Eure Fragen an uns als Eltern – ungefiltert beantwortet
Shownotes
Eure Fragen an uns als Eltern
Unsere Rollenverteilung war vergleichsweise klassisch – mit allen Herausforderungen, die das mit sich bringt, besonders als wir beide in der Klinik gearbeitet haben. Überfordert waren wir oft, vor allem bis die Kinder in die Grundschule kamen. Was wir gelernt haben: Perfektion ist der größte Fehler, den man als Eltern machen kann.
Date Nights sind für uns kein nettes Extra, sondern ein Muss – seit 15 Jahren fest etabliert und neben Pubertät, Zweifel an der Beziehung und tiefen Krisen gehört das alles für uns ganz normal zum Familienleben dazu.
Durchgetragen hat uns dabei vor allem:
- sich gegenseitig nicht aus den Augen zu verlieren
- Druck rauszunehmen
- und das gemeinsame Ziel im Blick zu behalten!
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Dr. D & Dr. Jane
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Transkript anzeigen
00:00:01: Kannst du dich daran erinnern, dass wir, ich glaube es war Anfang Juni ein Fragensticker hochgeladen haben.
00:00:07: Ich weiß gar nicht mehr was ich da reingeschrieben habe aber eure Fragen als Eltern an uns... Ah genau
00:00:13: zu unserem Eltern sein.
00:00:14: Genau weil wir kriegen ja immer wieder super viele Fragen dazu darauf gehen wir irgendwie in den Fragerunden auch nicht so richtig ein.
00:00:24: Weil das ist ja auch
00:00:25: grün!
00:00:26: Jetzt haben wir beide unsere Handys auf.
00:00:30: Wir sind ins Archiv gegangen und haben jetzt super viele Fragen.
00:00:34: Und wir haben sie null sortiert oder sonst irgendwas, ich habe einfach gedacht jeder sucht sich eine Frage aus.
00:00:40: bist du bereit?
00:00:42: Du kannst anfangen.
00:00:43: Ich muss auch suchen!
00:00:45: Ich fange an.
00:00:45: Eine Frage aber du beantwortest sie zuerst.
00:00:50: Wie war eure Rollenaufteilung als die Kinder klein waren?
00:00:55: Was ist so deine
00:00:56: Wahrnehmung?
00:00:57: Gleich ins Schwarze getroffen.
00:00:59: Wenn wir ganz ehrlich sind, das geht ja gar ganz
00:01:02: ehrlich,
00:01:03: ist glaube ich unsere Rollenverteilung vergleichweise klassisch gewesen.
00:01:07: Ja.
00:01:08: Da sagst du einfach so ja aber ich glaube jetzt muss man auch... Es ist auch so.
00:01:11: Wir hatten
00:01:12: definitiv eine klassische Rollenaufteilung.
00:01:15: Ganz schwarz-weiß?
00:01:17: Neuja, Schwarz-Weiß!
00:01:17: Das war halt irgendwie so damals.
00:01:20: Würden wir heute nicht nochmal so machen?
00:01:23: Nee Das hat sich in der Tat geändert.
00:01:25: Aber damals, das ist ja nun auch schon ... wow!
00:01:27: ... dreißig Jahre her?
00:01:31: Viermal so.
00:01:31: die Situation war ja damals Arzt.
00:01:36: Genau, das bin ich immer noch genau und wir haben uns ja kennengelernt an der Medizinischen Hochschule in der Neonatologie.
00:01:42: Du warst Fältige und die mit Abstand beste und fähigste Neonatalogie Intensivschwester Und ich war junger auf Drehben da in Anführungsstrichen Arzt an der Uni-Klinik.
00:01:55: Assistenzart warst du
00:01:56: dabei?
00:01:56: Ja, ich war noch als Assistenzarzt genau und letztendlich war es aber so dass... Ich sag mal jetzt ganz vorsichtig irgendwie natürlich musstest du ja auf stillen und Pipapo also die Rollenverteilung waren soweit klassisch glaube ich das du am Anfang doch deutlich mehr Aufgaben übernommen hast dann auch im weiteren Verlauf eigentlich und ich eigentlich im wesentlichen
00:02:16: Dich auf deine Karriere konzentriert
00:02:17: hast?
00:02:18: Mein Beruf nachgegangen bin, ja.
00:02:20: Ich würd's immer nicht meine Karrieren, sondern wir machen es ja als Familie, also die Familienkarriere aber sagen mal auf dem Berufsfeld dass ich da tatsächlich, ich sag mal eigentlich keine Abschriche gemacht habe glaube ich.
00:02:33: so kann man das glaube ich sagen.
00:02:35: Also es
00:02:35: war die klassische Rollenverteilung.
00:02:38: ich hab zum größten Teil Haushalt und Kinder gemacht und du bist arbeiten gegangen
00:02:43: Genau.
00:02:44: Wobei sich das so ein bisschen zumindest dann geändert hat, irgendwie du hast ja auch wieder angefangen zu arbeiten zwar nicht Vollzeit, so wie ich denn weiter aber halt zumindest irgendwie...
00:02:53: Ich hab halbtags gearbeitet dann immer und wir haben uns einfach die Klinke in die Hand gegeben.
00:02:58: Und ich erinnere nochmal, das ist mein Trauma wie auch immer.
00:03:03: Du hast ja nach so einem halben Jahr glaube ich wieder angefangt oder noch nach Dienste gemacht und ich erinner nur daran einige Nächte mit unserem Sohn zumindest irgendwie in die Klinik kommen musste, weil ich ihn nicht gefüttert gekriegt hab.
00:03:15: Ja der hat auch abgefummte Milch nicht aus der Flasche getrunken.
00:03:19: Das war schon schwierig muss ich sagen.
00:03:21: also es war einfach was nicht.
00:03:25: Weil wir uns auch mit all den Kindern dann auch die Klinge in die Hand gegeben haben also Organisationen wer arbeitet wann?
00:03:31: das war alles total organisiert.
00:03:33: wenn du nachts gearbeitet hast habe ich tagsüber gearbeitet und geschlafen haben wir wenig, glaube ich.
00:03:38: Schon eine gewisse Zeit.
00:03:40: Ja das war schon tatsächlich eine anstrengende Zeit.
00:03:42: Es wurde dann halt ein bisschen besser irgendwie... Ich weiß, es galt ja letztendlich für eigentlich alle Kinder.
00:03:47: dann?
00:03:48: Ich mache mal die nächste Frage!
00:03:49: Ich wollte erstmal sagen also ein bisschen mehr habe ich ja doch machen können als es geregelter war, als es mit der Gitarzeit losging
00:03:57: oder?!
00:03:58: Ist das jetzt ein falsches Spanienglas?
00:03:59: Du hast ja auch aufgestockt.
00:04:01: Soweit musste ich mehr machen, was so Raushalt angeht zumindest.
00:04:05: Aber letztendlich die Hauptsachen, was auch Kita-Versorgung angeht und hinterher in der Schule, das hast du schon geregelt.
00:04:12: Ja, das liegt doch daran gerade beim letzten Kind.
00:04:14: Das liegt auch daran dass du kein Wort dänisch gesprochen hast und das letzte Kind auf Dänischen Kindergarten und Schule gegangen ist.
00:04:23: Ich muss mal sagen, du warst nicht auf einem Elternabend!
00:04:25: Genau.
00:04:26: Ich hab die nicht gelernt.
00:04:27: Ganz beschämt in die Ecke, hoffentlich hört diesen Podcast keiner.
00:04:32: Wir können ja mal weitermachen und zwar ... Wie habt ihr es geregelt?
00:04:36: Wenn ihr euch in der Erziehung mal nicht einig gewesen seid, diese Frage kam total oft!
00:04:41: Und ich glaub auch, dass das immer ein Problem ist.
00:04:43: Also ein Problemproblem aber es kommt vor...
00:04:46: Ja, aber letztendlich glaube ich wenn man so ... also wir haben natürlich irgendwie unterschiedliche Meinungen gehabt Das stimmt, doch haben wir auch immer noch Teilweise, wenn es irgendwie um so Sachen geht wie Ordentlichkeit was man von den Kindern erwartet.
00:05:03: Was sie selbstständig machen müssen.
00:05:05: Da haben wir viel diskutiert aber da waren die schon
00:05:07: älter.
00:05:07: Aber am Ende finde ich, haben wir das doch hinbekommen weil uns dann doch auf irgendein gemeinsamen Weg zu einigen.
00:05:16: Ich glaube, jeder hat dann irgendwie von seinen Vorstellungen Abstriche gemacht und war in der Lage auch die Vorstellung des anderen mitzübernehmen.
00:05:24: Dass wir hinterher ein Strang machen konnten.
00:05:26: Der war so ein bisschen variabel.
00:05:29: Aber letztendlich ist keins unserer Kinder in den Wirbelsturm unterschiedlicher Richtung wehender Winde gekommen.
00:05:39: Also ich glaube, das ging
00:05:39: schon in eine Richtung.
00:05:41: Das wird das hin gekriegt haben und das ist glaube ich auch das Allerwichtigste.
00:05:45: Also Kinder müssen ja nicht sozusagen Eltern als homogene Masse wahrnehmen, sondern auch so wie dass sie sehen können okay geht unterschiedlich herangehensweisen aber im Kern haben wir doch immer an einem Strang gezogen eigentlich bei allen Punkten oder?
00:06:01: Ja Nächste Frage.
00:06:03: War dir nie überfordert mit Wäsche, Haushalt, Arbeit und Kindern?
00:06:07: Das ist eine Riesenherausforderung.
00:06:09: wenn man Eltern wird und ihr da draußen, ihr werdet das alle bestätigen dass der ganze ... weiß ich nicht alles was sich verändert an Organisationen und an Verantwortung, an Arbeiten also viele Rollen die man so eindimmt Dass ein das echt überfordern kann Und es hat es uns auch würde ich einfach mal sagen Das war nicht einfach.
00:06:32: Also Haushalt, wie gesagt den Großteil habe ich erledigt eine sehr lange Zeit und das kam erst viel später als die Kinder größer waren dass wir da dass wir uns natürlich auch weiterentwickelt haben.
00:06:45: Ich glaube, das größte Fehler der passiert ist, man denkt, man muss das alles schaffen und perfekt schaffen.
00:06:50: Das lernt man dann relativ rasch, wenn man noch Dinge zulässt, dass es halt auch unperfekt sein muss, dass man Dinge liegen lassen muss oder häufig von so gerade sein lassen muss, weil das schafft man gar nicht.
00:07:01: Und ich glaube jeder, der behauptet bei ihm läuft ideal oder für sich und seine Familie eine ideale leuchtende bunte ausgewogene Welt darstellt Ich kann mir das kaum vorstellen, dass es realistisch ist.
00:07:16: Zumindest nicht bei realen Leuten oder realen Familien.
00:07:19: Nee, also ich kann sagen ... Also bis die Kinder so in die Grundschule gegangen sind und dann auch noch ein bisschen weiter fand ich's wirklich anstrengend?
00:07:30: Ja!
00:07:30: Wir hatten echt zu tun unseren Alltag irgendwie geregelt zu kriegen.
00:07:34: Und damals hatten wir auch noch einen Haus.
00:07:36: Das haben wir jetzt gar nicht mehr, weil wir haben's einfach nicht geschafft.
00:07:39: die noch dazu den Garten irgendwie zu machen und dieses Riesenhaus da irgendwie zu ...
00:07:44: Nee, wir haben uns ja auch immer Hilfe geholt.
00:07:46: Aber am Ende finde ich auch, dass wir es irgendwie alles geregelt gekriegt haben mithilfen?
00:07:51: Ja!
00:07:53: Wir haben es gereglt gekriecht und man kann ja auch sagen, wieso würde ich das zumindest jetzt im Nachgang sehen sind wir ja auch sehr daran gewachsen.
00:08:00: Die Sachen mit kreativen Lösungen Wie gesagt, nicht immer so ideal wie man sich das vielleicht vorgestellt hat.
00:08:07: Aber mit kreativen Lösungen zumindest so hinzubekommen, dass am Ende was raus kann, mit dem wir alle leben konnten und das ist ja im Ende des Worums geht.
00:08:16: Ja richtig!
00:08:17: Also hier ist eine schöne Frage Team alles erlauben den Kindern oder strenge Erziehung?
00:08:22: Welches Team bist du?
00:08:23: Alles erlaubend oder Strengeerziehung?
00:08:26: oder welches Team warst Du?
00:08:29: Ich
00:08:29: glaube es gibt ein paar... Ganz wenige Sachen, da wäre ich, glaub ich, streng.
00:08:33: Ansonsten wär ich eher jemand der viel erlaubt, würde ich immer denken.
00:08:39: Also, ich hab bestimmte Vorstellungen ... die sollte mein Gegenüber oder die Familie hinbekommen und wenn das funktioniert irgendwie dann ist viel drum herum.
00:08:48: erlaubт
00:08:49: Ich geb dir da recht du bist Team alles erlauben oder sehr viel erlauben Und ich war immer sehr teamstreng zu haben, Routine zu haben und so weit.
00:09:03: Das hat mir halt geholfen irgendwie so ein Struktur reinzubringen und weiß ich nicht.
00:09:08: das war so.
00:09:09: jetzt ist es nie mehr so.
00:09:10: aber jetzt sehe ich dass alles viel viel lockerer.
00:09:13: aber als sie noch klein waren war ich eher zumindest diejenige streng in Form von wir legen etwas fest und es bleibt dann auch so
00:09:21: Genau.
00:09:21: Die Kinder stehen heute noch dann strampf, wenn man was sagt.
00:09:25: Nein.
00:09:25: Hallo?
00:09:26: Nein!
00:09:27: Das stimmt überhaupt nicht.
00:09:28: Ja,
00:09:28: aber ich glaube, in der Tat war ... Ich bin ein bisschen legierer wahrscheinlich.
00:09:34: Ja... Hier steht noch welchen Abstand haben die Kinder empfehlenswert?
00:09:37: Da muss man ja dazu sagen dass wir keine klassische vier Kinder-Familie sind sondern wir sind eine Patchwork-Familye.
00:09:45: Das heißt, wir haben uns erst später kennengelernt.
00:09:48: Meine große Tochter ist quasi die älteste, die ist vierunddreißig.
00:09:52: Deine Töchter sind jetzt bei dreißig und achtundzwanzig.
00:09:58: Und
00:09:59: dann haben wir ein gemeinsames Kind.
00:10:00: also wirklich klassisch, ja Patchwork, der wird jetzt zwanzwanzig genau!
00:10:06: Also es sind alle schon groß.
00:10:07: Empfehlenswert würde ich sagen eher so den Abstand, den die mittleren Töchter haben, also so zwei Jahre das ist schon geil Finde ich.
00:10:16: Am Anfang nicht so?
00:10:17: Genau, am Anfang nicht.
00:10:19: Ich glaube den idealen Abstand gibt es nicht.
00:10:22: Es ist halt so, wenn der Abstand vergleichsweise gering ist dann hast du in der Zeit wo er gering und die Kinder klein sind also bei solchen Säuglingen ein anderthalb-zweijähriges zum Beispiel... Oh
00:10:32: das ist heftig!
00:10:33: Dann hast Du halt eine heftige Zeit.
00:10:35: Die wird aber dann vergleichweise relativ schnell besser Wenn die halt so in Richtung ja vier vier, fünf Jahre alt geht mein Mann auch schon so ein bisschen eher.
00:10:44: Weil dann haben die sich halt gegenseitig irgendwie und du musst nicht als Elternteil alles noch mal wieder von vorne an abfahren.
00:10:52: Du hast halt viele Sachen, die sozusagen parallel laufen.
00:10:55: Wenn du halt wie gesagt die Kinder soweit auseinander hast, die ersten Wochen und Monate sind ja meistens erstmal ganz gut... Man kann das nicht sagen.
00:11:06: Es gibt keine ideale Zeit.
00:11:09: Wenn Sie halt nicht so weit auseinander sind, dann später ...
00:11:13: Es wird dann einfacher, wenn sie älter sind.
00:11:16: Sonst hast du immer diese ganzen so genannten komplizierten Zeiten.
00:11:20: Die hast du halt dann immer wieder sozusagen im Einzelbereich und das kann auch mal ... Ich meine, ein Kind kann sagen wir mal genauso viel fordern von dir.
00:11:29: Auch eine Aufgabe.
00:11:31: die zwei, die vielleicht ein bisschen einfacher sind können natürlich auch zwei sein wie die vorderen sind, die dich an den Rand des Wahnsinns bringen Geht alles.
00:11:40: Also Immune kann man es nicht sagen, ich würde da jetzt keinem irgendeine Regel sagen?
00:11:44: Ja an den Rand des Wahnsinns hat uns glaube ich das letzte Kind gebracht.
00:11:48: also weil er einfach nicht essen wollte.
00:11:51: Was du mir deinen Eltern erzählst da bin ich immer Team alle fünf gerade sein lassen wenn die Kinder halt einfach noch nicht Beikost essen wollen obwohl sie Reifezeichen natürlich haben aber einfach keine Beikosten wollen.
00:12:04: Das hat das letzte kind bei uns so fast anderthalb Jahre geschafft Wollte einfach nicht.
00:12:09: Das war
00:12:09: mühsam!
00:12:10: Das war wirklich mühsam, das war sehr herausfordernd mit zwei arbeitenden Eltern irgendwie.
00:12:16: Genau.
00:12:16: Aber auch das hat geklappt?
00:12:18: Genau hier ist eine Frage die finde ich richtig gut Frisch gebackene Mama hier wie kann man sich weniger Sorgen machen?
00:12:25: Oh das Thema Sorgen.
00:12:27: I feel you das ist etwas das habe ich ehrlich gesagt.
00:12:31: Erst, bei dir ist es wahrscheinlich anders gewesen.
00:12:33: Aber das hab ich persönlich erst ablegen können als sie ausgezogen sind.
00:12:37: Das stimmt
00:12:38: jetzt?
00:12:38: Ja, das kann ich nachvollziehen...
00:12:41: Und das ist überhaupt nicht so!
00:12:42: Also ich will euch da gerne zumindest was bei mir sagen dass man denkt immer irgendwie die kleinen Kinder wenn die noch nicht so selbstständig sind oder wie auch immer dann sind sie krank.
00:12:53: Sie können sich richtig äußern.
00:12:55: und aber Eine auch sehr herausfordernde Zeit ist natürlich das ganze Thema Pubertät und das Loslassen, das Vertrauen.
00:13:04: Das konntest du viel, viel besser als ich.
00:13:08: Als sie größer waren hatte ich tatsächlich vergleichsweise wirklich wenig Probleme... Ich hatte
00:13:12: mal Angst, dass irgendetwas passiert.
00:13:14: Da hatte ich festes Zutrauen zu dem was unsere Kinder alle können oder alles gut.
00:13:18: Und als sie kleiner waren, das fand ich schon manchmal schwierig.
00:13:21: Gerade wenn du im Krankenhaus irgendwie siehst was so alles sein kann dann machst du aus möglicherweise ganz kleinen Sachen eine riesengroße Mücke weil diese Dinge teilweise im Krankenhaushalt auch so sind.
00:13:32: Da habe ich mir manchmal schon richtig Sorgen gemacht was so Krankheitssachen angeht aber ansonsten finde ich ist das eigentlich relativ gut gelaufen.
00:13:41: Richtig tolle Sorgen.
00:13:44: Ja, es gab immer so Phasen.
00:13:46: Aber das ist etwas, wo ich halt auch immer wieder sage, es ist wichtig eine Basis zu schaffen.
00:13:51: Gerade wenn dann Freunde einfach auch ne wichtige Rolle im Leben der Kinder einnehmen ... Und wenn die Basis nicht da ist, hat man diesen Zugang nicht.
00:14:01: und am Ende des Tages war uns glaube ich immer super, super wichtig!
00:14:07: Das kann ich auch nur empfehlen.
00:14:08: egal was passiert sie soll anrufen Wir sind immer
00:14:12: da Und dieses Gefühl, dass sie das können, musst du den Kindern auch geben.
00:14:16: Du musst in so einer Situation, wie die mein wenig mal ... Ziemlich komisch
00:14:19: hinmachen.
00:14:20: Musst du dich teilweise zurückhalten?
00:14:22: Ich mir hat immer geholfen, mich daran zu erinnern, sobald ich es zumindest konnte, irgendwie wie ich selber als Kind war und wie das halt endlich ... Nicht
00:14:30: so einfach würde ich sagen!
00:14:31: Ich war bestimmt total schwierig.
00:14:33: Das macht es für mich ein bisschen einfacher, leichter zu tolerieren.
00:14:38: Weil man muss immer egal was ist Ich glaube, von Anfang an erst mal zu seinem Kind stehen.
00:14:44: Erstmal prinzipiell und irgendwelche Erziehungssachen oder Moralprädigien und so was kann man dann im Nachgang machen, wenn sich das Ganze gesettelt hat aber nicht in der Akutphase.
00:14:53: Also die Kinder müssen immer die Möglichkeit haben erstmal zu kommen und dann kann man halt gucken, egal was es ist irgendwie ich bin erstmal bei dir für dich und du kannst dich hundert Prozent auf mich verlassen in dieser Situation.
00:15:07: Und wie gesagt, was dann danach kommt, muss man sehen.
00:15:09: Dann gibt man auch eine Grundlage dafür, dass die Kinder kommen können, wenn sie mal Miss gebaut haben und da hatte ich immer echt ... Vertrauen, also auch wenn die irgendwie alleine losgezogen sind.
00:15:21: Ich glaube sie hatten die Basis die Sachen irgendwie richtig einzuschätzen.
00:15:25: Zumindest so dass es einigermaßen verantwortbar und tolerabel war dann auch zu Dingen einzusagen, die nicht richtig sind.
00:15:31: und wenn man nicht hineingesagt hat dann waren das zumindest mal sowas was wir mitbekommen haben.
00:15:35: Der war das okay!
00:15:36: Also wenn ich mal gucke irgendwie was ich so gemacht
00:15:38: habe als Kind... Wir wissen natürlich auch nicht
00:15:39: alles ne?
00:15:39: Natürlich wissen wir nicht alles.
00:15:40: nee Das stimmt irgendwie.
00:15:42: Aber wie gesagt, ich finde, da hilft es wirklich irgendwie sich versuchen, daran zu erinnern, wie man selbst als Kind war und was man erlebt hat, was man eigentlich gemacht hat und wie das wohl die ... Und auch sich zu versuchen vorzustellen, wie's die eigenen Eltern gesehen haben?
00:15:55: Das find' ich immer extrem hilfreich.
00:15:57: Ja, irgendwie... Und dann guckst du halt, wie was heute ist und am Ende ... Ähm
00:16:02: ... Und was ich auch wichtig finde, keine Probleme am Abendbrotztisch oder Familien-Tisch.
00:16:09: Das ist superwichtig!
00:16:11: Da werden keine Probleme
00:16:13: besprochen.
00:16:13: Und kennenlösen bevor man schlafen geht, das war ja auch so eine Grundregel.
00:16:16: Irgendwie egal was es ist, es muss irgendeine Art von Lösung geben wie bevor man spätet.
00:16:22: Das ist wichtig genau!
00:16:25: Ich seh hier gerade, also ich skreue hier durch die ganzen Fragen durch.
00:16:30: Da gehen wir natürlich jetzt nicht drauf ein öffentlichem Podcast.
00:16:33: Es sind tatsächlich einige Fragen zu Sexualität zwischen den Partnern sozusagen.
00:16:39: Also ich hab es ganz anders ausgedrückt als sie fragen hier waren.
00:16:41: Da geben wir uns aber nicht darauf ein.
00:16:43: Schade!
00:16:44: Machen wir einen extra Podcast von Mama Extra-Fragen?
00:16:46: Auf gar keinen Fall.
00:16:49: Siehst du eine Frage?
00:16:51: Sind die Kinder in die Kita gegangen und ab wann.
00:16:53: Ja, dazu kann ich tatsächlich was sagen.
00:16:56: Alle Kinder sind in die Kita gegangen auch Krabbelgruppe.
00:16:59: Also Krippe oder Krabelgruppe hieß es halt bei uns... Und
00:17:03: relativ früh
00:17:03: ... Auch relativ früh, also ich glaube in die Grabbelgruppen sind die Mädchen mit anderthalb begangen ungefähr.
00:17:13: Und das letzte Kind war auch ... Genauso anderthalb irgendwie.
00:17:18: Wie gesagt, wir haben ja schon beide gearbeitet auch weil wir das ein bisschen brauchten.
00:17:22: Auch finanziell brauchten wir das glaube ich zu dem Zeitpunkt.
00:17:26: Ja finanzieell weiß ich nicht so genau aber auf jeden Fall irgendwie für das Gefühl sich auch neben dem Elternsein beruflich zu verwirklichen.
00:17:35: Ich glaube das war halt das Entscheidende oder?
00:17:37: Aber im Nachhinein muss ich einfach sagen dass für das letzte Kind war Krabbegruppe mit eineinhalb Jahren viel zu früh.
00:17:45: Das war bei den Mädchen nicht so, aber für ihn war das definitiv zu früh.
00:17:50: Und man muss halt immer gucken, Krabbelgruppe ja oder nein?
00:17:53: Das ist echt ein heißes Eisen.
00:17:56: auf Instagram finde ich, dass da auch viel an Bewertung stattfindet und das solltet ihr nicht tun.
00:18:02: also das sollte man überhaupt nicht tun weil manche Kinder es früher krabbelkruppe sinnvoll.
00:18:08: Aber es gibt natürlich auch Kinder wo's nicht sinnvoll isst und dann muss man aber auch gucken können sich die Eltern überhaupt leisten zu Hause, heutzutage.
00:18:16: Das sind ja eine ganz andere Lage groß geworden oder haben ganz andere Herausforderungen als die Eltern, was sie jetzt haben.
00:18:25: Und da muss ich sagen, für unseren Sohn war Krabbelgruppe mit anderthalb Jahren zu früh.
00:18:29: Der war einfach noch nicht so weit und dem Nachhinein tut mir das auch wirklich leid.
00:18:34: Er ist dann auch in den Kindergarten gekommen.
00:18:36: genau bei uns war das so Eltern-Inni also alles ein bisschen behüteter.
00:18:40: Also Hannover war da.
00:18:41: wo wir gewohnt haben gab's glaube ich nur Eltern Innis.
00:18:43: es gab gar keine normalen Kitas zumindest nicht so viele und auch da hat dass das war alles Es war alles zu früh und Dann haben wir aber den richtigen move gemacht.
00:18:53: Schule haben wir ihn einen Jahr einfach Das ging damals noch ein Jahr länger in der Kita gelassen.
00:18:59: Und es war gut so!
00:19:00: Du siehst das nicht so,
00:19:02: ne?
00:19:02: Genau weil ich gucke halt immer denn im Nachgang... Ja die Zeit war schwer, das stimmt.
00:19:07: aber im Nachgang muss man oder würde ich jetzt zum Beispiel gucken wie ist er heute und sehe von seiner Persönlichkeit irgendwie dort überhaupt Nichts in Richtung, ich hab fehlendes Urvertrauen oder kann keine Beziehungen eingehen.
00:19:21: Ich fühle mich verlassen oder bin asozial, emotionslos was auch immer.
00:19:26: ganz im Gegenteil.
00:19:27: und insoweit ist wenn ich jetzt mal sage klar macht ein Teil natürlich irgendwie auch die älterliche Umgebung ja Und auch das genetische Sachen oder so.
00:19:36: Aber frühkindliche Erfahrungen irgendwie, auch bei einem jungen Kleinkind spielen bestimmt eine prägende Rolle was solche Sachen angeht.
00:19:43: und wenn das so schlimm gewesen wäre wie du das jetzt teilweise empfindest indem du jetzt auch noch sagst irgendwie oh das tut mir total leid dann wäre das heute nicht so.
00:19:51: also insofern ja ich kann auch gut verstehen was du sagst aber im Nachgang würde ich jetzt zum Beispiel nichts sagen tut mir leid.
00:19:59: Und klar, man muss immer gucken irgendwie wenn man ein junges Kind und das ist ja dann immer jung heißt er in der Situation vor dem dritten Geburtstag so ungefähr ne?
00:20:07: Das ist ja da mal wenn die halt dritte Geburtstache ist ja meistens relativ safe das Alter irgendwie weil die Kinder dann schon ein bisschen mehr Selbstverständnis haben und sich auch besser in der Welt zurechtfinden.
00:20:17: Wohin gegen kleine Kinder, sagen wir mal ab eins aufwärts oder noch jünger immer noch einen festen, sehr festen Rahmen brauchen.
00:20:24: Sie brauchen halt feste Beziehungspersonen, auch erwachsene Beziehungspersonen die für sie da sind und zu denen sie auch Kontakt und also Emotionalität aufbauen können und Vertrauen haben.
00:20:33: Und ich finde wenn sowas gewährleistet ist in einer Kindertagesanrichtungen in der Krippe dann find Kann man das machen?
00:20:41: Man kann es zumindest versuchen.
00:20:42: Ich würde es immer kindabhängig machen und gucken, ob das Kind wirklich schon so weit ist.
00:20:46: Ich fand, dass war bei unserem letzten Kind nicht der Fall.
00:20:49: Der ist ja auch lange ... Er hat fast eine halbe bis Jahr in seinem Kinderwagen gesessen.
00:20:54: Das darfst du nicht vergessen!
00:20:55: Und er hat viel geweint.
00:20:58: Das ist halt etwas, wo ich denke, es war einfach ein bisschen früh retrospectiv.
00:21:02: Wenn man sich das erlauben kann... muss man ja auch dazu sagen, es funktioniert nicht immer alles so wie man sich das halt vorstellt.
00:21:11: Das Leben sozusagen.
00:21:12: Wenn man sich dass erlauben kann, kann man auch ein bisschen aufs Kind gucken und sagen, klar, das braucht einfach noch ein bisschen.
00:21:18: Und das Gefühl habe ich halt.
00:21:19: Es hat nichts damit zu tun, wie unser letztes Kind jetzt ist oder wie er sich entwickelt hat, sondern einfach nur ... Ich fand's einfach zu früh!
00:21:27: Es war einfach zu Früh.
00:21:29: Jetzt sind alle unsere Kinder schon immer richtig tolle Menschen also... Gehen wir mal weiter.
00:21:35: Da sind wir uns, ihr merkt nicht einig?
00:21:37: Nee,
00:21:38: müssen wir auch nicht.
00:21:39: Hast du Fragen?
00:21:39: Ich hab sie gerade nicht mehr offen!
00:21:42: Wer steht dann in erster Stelle?
00:21:43: Eltern oder Kinder?
00:21:44: Ja jetzt fangen wir an...
00:21:45: Also ich sag mal so glaube ich glaube solange die Kinder ganz jung sind das würde ich jetzt mal definieren als bis zwei drei stehen die Kinder vorne glaub ich wenn man zumindest wie man es jetzt als Paar nimmt dass man's irgendwie so geregelt kriegt soweit die sozusagen rübergehen und so ein bisschen selbstständiger werden, finde ich sollen und dürfen und müssen.
00:22:08: Sie sich auch in einen Familienkonstrukt einfügen.
00:22:11: Das heißt irgendwie sich dann auch nachrichten.
00:22:14: Und dann steht man nicht vorne sondern dann stehen wir sozusagen, das heißt nicht nebeneinander.
00:22:19: oder mal steht da eine vorne, mal steht der andere vorne?
00:22:22: Ich kann nur generell davor warnen – das würde ich immer wieder machen -, dass man als Elternteil- oder als Elternteile versucht alles nach dem Kind auszurichten.
00:22:31: Ich halte das für ein Fehler.
00:22:32: Also, ich halt jetzt ehrlich gesagt auch für einen Fehler schon wenn die Kinder Babys sind sozusagen das alles zu machen weil auch Eltern haben vom ersten Lebenstag des Kindes an Bedürfnisse und sie müssen die Zeit auch überleben Und manchmal ist es halt nicht so perfekt.
00:22:47: Das würde ich auch immer wieder so sehen, und das ist natürlich bei einem Baby oder einem ganz kleinen Kind ... Ist man eher dabei dann tatsächlich viel zurückzuschrauben wie's irgendwie geht?
00:22:56: Ich glaub, wir machen das automatisch.
00:22:58: Ja genau!
00:22:58: Aber wie gesagt irgendwann,
00:23:00: v.a.,
00:23:00: wenn Kinder noch mal Eigenständige in Anführungsstrichen Menschen werden die versuchen auch sich in ihrer Welt zurechtzufinden, sich die Welt für sich zurechtszurücken Dann stoßen sie natürlich immer auf Bedürfnisse anderer, unter anderem der Eltern.
00:23:18: Und dann geht es darum irgendwie, dass man dort Kompromisse findet und dann ist finde ich dieses absolute Ich mach alles für mein Kind, find' ich nicht richtig!
00:23:25: Dann muss man sagen, ich mache alles für die Familie, das jeder im Rahmen dessen was mögliches glücklich wird.
00:23:31: Das sagen wir schon lange irgendwie, da's alle Bedürftnisse eine Berechtigung hat und haben und dass man auch als Eltern immer mal wieder Ihr könnt euch abwechseln und die eigenen Bedürfnisse nach vorne schiebt.
00:23:44: Es kann nie so sein, es darf nicht im Ungleichgewicht sein.
00:23:47: Nur einer der Elternteile irgendwie seine eigene Bedürfe nach vorn schieb.
00:23:52: Das darf nicht sein!
00:23:53: Da passt nämlich auch eine andere Frage dazu.
00:23:55: Eure Date Night?
00:23:56: Wie organisiert und ab welchem Alter der Kinder?
00:24:00: Danke für eure tolle Arbeit.
00:24:02: Thema Date Night gab's wirklich viele Fragen dazu.
00:24:06: Das machen wir seit... Und das kann ich fast genau sagen.
00:24:11: Warte, warte ... vielen Jahren!
00:24:14: Na, das ist ja mal so richtig genau...
00:24:16: Also, ich würde sagen bestimmt seit fünfzehn Jahren.
00:24:21: also wir haben ja angefangen und da hatten einfach den tollsten Babysitter
00:24:26: die großen.
00:24:27: Das war einfach Ja natürlich klar unsere große Tochter hat super viel übernommen.
00:24:33: Da hatte
00:24:34: man Michael
00:24:35: gerade
00:24:35: oder wie meinst du als Bibysitter?
00:24:36: Nein Ich meine Johannes
00:24:38: Oh, Johannes!
00:24:39: Ja.
00:24:40: Genau.
00:24:40: also ich glaube mit dem Date Night... Also auch da finde ich Paare müssen schauen irgendwie dass sie sich nicht verlieren und Paare verlieren sich.
00:24:47: das gehört fast zum Elternzeit dazu.
00:24:49: Das muss man wissen und deswegen das meinte ich auch vorhin mit Bedürfnissen irgendwie die da sind.
00:24:53: Das Kind steht nicht überall und man muss Lösungen finden.
00:24:56: Ich würde das so früher mir jetzt auch nicht angefangen.
00:24:58: Aber letztendlich diese Nummer mit dem Babysitter, wenn man sich das leisten kann, sei es nun entweder finanziell ... Wenn
00:25:05: das einmal die Woche gemacht
00:25:06: hat?
00:25:06: Ja oder manchmal hast du vielleicht auch Freunde oder wohnst irgendwie in einem großen Haus mit anderen Familien, die sich gegenseitig auf sich aufpassen können.
00:25:14: Ich finde dann sollte man das tatsächlich so früh wie möglich etablieren und das würde ich schon sagen, irgendwie kann man auch mit eins machen.
00:25:21: Das erste Jahr ist glaube ich schwierig.
00:25:23: Schwierig, ich sehe das ganz schlecht in der U- Umsetzung mit einem.
00:25:27: Wir haben angefangen mit sieben.
00:25:29: Ja, genau aber trotzdem ich glaube man kann das realistisch auch... wir haben schon eher Sachen gehabt wo wir dann ausgegangen sind.
00:25:36: irgendwie ist mal nicht mehr eine ganze Nacht oder so.
00:25:37: aber halt wurden auch andere auf Kinder aufgepasst haben
00:25:41: also regelmäßig Date Night dass wie gesagt wir
00:25:44: machen
00:25:44: einen festen Tag.
00:25:46: Das war als das jüngste Kind Sieben
00:25:50: waren.
00:25:50: Dann hatten wir ein tolles Babysitter.
00:25:53: Den weltbesten Babysetter ever.
00:25:55: Also Janis, wenn du das jetzt hörst.
00:25:57: Vielleicht nicht hörst aber... Und das war uns auch immer und ist sonst auch immer super, super wichtig.
00:26:06: Wir verabreden uns richtig!
00:26:09: Da kann ich ja so ein bisschen aus dem Liegkasten plaudern.
00:26:12: was ich daran mag irgendwie dass man dann da ist kein Handy also zumindest nicht so häufig Handy dabei.
00:26:20: Da findet dann auch Gespräch statt, was in so einem großen Familienalltag.
00:26:24: Wo Arbeiten der Eltern sind und die To-do Liste Mental-Lode diese Frage kam ja auch wächst und wächst einfach mal zu sprechen.
00:26:34: Es
00:26:34: geht extrem viel verloren.
00:26:36: Man muss halt wirklich viel mehr
00:26:37: kommen.
00:26:38: Und unsere Date Night, man freut sich doch richtig drauf!
00:26:41: Und irgendwann kommt vielleicht auch eine kurze WhatsApp.
00:26:44: irgendwie, ich freue mich auf heute Abend... Schön.
00:26:48: Auch wenn dann natürlich einige sagen, so unspontan... Aber irgendwie ist man ehrlich gesagt auch mit Kindern nicht mehr so spontan?
00:26:56: Nee, bei solchen Sachen angeht bist du gar nicht spontan!
00:26:58: Also das Einzige, wo du spontan bist, ist, wenn du auf die Kinder reagierst.
00:27:02: Weil dir irgendwas einfällt, was du gerade nicht gerechnet hast.
00:27:05: Aber das ganz ehrlich reicht auch schon an Spontanität finde ich weil da musst du schon flexibel genug sein.
00:27:11: also dass es glaube Eine tolle Schule, wenn man Kinder hat.
00:27:15: Dass man lernt, ganz flexibel sich in Situationen zurechtzufinden.
00:27:20: Ich mag unsere Date-Night wirklich gerne und das kann ich ... Das ist eine große Empfehlung von uns?
00:27:25: Ja,
00:27:25: unbedingt!
00:27:26: Da ist nicht Empfehlungen, dass es ... Ich finde, es muss ja auch immerhin das regelt.
00:27:30: Dass sie sich paar Zeit nimmt, früh nimmt.
00:27:33: Dass er sich bewusst darüber ist, dass man im Alltagstrott mit einem Kind reicht schon, wo man sich auffällt zwischen Familie, Arbeit.
00:27:45: Die Dinge die außerhalb Familie und Arbeit noch da sind gibt ja dann auch einige tausende von anderen Sachen zu organisieren.
00:27:51: Wenn sich da versucht irgendwie einen kleinen Freiraum zu schaffen.
00:27:55: das müssen jetzt irgendwie auch nicht Tage sein.
00:27:57: Das ist einfach nur der Freiraumen für uns und da sind all diese anderen Sachen ausgeschaltet.
00:28:03: ich glaube es ist wichtig
00:28:06: Das erzählen wir jetzt so genau und plaudern da so ein bisschen aus dem Näg.
00:28:09: question.
00:28:10: Weil ich scroll hier gerade auch nebenbei durch die Fragen, dass es wirklich ... Diese Frage kam super oft!
00:28:16: Und das ist auch etwas was du natürlich auch super auf der lebst, ne?
00:28:20: Hast du gestern als gesagt viele Eltern drinnen nicht aktuell?
00:28:22: Ja
00:28:22: also kann das sagen... Also dreißigvierzig Prozent Scheidungsrate aktuell gehen, die Paare gehen auseinander.
00:28:31: Wir sind jetzt schon ziemlich lange verheiratet, fast für zwanzig Jahre.
00:28:36: Und ...
00:28:37: Weiß an Titanen?
00:28:38: Nee was kommt denn?
00:28:38: Ich weiß gar nicht genau.
00:28:39: Aber wir können sagen es lohnt sich durchzuhalten und auch wieder mehr Leichtigkeit zu empfinden.
00:28:45: das kommt.
00:28:46: Siehst du's genauso?
00:28:47: Ja.
00:28:48: Ja ne?
00:28:49: Auf jeden Fall.
00:28:50: Okay hier kommt noch eine Frage zu Was habt ihr für euch gemacht um Pubertät zu überstehen?
00:28:56: Das ist anscheinend eine Frage einer von Pubertätspopatierenden Kindern von Eltern.
00:29:02: Pubertät, hab ich erfunden schon gesagt.
00:29:04: Fand ich deutlich mehr herausfordernd in Form von Ich mach mir Sorgen gab natürlich auch Zeiten wo man nicht so.
00:29:12: das waren immer nur kurze also es war temporär aber wo man nichts so die Man hat zu den Kontakt verloren Das ist schon so gewesen.
00:29:19: Also
00:29:20: ich glaube wir können ehrlich gesagt über Pubertäts Probleme gar nicht mitreden
00:29:23: nicht so richtig.
00:29:24: Nee, das stimmt
00:29:25: weil wenn man das mal zusammenfasst ich glaub wir hatten ja keine Probleme Also, kann man den Gute auch nicht sagen.
00:29:31: Das ist das, was du im Nachhinein sagst?
00:29:33: Es gab schon Phasen, wo wir uns wirklich Sorgen gemacht haben und wo wir dann aber auch ... Und das hast du immer gesagt, wir müssen jetzt vertrauen.
00:29:40: Genau!
00:29:42: Aber wir haben uns beide Sorgen gemacht.
00:29:44: Ja, aber wir hatten zum Beispiel nie irgendwie ... Ich kann nämlich etwas an die Zeit nicht erinnern.
00:29:49: Wir haben viel erinnert, aber das nicht.
00:29:50: Irgendwie diese unglaublichen wildgewordenen Pubertiere, die überhaupt nicht... Verstehen kann es sogar nicht, wenn er völlig anderen Welt kommen.
00:30:01: Das haben wir nicht
00:30:02: gehabt.
00:30:02: Manche Sachen waren so okay.
00:30:04: das musste ich jetzt nicht so haben und das nervt auch zu Tode.
00:30:06: irgendwie ja.
00:30:08: aber es war nie so dass man sagt den schmeiß ich jetzt sofort raus oder oder dass das sowas kam sondern Es war ja irgendwie irgendwie was ok.
00:30:16: Also fand ich immer also aber und das weiß ich aber dass es auch ganz anders sein kann Und da haben wir Glück gehabt.
00:30:23: Wenn man das jetzt als Stück bezeichnen will, sagen wir so... Oder wir hatten Kinder aufgrund ihrer Vorpuppertätzeit irgendwie ein bisschen gechilter durchgegangen sind, als es vielleicht andere machen.
00:30:37: Aber ich würde auch nicht sagen dass unsere Kinder irgendwelche angepassten Warnduscher sind.
00:30:42: Da kann man ja gar nicht sagen, sondern die machen jetzt durchaus ihr Ding irgendwie und...
00:30:47: Oh ja wir haben viele Diskussionen also wir können richtig gute Gespräche mit ihnen führen und wirklich Dinge auch diskutieren und ausdiskutieren für uns wieder es macht Spaß.
00:30:57: trotzdem finde ich Pubertät also für mich als Mama kann ich sagen dass sich zumindest mal kurze Sequenzen hatte, temporär.
00:31:05: Dass die Kinder einen so sich entziehen sozusagen
00:31:09: sagen und man verliert
00:31:09: die Kontrolle.
00:31:11: Ja genau du verlierst die Kontroll, du musst ja auch loslassen.
00:31:12: Und das bedeutet loslassen
00:31:13: und das bedeutet
00:31:15: vertrauen.
00:31:15: Das ist halt Arbeit, die du im Vorfeld machst.
00:31:18: und dass es mir schwerer gefallen haben wir vorhin schon gesagt als dir.
00:31:20: Da passt noch dazu welchen Erziehungsstil hatte ihr?
00:31:23: Also ich nenne meinen ja immer autoritativ.
00:31:27: Was ist das?
00:31:27: Autoritativ heißt Es gibt Regeln wenige Regeln, die müssen befolgt werden.
00:31:32: Und ansonsten ist eigentlich alles erlaubt.
00:31:36: Also autoritär wäre ja ich bestimme alles.
00:31:38: Anti-autoritär heißt... Ich bestimme nix!
00:31:42: Der darf sozusagen alles wie ihm das isst.
00:31:43: Die beiden finde ich beide schlecht.
00:31:45: Ich glaube Kinder brauchen Regeln.
00:31:47: auch größere Kinder brauchen regeln und du musst halt die Dinge für dich festlegen als Eltern, die dir wirklich wichtig sind.
00:31:54: Ja und ich finde davon gibt's Nicht so viele Sachen, die wirklich richtig wichtig sind.
00:32:00: Dass sie umgesetzt werden müssen.
00:32:01: Also für mich würde zum Beispiel sowas sein wie ... dass man ehrlich ist.
00:32:05: Dass man Dinge, die man sagt und macht, dass man das auch macht.
00:32:09: Da hätte ich immer ein bisschen Probleme mit, wenn sowas nicht passiert.
00:32:13: Dass es man empathisch ist, versucht irgendwie mitzufühlen, sei es nur in die eine oder andere Richtung solche Sachen halt.
00:32:21: Ja, ich weiß gar nicht wie meine Erziehungstil ist.
00:32:23: Also habe ich schon gesagt dass ich eher so diejenige war, die ganz dort an Regeln festgehalten
00:32:28: hat.
00:32:28: Du bist schon bestimmter.
00:32:31: Aber auch nicht nur du hast dann auch mal so Sachen denke ich irgendwie der lässt zu viele Sachen durchgehen wo ich denke ne das ist
00:32:37: doch also ihr merkt schon wir haben schon es gab viele Situationen wo wir auch wirklich uns nicht einig waren.
00:32:43: also wir beide
00:32:44: ja.
00:32:45: Aber es ist, glaube ich, nicht hoffentlich nicht so doll an den Kindern angekommen.
00:32:49: Oder?
00:32:49: Ich weiß
00:32:49: sie nicht.
00:32:50: Vielleicht
00:32:50: müssen wir Sie mal fragen... Keine Ahnung!
00:32:53: Ob sie doch irgendwie im ... im Widerstreit der älterlichen Anforderungen zerrissen wurden und ihre Persönlichkeit jetzt übermorgen als Schizophrene durch die Gegend laufen.
00:33:05: Genau, aber das ist ja genau das Problem.
00:33:07: Es gibt ja nichts Schöneres irgendwie als Eltern, die mit unterschiedlichem Anforderung an die Kinder rangehen, sie mit unterschiedlichen Sachen belasten und sich nicht entscheiden können.
00:33:17: Wenn was dann noch schlimmer ist, wenn ein Elternteil den anderen für das eine oder andere schlechtmacht?
00:33:23: Der Klassiker beispielsweise bei getrennten Eltern, eine Riesenkatastrophe.
00:33:27: Das Kind Marker liebt ja eigentlich immer beide Eltern.
00:33:31: Egal was die machen, Eltern sind fast immer irgendwie die Helden für Kinder und insofern versuchen sie natürlich auch es allen ein bisschen rechts zu machen.
00:33:39: Wenn dann dort gegen Auseinandersträbende oder Anforderungen da sind... oder dann wieder der eine Elternteil schlecht gemacht wird.
00:33:48: Das ist nicht gut, der Karlsruher.
00:33:50: Also
00:33:50: hier ist auch ne Frage.
00:33:51: dazu können wir als letzte Frage machen gab es eine Phase in der ihr an der Beziehung gezweifelt hattet?
00:33:57: Oder habt und habt ihr euch... wie habt ihr Euch denn wiedergefunden?
00:34:01: Und da kann ich noch mal ganz klar sagen ja hatten wir ganz oft viele Wie gesagt, wir sind jetzt irgendwie fast fünfzehn-zwanzig Jahre verheiratet und was am Ende immer wieder geholfen hat.
00:34:11: Dass wir ja weiß ich nicht.
00:34:13: also wir haben auch wir können auch streiten und haben auch viel gestritten bis aufs Messer würde ich mal behaupten.
00:34:18: Also wir waren uns definitiv nicht immer einig aber irgendwie stand doch auch dass eine Familie und Beziehung dann doch ganz hatte.
00:34:27: mehr Priorität als der Streit Wobei wir auch ... Wir sind beide ziemlich stur.
00:34:32: Diese schicke Regel, man geht abends nicht
00:34:35: erst.
00:34:35: Das klappt bei
00:34:36: uns nicht!
00:34:38: Ich glaube, da muss man ganz ehrlich in den Spiegel gucken.
00:34:43: Es gibt Krisen und Tiefekrisen, es gibt Existenzkrisen.
00:34:47: Die macht jedes Paar durch.
00:34:48: Helfen tut halt irgendwie, wenn man darüber versucht ein gemeinsames Ziel zu haben auf das man am Ende zusteuern kann.
00:34:57: Und dass man daran festhält Versucht jedenfalls.
00:35:00: Da kommt
00:35:00: wieder, also finde ich unsere Date Night ins Spiel die dann sowas auch wieder ne so paar Zeiten wieder mehr.
00:35:08: Also nicht nur du musst funktionieren und du musst irgendwie eine keine Ahnung aufgeräumte Bude haben Du musst irgendwie immer frisch essen kochen du muss irgendwie Die ganzen WhatsApp Gruppen bedienen das habt ihr das hatten wir früher nicht zum glück.
00:35:21: du musst in der Schule keine ahnung Kuchen backen Du musst einfach immer nur Und eine Date Night ist etwas wo man einfach vielleicht mal wieder lachen kann.
00:35:31: Und das konnten wir immer gut, eigentlich?
00:35:35: Ja, genau also
00:35:36: in dem Sinne Lacher nicht vergessen alles und alles wird gut.
00:35:42: Das Ziel nicht aus dem Auge verlieren irgendwie.
00:35:44: Also versuchen halt sich zu sehen den anderen zu sehen dass es glaube ich man verletzt sich einfach so schnell.
00:35:49: Man verletzte sich in diesem Chaos irgendwie in diesen Dingen die man glaubt machen zu müssen.
00:35:54: Druck rausnehmen ist mein... Das ist auch was, was ich gelernt habe über die Jahre.
00:35:58: Druck raus nehmen einfach nicht an Perfektion festhalten und einfach Druck rauszunehmen.
00:36:02: Das ist das eine großen Fehler, den man machen kann?
00:36:04: Ja
00:36:05: okay!
00:36:06: Ich würde sagen wir haben schon tolle Überzogen.
00:36:08: Ich würd sagen die anderen weiß ich nicht super viele Fragen lassen wir jetzt einfach mal.
00:36:13: Das war jetzt eine sehr emotionale oder eine sehr persönliche Folge jetzt gewesen weil wir haben uns dazu entschieden das einfach mal zu machen Diese Fragen halt immer und immer wieder kommen.
00:36:23: Und wir gedacht dann, okay, dann sind wir halt mal, ziehen wir uns ein ganz kleines bisschen aus?
00:36:27: Ja!
00:36:28: Richtig?!
00:36:28: Okay!
00:36:29: Aber
00:36:29: das war... also ich hab schon noch die Jeans und
00:36:33: den... Die Sex-Fragen haben wir jetzt rausgelassen.
00:36:35: Nee, das ist sowieso aber... Aber die
00:36:37: Jean und die Jeant haben auch alles gut.
00:36:38: Also weiß ihr nicht wenn euch das interessiert ok?
00:36:41: Wir haben beide kein Problem darüber zu reden, aber schreibt uns einfach.
00:36:45: Und wie immer, wenn euch die Folge gefallen hat brauchen wir natürlich eure Unterstützung.
00:36:49: Nächste Folge wird wieder deutlich Kinder medizinischer für ganz doll versprochen.
00:36:53: Langweilige Medizin?
00:36:55: Nein!
00:36:55: Aber schickt uns eure Kommentare, eure Fragen entweder per Mail an postedpedicus.de.
00:37:01: Da muss ich immer dazusagen.
00:37:02: dann wenn ihr uns da so halbe Krankenakten schickt beantworten wir sehr gerne.
00:37:06: Wir machen immer mal wieder so Q&A-Fragen Die werden dann halt nicht sofort beantwortet.
00:37:10: Oder schickt eine Sprachnachricht über WhatsApp.
00:37:13: Den Button findet ihr entweder bei Instagram in der Bier oder auf unserer Webseite.
00:37:17: Na gut, dann.
00:37:18: ansonsten wünschen wir euch wenn ihr die Folge hört ist Mittwoch eine schöne Restwoche!
00:37:22: Bis dann.
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