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Fertigessen macht Kinder aggressiv – Die Studie, die alle Eltern beunruhigt

Shownotes

Fertigessen macht Kinder aggressiv – stimmt das wirklich? Eine neue Studie im renommierten Fachjournal JAMA sorgte für Schlagzeilen: Fertigessen mache Kinder verhaltensauffällig. Aber was hat die Studie wirklich gezeigt – und was eben nicht? In dieser Folge nehmen wir die Forschung auseinander, erklären den Unterschied zwischen Zusammenhang und Ursache und geben fünf konkrete Tipps für den Familienalltag. Ohne Schuldgefühle, ohne Verbote.

Was die Studie wirklich zeigt Eine kanadische Forschungsgruppe begleitete rund 2.000 Kinder von der Schwangerschaft bis zum fünften Lebensjahr und untersuchte, ob hochverarbeitete Lebensmittel mit Verhaltensauffälligkeiten zusammenhängen. Das Ergebnis: Je mehr hochverarbeitete Kalorien mit drei Jahren, desto höhere Auffälligkeitswerte mit fünf – sowohl nach innen gerichtete Symptome wie Ängstlichkeit als auch nach außen gerichtete wie Aggression und Hyperaktivität. Am deutlichsten: gesüßte und mit Süßstoffen versetzte Getränke. Aber – und das ist entscheidend: Die Studie zeigt einen Zusammenhang, keine Ursache. Es wäre genauso denkbar, dass erschöpfte Eltern schwieriger Kinder häufiger zu Fertigprodukten greifen – also die Wirkrichtung umgekehrt ist. Zudem berichteten dieselben Eltern sowohl über Ernährung als auch Verhalten, was die Ergebnisse verzerren kann. Diese Studie ist gut gemacht und ernst zu nehmen – aber sie beweist nicht, dass Fertigessen Kinder aggressiv macht.

Was hochverarbeitet überhaupt bedeutet Das Nova-System teilt Lebensmittel nach dem Grad der Verarbeitung ein – nicht danach, ob sie gesund oder ungesund sind. Hochverarbeitet heißt: industriell hergestellt, mit Zutaten, die in keiner Haushaltsküche stehen – Aromen, Emulgatoren, Farbstoffe, Süßungsmittel. Überraschend: Auch Toastbrot, Frühstücksflocken und Fruchtquetschies können dazugehören. Die tiefgekühlte Erbse dagegen nicht.

5 Tipps für den Alltag – ohne Schuldgefühle

Schlechtes Gewissen weglegen – es geht nicht um Perfektion, sondern um die Richtung im Wochendurchschnitt Getränke sind der wichtigste Hebel: Wasser und ungesüßter Tee als Standard, alles andere als Ausnahme Zutatenliste checken: Je länger und unverständlicher, desto verarbeiteter Ersetzen statt verbieten: Quetschie gegen echtes Obst, Fruchtjoghurt gegen Naturjoghurt mit Beeren Ein Fertigprodukt griffbereit zu haben ist kein Versagen – das ist Alltag

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Liebste Grüße

Dr. D & Dr. Jane

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.

00:00:05: Du last gerade, ich habe dich bis aus der Klinik gekommen.

00:00:07: Ich hab dich direkt abgegriffen zum Podcast

00:00:10: aufnehmen.

00:00:10: Aber dieses Lächeln entschuldigt das für alles?

00:00:14: Normalerweise machen wir das ja immer Sonntags.

00:00:16: Uns haben wir über Fingsten nicht geschafft aber wir starten mal wie wir es ab und zu jetzt mal machen.

00:00:24: Ich einfach mal so ein paar Fragen an dich die du bitte mit Ja-Nein beantwortest.

00:00:28: schaffst du das?

00:00:30: Ja, wollen wir noch kurz sagen, um was es heute geht?

00:00:33: Wir starten direkt mit Fragen.

00:00:36: Das

00:00:36: wird total spannend!

00:00:37: Und

00:00:37: dann weiß ich glaube jeder worum's geht.

00:00:39: So machen wir das.

00:00:41: Also zehn Fragen, zehn schnelle Antworten nur mit ja oder nein beantworten.

00:00:45: Wird mich bemühen.

00:00:46: Keiner

00:00:46: klären bist du bereit?

00:00:49: Okay also erste Frage Essen Kinder in Deutschland zu viele Fertigprodukte?

00:00:55: macht Wurst ein Kind aggressiv?

00:00:58: Nein.

00:00:59: Gibt es eine neue Studie, die hochverarbeitetes Essen mit Verhaltensauffälligkeiten in Verbindung bringt?

00:01:05: Ja.

00:01:06: Aha!

00:01:07: Heißt in Verbindung gebracht dasselbe wie verursacht?

00:01:11: Nein Da

00:01:11: reden wir drüber, ne?

00:01:12: Genau Können auch Brot- und Frühstücksflocken zu den hochverarbeiten arbeitenden Lebensmitteln zählen?

00:01:19: Ja natürlich

00:01:21: War in der Studie die Süßigkeitenschublade der größte Brocken auf dem Teller?

00:01:26: Ja

00:01:28: Muss ich... Warte, ich muss mal kurz gucken.

00:01:30: Ich hab mir die Fragen hier aufgeschrieben.

00:01:32: Muss sich als Elternteil ab heute jedes Fertigprodukt aus dem Schrank werfen?

00:01:37: Auf gar keinen Fall!

00:01:38: Nein.

00:01:38: Okay.

00:01:39: Können gesüßte Getränke ein lohnender erster Hebel sein wenn man etwas ändern will?

00:01:44: Ja.

00:01:45: Ist ein schlechtes Gewissen am Elternabend ein guter Ratgeber für Ernährung?

00:01:49: Nie, nein.

00:01:50: Nie,

00:01:51: nie genau.

00:01:52: Und die letzte Frage lohnt es sich, die nächste halbe Stunde dran zu bleiben bevor man bei diesem Thema in Panik verfällt.

00:02:00: Unbedingt ja!

00:02:02: Weil das ist wirklich ein ganz häufiges Thema und es wird viel zu viel schwarz-weiß gemacht.

00:02:07: Jetzt habe ich wieder drei Brote verloren.

00:02:10: Also gut genau diese Widersprüche lösen wir jetzt einfach dann auch mal auf denn ein paar deiner Antworten dürfen einige vielleicht überrascht haben, weiß ich nicht.

00:02:22: Und der Anlass für die Folge ist eine Studie, die im März glaube ich war das bin ich sicher aber ganz frische sie auf jeden Fall in einer der größten Fachzeitschriften.

00:02:31: die sagen wir auch immer wieder erschienen es nämlich im Drama und Die Schlagzeilen waren dazu ziemlich knackig.

00:02:39: fertig essen macht Kinder verhaltens auffällig und da mussten Wir unbedingt rein und uns das genauer angucken.

00:02:47: Die Arbeit gelesen fand die halt so spannend, dass wir sie eigentlich wirklich besprechen sollten hier auch in dem Podcast.

00:02:52: Und zwar ist es so das eine kanadische Forschungsgruppe rund zweitausend Kinder von der Schwangerschaft an begleitet hat und dann geschaut hat was essen die Kinder eigentlich über die Jahre?

00:03:02: Und wie verhalten Sie sich denn mit fünf Jahren?

00:03:05: Und das fand ich halt das Spannende.

00:03:07: Sie fanden tatsächlich einen Zusammenhang und zwar war es so, dass je höher der Anteil hochverarbeiteter Lebensmittel mit drei Desto mehr emotionale Verhaltensauffälligkeiten zeigten sich mit fünf.

00:03:20: Also alle Kinder die sozusagen in den ersten drei Jahren ganz viel verhochverarbeitete Nahrungsmittel gekriegt haben, die zeigten statistisch höher Verhaltensauffälligkeiten mit fünf Jahren.

00:03:30: Also

00:03:31: erst viel später?

00:03:32: Genau und der Knackpunkt ist halt, deswegen wollen wir da woher ausführlich mal drüber sprechen... Der Zusammenhang ist aber nicht dasselbe wie die Ursache.

00:03:41: Genau!

00:03:41: Da müssen wir darüber sprechen.

00:03:42: genau da wollen wir hin und das ist auch das was du gerade gesagt hast was die meisten dann auch wirklich nicht mehr weiter denken.

00:03:47: Aber da reden wir drüber.

00:03:49: Wir klären drei Dinge.

00:03:50: Erstens Was sind Hochverarbeitete Lebensmittel überhaupt, da haben wir glaube ich schon mal eine Folge von gemacht.

00:03:57: Zweitens was hat die Studie wirklich gefunden und was eben nicht?

00:04:02: Und drittens am wichtigsten für euch zu Hause... Was heißt das konkret natürlich für euren Familienalltag?

00:04:08: Darum geht es ja eigentlich bei unserem Podcast so wie dass die Eltern auch ein bisschen etwas mitnehmen können Und ich sage es mal gleich vorweg, damit niemand die nächste halbe Stunde mit Bauchweh zu hört.

00:04:17: Aus dieser Studie folgt auf gar keinen Fall das ihr irgendwie falsch gemacht habt auch nicht wenn euer Kind jetzt nur noch Fisch gibt.

00:04:24: Ja und wir fangen von vorne an hochverarbeitet.

00:04:28: Dieser Begriff ist aktuell überall!

00:04:31: Was ist damit gemeint, Doktor Di?

00:04:33: Ist es eine zum Beispiel eine tiefgekühlte Erbse.

00:04:37: Ist sie hochverarbeitet?

00:04:39: Ganz im Gegenteil also die gerade die tief gekühlte erbse aus dem Froster ist sogar ein Paradebeispiel für das Gegenteils.

00:04:45: Die Fachwelt benutzt ein System aus Brasilien, das unter die sogenannte NOVA-Klassifikation.

00:04:51: Darüber gibt es eine Protastfolge?

00:04:52: Genau da haben wir auch schon gesprochen.

00:04:53: und die sortiert Lebensmittel eben nicht danach ob sie jetzt gesund oder ungesund sind sondern einfach nur nach dem Grad der Verarbeitung.

00:05:01: man kann dort Gruppen unterscheiden und zwar vier wenn ich mich recht erinnere.

00:05:04: Gruppe eins kaum verarbeitet Das ist zum Beispiel die tief gekühlte Erbsen der Apfel Haferflocken rohes Fleisch Milch.

00:05:12: Gruppe zwei sind Wenn dort Küchenzutaten wie Öl, Buttersalz, Gruppe drei sind die verarbeiteten Lebensmittel.

00:05:21: Wie Käse oder einfaches Brot und Gruppe vier sind die hochverarbeiteten.

00:05:26: Das heißt also mit mehreren Herstellungsschritten verarbeitete Lebensmittel.

00:05:30: Und was macht die Gruppe Vier dann genau aus?

00:05:33: Das sind halt besonders diese industriell hergestellten Produkte mit Zutaten, die eigentlich sonst in keiner normalen Küche stehen und so war es auch definiert.

00:05:41: Gruppe drei ist halt mit Haushaltsmitteln und Gruppe vier ist halt industrielle Hergestellt.

00:05:46: Dazu gehören dann zum Beispiel künstlich zusätzte Aromen, Farbstoffe, Immugatoren, modifizierte Stärke und vor allem auch Süßungsmittel.

00:05:54: Dinge, die Geschmackhaltbarkeit und ganz ehrlich wenn man sie mal auf den Punkt bringt, den Gewinn optimieren sollen.

00:06:00: Ich bin schon wieder ein Schritt zu weit und zwar gehe ich mal zurück auf die zehn Fragen, die ich dir vorgestellt habe.

00:06:06: Und da hab' ich ja auch gefragt, Brot-und Zerealien?

00:06:10: Ob die dazugehören... und das überrascht wahrscheinlich viele.

00:06:14: deine Antwort!

00:06:15: Ja aber Brot und Zerealiens sind ja verarbeitet.

00:06:17: also es geht dabei jetzt nicht um die Lebensmittelgruppe als solche sondern es geht um die Art der Herstellung.

00:06:25: Ein Brot vom Bäcker aus Mehl Wasser, Salz, Hefe.

00:06:29: Das ist natürlich erst mal nicht hochverarbeitet.

00:06:32: Wohin gegen zum Beispiel ein infolge verpacktes Toastbrot mit zwölf Zusatzstoffen das da noch drei Wochen weich bleibt?

00:06:39: Das schon!

00:06:40: Also gleiches Wort aber völlig anderes Produkt.

00:06:43: Ich kann mich noch daran erinnern in meiner Ausbildung war ein sehr großer Ernährungsanteil enthalten und ich habe eine Professorin, eine Ernährungswissenschaftlerin gehabt.

00:06:53: Die habe ich tatsächlich ... Ich hab quasi ihre Infos in der Vorlesung aufgesogen.

00:06:57: Ja,

00:06:58: ich erinnere mich.

00:06:58: Kommst

00:06:59: mal völlig geflasht.

00:07:00: Genau und die hat damals gesagt... Das ist jetzt auch schon ein paar Jahre her!

00:07:03: Ich weiß nicht ob es immer noch so ist.

00:07:05: wahrscheinlich sind sie jetzt irgendwie Pulver?

00:07:07: Dass quasi die Achillespferse der Deutschen und damals war's aber Brot.

00:07:12: Hat sie gesagt Brot ist quasi das Fast-Food Nummer eins in Deutschland.

00:07:16: Und da stimmt auch, muss man tatsächlich sagen.

00:07:18: Vielleicht nicht so ganz zu doll wie bei den Amerikanern.

00:07:21: Also das heißt ich kann eine Packung von außen quasi ansehen um mal wieder auf diese zwölf Inhaltsstoffe oder die du gerade genannt hast zurückzukommen.

00:07:29: Kann ich ansehen in welche Gruppe sie gehört?

00:07:31: Ist gar nicht so einfach, ne?

00:07:33: Mehr.

00:07:34: Du kannst es nicht ganz genau ansiedeln.

00:07:36: Das muss man fairerweise sagen.

00:07:36: Es ist also nicht ganz zuverlässig.

00:07:38: Aber es gibt eine gute Faustregel für die Praxis und das nehmen kommt nachher auch noch mal in unseren Praxistipps.

00:07:44: Ich würde aber ganz gerne erst Mal sehen dass unsere Zuhörerschaft weil verständlich machen wie viel die Kinder davon eigentlich jetzt wirklich essen.

00:07:52: Es ist nämlich zum Beispiel so, das habe ich in einer anderen Arbeit gelesen.

00:07:56: Dass in Kanada die hochverarbeiteten Lebensmittel fast die Hälfte der Tageskaliorien von Vorschulkunden ausmacht.

00:08:03: In der Studie lag es also bei rund forty-fünf Prozent.

00:08:06: Das ist

00:08:06: ganz schön viel?

00:08:07: Genau!

00:08:07: In Deutschland ist das übrigens nicht dramatisch anders.

00:08:11: Bei vielen Familien, die ich so sehe, ist das Problem dann auch nicht zu sehr die Schokolade sondern dass sie sich einfach dieses verarbeitete Übertag ... Ganz still summiert.

00:08:21: Man kriegt das gar nicht so mit, ne?

00:08:22: Das gesüßte Müsli morgens, dann der Fruchtquetschi, der Fruchtsaft beispielsweise aus dem Petra-Pack Würstchen und Snacks.

00:08:31: Da kommt wieder mein Lieblingsspruch!

00:08:32: Wie ist mein

00:08:33: Lieblingsspruch?!

00:08:34: Die Dosis macht das Gift.

00:08:36: Wichtig!

00:08:37: Okay, jetzt zur Studie selbst.

00:08:39: Du hast ja gesagt über zwei tausend Kinder waren es glaube ich.

00:08:43: Erklär mal den Aufbau aber so dass jemand versteht der noch nicht mit Kohortenstudien umgegangen ist.

00:08:48: Jetzt

00:08:49: richtig wissenschaftliche Studiendesign.

00:08:50: Nur so ein bisschen müsst ihr auch wissen... Genau

00:08:53: also Kohortensstudie, ne?

00:08:54: Jama

00:08:54: ist schon eines der extrem hoch publizierten Fachjournals.

00:08:57: Genau, sage ich so das zweitritt beste Journal wenn es um In Nature ist ja Grundlagenwissenschaft, aber so wenn es um klinische Sachen geht.

00:09:06: Da gibt's immer das New England Journal, das ist mein Lieblingsjournal und dann kommt da schon

00:09:14: das Jama.

00:09:15: Okay also Kohortenstudie.

00:09:17: stell dir mal vor du begleitest eine große Gruppe von Familien über Jahre und in dieser Studie die wir heute sprechen die Child-Studie waren es rund zweitausend Kinder.

00:09:29: Mit drei Jahren haben die Eltern einen ganz ausführlichen Ernährungsfragebogen ausgefüllt.

00:09:34: Was, wie Kinder gegessen haben und vor allem wie oft?

00:09:37: Und zwei Jahre später also mit fünf wurde mit einem wirklich gut evaluierten und anerkannten Fragebogen das Verhalten der Kinder erfasst.

00:09:46: Okay und dieser Verhaltensfrageboden ist die Child Behavior ...

00:09:51: Checklist, checklist oder?

00:09:55: Also ein wirklich viel genutztes etabliertes und auch mehrfach schon evaluiertes Instrument.

00:10:01: Messeinstrument

00:10:02: ja!

00:10:02: Es erfasst im Geh wesentlichen zwei große Bereiche.

00:10:06: zum einen das nach innen gerichtete Verhalten also so was wie Ängstlichkeit Rückzug und Sorgen und dann auch das nach außen gerichteten Verhalten.

00:10:13: Also Aggression Zapplichkeit und Hyperaktivität.

00:10:16: Und

00:10:16: das Ergebnis Wie war das

00:10:18: Also rein rechnerisch?

00:10:19: war das dann so, dass pro zehn Prozent mehr Kalorien aus hochverarbeiteten Lebensmitteln stiegen die Auffälligkeitswerte messbar an.

00:10:29: Und zwar in drei Bereichen, wenn man so will also eigentlich in allen, also sowohl innen außen als auch gesamt.

00:10:35: und dann haben sie auch noch was ganz Cleveres gerechnet.

00:10:37: Man kann die Studien ja immer ganz viel rechnen aber das war jetzt ziemlich clever.

00:10:41: Die haben ein sogenanntes Austauschmodell genommen.

00:10:43: Was kann man sich darunter vorstellen?

00:10:45: Wir versuchen so ein bisschen zu erklären, also die haben dann Rechneres stimuliert.

00:10:49: Die haben mich gefragt was wäre wenn man zehn Prozent der Kalorien aus hoch verarbeitetem Essen durch wenig Verarbeitetes ersetzt?

00:10:58: Also Gemüse, Obst und Vollwertiges?

00:11:01: Und dann gingen die Werte in eine ganz andere Richtung.

00:11:03: sie sanken nämlich

00:11:05: Und welche Produktgruppe starten, also wurde negativ gesehen?

00:11:10: Genau.

00:11:10: Am deutlichsten ganz klar waren die Künstlichen und die mit Zucker gesüßten Getränke.

00:11:16: Also alles was mit Südstoffen ist und auch was mit Zuckergesüßes.

00:11:20: Die hingen tatsächlich auf am stärksten mit den nach innen gerichteten Symptomen zusammen.

00:11:25: Bei Fertigberichten wie zum Beispiel Brot und Zerealien, da sammeln auch die Signale.

00:11:31: Aber die Getränke waren mit Abstand am

00:11:33: auffälligsten.".

00:11:34: Und dann muss ich jetzt mal irgendwie reinkreden, weil wir haben gerade uns darüber unterhalten der Trend ... Wollen wir kurz darüber reden oder ihr nicht?

00:11:43: Weil das ist ja was ganz Neues, was jetzt kommt.

00:11:47: also gab es so in dieser Qualität schon Studien, die verhalten mit Zucker assoziiert haben?

00:11:56: Naja, das wird ja schon lange wie die gut durchs Dorf getrieben.

00:12:00: Irgendwie dass Zucker und Fleisch die Kinder aggressiv machte.

00:12:02: So gab es schon längere Zeit Hinweise.

00:12:05: Es ist natürlich immer so ein bisschen schwierig irgendwie Aussagen zu treffen Mit Studien die nicht die richtige Größe haben Die nicht die richtige Beobachtungszeit haben die auch dann möglicherweise nicht die Richtigen Messinstrumente benutzt haben.

00:12:16: Und all das hat diese Studie halt drinnen, die haben zwei tausend Kinder über fünf Jahre praktisch untersucht und haben Messinstrumente genommen.

00:12:24: Es ist sehr aufwendig das alles zu machen.

00:12:27: Und insofern ist diese Studie deswegen auch so hoch publiziert zumindest so dass man sie erwähnen kann.

00:12:32: also im Gegensatz zu all den anderen Sachen die im Vorfeld gelaufen sind die wissenschaftlich sagen wir mal deutlich weniger ja, aussagekräftig sind.

00:12:41: Was jetzt nicht heißt irgendwie dass das jetzt der weiß hat.

00:12:43: letzter Schluss ist aber es ist eine Beobachtungs-Assoziationsstudie irgendwie auf deren Werte sich man zumindest als Ideengeber gut verlassen kann.

00:12:52: Jetzt hast du ja über gesüßte Getränke gesprochen und da ist es ja so dass ich zum Beispiel schon seit Ewigkeiten einfach morgens nicht mehr den frischen Osaft trinke.

00:13:02: Ja weil da Zucker drin ist

00:13:04: Ich ess dann lieber die Orange, als die Orange einfach nur so schnell zu mir zu nehmen sozusagen.

00:13:10: Völlig richtig!

00:13:11: Also ich esse Orangen.

00:13:12: also ne?

00:13:12: Ich verzichte nicht auf Fruchtzucker aber das macht einen Unterschied.

00:13:16: Das ist völlig richtig!

00:13:17: Es fühlt sich gesund

00:13:18: an, aber ist es nicht.

00:13:19: Genau.

00:13:20: Aber man muss ja ganz klar sagen irgendwie dass egal ob du jetzt irgendwie gesüßt oder den ausgepressten Saft nimmst, zuckersaitig ist das eigentlich genau das gleiche.

00:13:30: Deswegen soll man halt auch immer gern, wenn man solche Sachen ist die ganze Frucht essen.

00:13:34: Aber dazu kommen wir...

00:13:35: Ja das sehe ich auch immer genau.

00:13:37: Kommen wir noch zu sich auch immer bei den ganzen Smoothies zum

00:13:39: Beispiel.

00:13:40: Also alle denken es ist total gesund.

00:13:42: Ja aber es

00:13:43: fühlt sich auch gesund an.

00:13:44: Ja

00:13:44: fühlt sie sich super an und ist ja auch entsprechend aufgearbeitet von Firmen, die die Gesundheit der Kinder vordergründig im Blick haben.

00:13:53: Aber in Wirklichkeit geht es dann auch darum, wie das verarbeitete Sachen sind.

00:13:56: Wo der Zucker halt auch frei flotieren da ist und nicht mehr in seiner natürlichen Umgebung dort an verschiedene Moleküle gebunden ist, deswegen langsamer aufgenommen wird.

00:14:05: Es fehlen die Ballaststoffe irgendwie.

00:14:06: jetzt könnte sie ewig weiterreden über diese ganzen Frucht-Smoothies.

00:14:10: letztendlich sind Sie eigentlich wenn man ehrlich ist nicht viel besser als Süßigkeiten.

00:14:17: Sorry dafür!

00:14:18: Sorry to say.

00:14:19: Okay, dann kommen wir doch mal jetzt zu dem Teil bei dem ich als Wissenschaftlerin hellhörig werde.

00:14:25: Nämlich die Schlagzeile war ... Moment, ich muss kurz gucken.

00:14:28: Fertigessen macht Kinder verhaltensauffällig.

00:14:31: Trägt die Studie diese Aussage tatsächlich?

00:14:34: Nein!

00:14:35: Das wollen wir ganz klar sagen... nein, nein, NEIN!

00:14:37: Das sagen die Autorinnen und Autoren da.

00:14:40: Ganz klar, das ist eine Beobachtungsstudie.

00:14:43: Es ist keine Kausalitätsstudie oder keine Studie, wo man jetzt irgendwie sagen kann, dass es jetzt die Ursache dafür war.

00:14:49: Assoziationsstudie zeigt letztlich, dass zwei Dinge zusammen auftreten.

00:14:54: Erklär

00:14:55: mal den Unterschied!

00:14:55: Erklär

00:14:56: mir den Unterschied.

00:14:58: Man kann halt Analysen machen und sieht dann, wenn von dem einen mehr gemacht wird, kommt das andere eher vor.

00:15:05: Das heißt aber nicht dass das eine das andere bedingt.

00:15:08: Dazu müsste man eine großpektive Studie machen.

00:15:12: Wo man Gruppen hat, wo man ein experimentelles Design hat... wo man dann tatsächlich sagen kann, möglichst auch noch doppelblind randomisiert.

00:15:20: Da kann man tatsächlich auch Kausalitäten herstellen.

00:15:23: Solche Beobachtungsstudien im Nachgang sind immer nur Assoziationsstudien.

00:15:28: die produzieren Ideen und dann muss man letztendlich

00:15:33: für

00:15:33: prospektive Studien wenn man sie denn durchführen kann.

00:15:35: ich meine in so einer Situation ist es natürlich ziemlich schwierig durchzuführen wenn man ehrlich ist.

00:15:39: Vielleicht hat das noch mal ganz klar zu sagen.

00:15:41: Da gibt es ja auch eine Denkfalle, also...

00:15:44: Also ich vielleicht wollte auch nochmal was sagen.

00:15:45: und wie viele denken dann auch immer solche Ergebnisse haben für das einzelne Kind eine entscheidende Bedeutung?

00:15:52: Ja!

00:15:52: Und dass ist tatsächlich nicht so, sondern weil die Effekte fürs einzelnen Kind sind vergleichsweise klein.

00:15:57: Aber wenn wir dann zum Beispiel darüber sprechen, dass sehr, sehr viele Kinder solcher verarbeitete Lebensmittel kriegen, da mag auf der Bevölkerungs-Ebene.

00:16:05: Wenn wir über Gesamtgesundheit von Kindern nachdenken Da gibt es schon Effekte.

00:16:10: Das hatten wir auch schon mal in einem anderen Podcast, wo halt die kleinere ... Die Einzel-Effekte nicht viel sind.

00:16:16: aber in der Summation ging dort damals um Medien.

00:16:19: Wir erinnern uns vielleicht ganz dunkel, das ist Einfluss von Medien auf Verhalten.

00:16:24: Auch da ist es so.

00:16:25: im Einzelnen mag das alles keine Bedeutung haben, aber aufs Ganze dann möglicherweise schon.

00:16:29: Genau und was ja die Autoren auch sagen ist dass die Denkfalle, auf die ich noch hinaus wollte ist wenn Eltern irgendwie Keine Ahnung, das Kind ist schlecht gelaunt.

00:16:38: Es ist aggressiv, es ist schlecht reguliert, es quengelt viel und was machen dann ... trifft auf stark erschöpfte Eltern?

00:16:46: Was machen stark erschöffte Eltern, die greifen zum Schnellen?

00:16:49: Das meint man mit der Kausalität.

00:16:51: Ja genau, das mache ich mit der Kosalität!

00:16:52: Die Kursal wäre da ja das Kindes-Temperament voll schlecht regulierter, deswegen kriegt es das und dann sieht man halt den Zusammenhang.

00:16:58: aber es ist ja nicht das Essen sozusagen, die Ursache für das Temperamentvolle.

00:17:03: Richtig, richtig,

00:17:04: dass der Denkfinder

00:17:04: genau.

00:17:05: Genau, das ist also ein reiner Zusammenhang, den man zusammen beobachten kann.

00:17:10: Der sich aber nicht unbedingt gegenseitig bedingt oder halt auch andersrum sogar verursacht sein kann.

00:17:15: Ich glaube jetzt kann uns keiner mehr folgen.

00:17:17: ich will einfach nur sagen dass die Wirkrichtung könnte umgedreht sein nämlich nicht das Essen verändertes Verhalten sondern das Verhalten verändertes Essen.

00:17:24: Das genau das was ich eben mit vielen Worten

00:17:26: beschrieben habe.

00:17:29: Es gibt noch einen zweiten Punkt der mir aufgefallen ist.

00:17:32: sowohl die Ernährung Als auch das Verhalten wurden von den selben Eltern berichtet.

00:17:38: Ist das ein Problem?

00:17:39: Das ist ein Riesenproblem, das heißt da wirklich gut beobachtet tatsächlich weil es kann natürlich zur Verzerrung führen.

00:17:45: Es ist immer das Problem wenn man dort Retrospectives also rückblickende Studie macht.

00:17:49: Eltern die ihr Kind als schwierig erleben schätzen vielleicht doch die Ernährung anders ein.

00:17:54: Beides kommt aus derselben Quelle.

00:17:56: Dieses Studio ist zwar sauber gemacht aber letztendlich bleibt das, weil eigentlich müssten Eltern sozusagen unabhängig davon bogen.

00:18:03: Was haben denn die Forscher getan um andere Erklärungen auszuschließen?

00:18:07: Da haben sie sich richtig müde gegeben und es spricht auch genau für die Arbeit.

00:18:10: Sie haben nämlich wirklich eine lange Liste von Faktoren herausgerechnet, die halt üblicherweise auch dass Essverhalten oder Senierungsverhalten aber auch das Verhalten von Kindern beeinflussen.

00:18:20: Zum Beispiel Bildung der Mutter.

00:18:22: in dem Fall ist tatsächlich ein wichtiger Faktor als... Das wissen wir!

00:18:26: hat der des Vaters, sorry.

00:18:28: Dann Einkommen, Stress in der Schwangerschaft, stillen, jahrenein Bewegung die haben sogar Bildschirmzeit erfasst und wie das damit korrigiert weil auch das kennt ihr möglicherweise zusammen und Gewichtsverlauf des Kindes.

00:18:42: aber obwohl sie all diese Sachen mit eingerechnet haben die alle Ja, sowohl das Verhalten als auch die Aufnahme von verarbeiteten Mitteln beeinflussen können liebt der Zusammenhang trotzdem noch bestehen.

00:18:53: Also diese Faktoren konnten rausgerechnet werden.

00:18:56: Das kannst du halt nur machen wenn du ganz viele Patienten hast.

00:18:59: Aber?

00:19:00: Ja, man kann natürlich, obwohl wir rechnen wie wild nicht immer alles herausrechnen.

00:19:06: Man kann natürlich vor allem das sich rausrechnenn, was man einfach nicht gemessen hat und da gibt es ja noch ganz viele andere Faktoren und das sagen die Autoren auch.

00:19:15: Es gibt wie gesagt noch viel aber irgendwann ist so eine Studie auch dann mal einfach nicht mehr durchführbar und deswegen bleibt es einfach eine Beobachtung.

00:19:22: Eine gute Aber-eine-Beobachtungen.

00:19:24: Es ist kein Beweis dafür dass hochverarbeitete Lebensmittel zu Verhaltensauffälligkeiten führen.

00:19:31: Trotzdem ist die Studie nicht wertlos?

00:19:34: Genau, weil sie ist deswegen nicht wertvoll, das hatten wir vorhin ja schon angedeutet... Wertlos!

00:19:37: Wertlos.

00:19:38: Wertlos genau, sie ist nicht genau nicht wertloos, sorry.

00:19:41: Weil diese Studie trifft auf einen fruchtbaren schon bekannten Boden.

00:19:46: Es ist ja durchaus so wie gibt es schon viele Hinweise seit Jahren dass das so ist.

00:19:50: Es gibt zum Beispiel auch noch eine große britische Studie, die schon vor Jahr publiziert wurde.

00:19:55: Die zeigte

00:19:56: z.B.,

00:19:56: dass mit viel Junkfood, also die so mit drei bis vier oder sowas gegeben wurde, waren die Kinder mit sieben deutlich hyperaktiver.

00:20:05: Das war damals schon gezeigt.

00:20:07: und es ist halt so wenn du Beobachtungsstudien hast viele große Und die zeigen alle in die gleiche Richtung dann wird auch das Bild belastbarer.

00:20:16: Dass da auch was dran ist sag ich jetzt nicht nicht die die Studien für sich beweisen das jetzt nicht aber das Gesamtbild wird einfach glaubhafter.

00:20:28: Spielen wir das mal anders herum, durch angenommen es gäbe einen echten Effekt vom Essen aufs Verhalten der Kinder.

00:20:36: Welche Erklärung wären biologisch denkbar?

00:20:39: Ja weites Feld als ob wir alles verstanden hätten irgendwie was von den Nahrungsmitteln dort direkt immer auf Nervenentwicklung und das ist ja alle so komplex.

00:20:50: aber gut nehmen wir mal an.

00:20:51: also erstens ist es so es gibt mehrere Wege.

00:20:54: ich fange mal mit einem an etwas einfacher.

00:20:57: Vielleicht erst mal die Verdrängung, ne?

00:20:59: Also wenn wir einen Teller mit ganz viel Hochverarbeiteten haben dann fehlen halt hofft einfach werden verdrängt die Nährstoffe dieses Gehirn wirklich braucht für solche Sachen.

00:21:09: dazu zählen zum Beispiel das ist auch gut gezeigt Eisen Zink Omega Drei die B Vitamine.

00:21:16: also dass es da nicht so dass sozusagen die hoch verarbeiteten Mittel gift sind an sich also diesen jetzt nicht toxisch Sondern sie ersetzen halt einfach die Lebensmittel, die das Nervensystem mit allem was hinterherhängt.

00:21:29: Praktisch zum

00:21:31: Ausreifen

00:21:32: gut braucht.

00:21:33: Was dann fehlt?

00:21:33: Genau und das ist nämlich ein super wichtiger Perspektivwechsel wie ich finde.

00:21:37: es geht nicht nur darum was drin ist sondern auch was dadurch verdrängt

00:21:41: wird sozusagen.

00:21:42: Also diese Geschichte dass das giftig ist und jetzt so verteufeln das ist Blödsinn.

00:21:47: also es ist halt einfach nur so Platzhalter sind für etwas, was vielleicht ein bisschen sinnvoller wäre.

00:21:53: Ja.

00:21:54: Gut, zweitens gibt's dann noch ... Das ist auch ein ganz heißes Feld, die sogenannte Darmen Hirnachse.

00:22:00: Auch das wissen wir schon seit Jahren, dass Hochverarbeitetes Essen das Mikrobiom verändert und das Mikobiom ist ja entscheidend für das Lernen des Immunsystems.

00:22:12: Und was wir wissen irgendwie ist, dass hochverarbeitete Nahrungsmittel Entzündungsprozesse fördern.

00:22:18: Also, aber um das noch mal zu sagen.

00:22:20: Das ist ein ganz junges Forschungsfeld also mit ganz vielen ja auch teilweise noch unterschiedlichen Ergebnissen Aber es ist spannend und es wird auf Zukunft für das Mikrobiom wird super heiß werden glaube.

00:22:33: ich habe mich mir ganz sicher das haben

00:22:34: wir schon in zwei tausend fünfzehn gesagt dass das ganze losging oder zweitausend

00:22:37: zehn so wichtig irgendwie weil er kommt immer mehr raus.

00:22:40: irgendwie was was auch für Erkrankungen wo man früher gedacht hat alles psychosomatisch irgendwie was auch immer dass das doch tatsächlich irgendwie so richtig naturwissenschaftlich, molekulargenetisch beweisbar ist.

00:22:52: Und dann gibt's natürlich auch immer noch so toxische Sachen zum Beispiel Stoffe wie sauber aufs Verpackung Weichmacher und solche Sachen die Hormonidentenstoffe, die halt da auch sicher eine Rolle spielen können für die Entwicklung der Kinder.

00:23:05: Du tunst jetzt auffällig dass du ja wir wissen es noch nicht also so ein bisschen unsicher.

00:23:10: Warum?

00:23:10: Mit Absicht weil letztendlich sind wir weit weg davon zu sagen das is ich jetzt so sondern ich will erst einmal Runde Erstmal nur das Bewusstsein dafür schärfen.

00:23:19: Das sind zunächst mal Hypothesen, das sind keine Fakten.

00:23:22: Wobei interessanterweise blieb der Zusammenhang in der Studie auch dann bestehen, wenn man gezielt für Zucker, Salz und gesättigte Fette, wenn wir das herausrechnete?

00:23:32: Und das deutet jetzt schon darauf hin dass es jetzt nicht nur an diesen einzelnen Stoffen liegt, sondern halt irgendwie auch in anderen Sachen.

00:23:40: Aber wie gesagt auch das ist nur ein Indiz.

00:23:42: Das ist kein Schlusspunkt.

00:23:44: Genau wir haben erstmal nur Indizien und wir haben keinen wirklichen Beweis richtig?

00:23:49: Richtig!

00:23:51: So, und jetzt kommen wir zu dem.

00:23:52: Nämlich die Praxistipps, die wir immer am Schluss noch mal machen.

00:23:56: Das war jetzt alles ein bisschen trocken, das weiß ich wohl.

00:23:58: aber trotzdem ist es glaube ich uns auch wichtig euch so ein bisschen mitzunehmen wie die Forschung darum, wie Wissenschaft darum auch funktioniert und nicht jede Studie einfach so irgendwas beweist, wie man das so immer auf Social Media sieht.

00:24:11: Das ist uns glaube ich ganz wichtig und dass sie das immer ein bisschen einordnen können um wie diese absoluten Wahrheiten das ist jetzt gezeigt und das ist der Weisheit letzter Schluss nicht ganz genau.

00:24:23: Jetzt kommen wir zu den Praxistipps, was ich dann konkret früh tun kann und bitte ohne dass sich jemand schlecht fühlt.

00:24:32: Okay

00:24:33: gut.

00:24:34: Ich versuch das mal!

00:24:35: Mein allererster Tipp generell ist das wichtigste eigentlich runter vom Schuldgefühl weil schlechtes Gewissen und Vorwürfe sind immer ein schlechter Rat.

00:24:45: Zum Beispiel wenn ihr jetzt das Gefühl habt Mist ich gebe einfach viel zuviel irgendwie hoch verarbeitete Lebensmittel, hört nochmal rein es gibt ja diese vier Kategorien oder Gruppen Mist.

00:24:54: Ich bin jetzt wahrscheinlich schuld daran dass mein Kind irgendwie verhalten so auffällig ist.

00:24:58: Also es geht wirklich gar nicht darum irgendwie hier für null Fertigprodukte zu reden Gar nicht.

00:25:05: Sondern es geht generell... Sie sind

00:25:06: auch eine Großfamilie und wissen...

00:25:07: Das ist auf Blödsinn, ehrlich gesagt.

00:25:08: Es wird völlig an der Realität vorbei.

00:25:09: Absolut!

00:25:10: Sondern das geht generel hier um eine Richtung die sich sozusagen im Wochendurchschnitt bewegt.

00:25:15: Also niemand muss jetzt irgendwie perfekt kochen.

00:25:17: Nein.

00:25:19: jede Woche dreimal auf dem Markt einkaufen gehen irgendwie und dann dort als man wäre es schön in so einer Welt, wenn's das gäbe.

00:25:24: Aber das ist völlig unrealistisch.

00:25:26: Das ist unrealistischer.

00:25:27: Tipp zwei Wenn ich nur eine einzige Sache ändern dürfte, welche wäre da?

00:25:31: Das ist

00:25:32: einfach!

00:25:32: Das sind die Getränke.

00:25:35: Die gesüßten

00:25:35: Getränken sicher der Lohnste erster Hebel und auch wahrscheinlich vergleichsweise leicht umzusetzen also Standard ganz klar für Kinder ist Wasser und ungesüßter Tee.

00:25:47: So, jetzt muss ich da rein!

00:25:49: Jetzt gehst du da rein?

00:25:51: Darf ich jetzt da

00:25:51: rein?!

00:25:52: Du darfst jetzt da reingeben das wir vorhin sprachen ja okay

00:25:54: Ja... Ich weiß nicht ob ihr alle Weil.

00:25:57: gerade das, was du jetzt gesagt hast, ist das Einzige, was ihr ändern könnt.

00:26:00: Wenn es nur eins gäbe und du sagst sofort irgendwie Getränke?

00:26:04: Das ist ja auch das, dass die Autoren sagen gesüßte Getränken.

00:26:08: Es gibt grade diese ... Ich weiß nicht mehr, wer in dieser Protein-Pulverbubble ist mit dem ... Also Christian Wolff, ich sag's ja mal.

00:26:15: Vielleicht nimmt er uns auseinander.

00:26:18: Aber da ging es darum, dass Kita Kinder ... Er hat sich dafür positioniert.

00:26:23: Es ging so ein Beef über zwei Reals oder TikToks.

00:26:26: Er hat ja so viel raus.

00:26:28: Und ist da eine Frau eingegangen, die es kritisiert hat, dass Kita-Kinder von den Pädagoginnen, die da gearbeitet haben und das mit Real begleitet haben, dass die Kinder nur noch Syrup in ihr Wasser kriegen, weil sie sich dann besser trinken?

00:26:43: Weil das nichts

00:26:44: macht!

00:26:45: Genau, weil das ja nichts macht.

00:26:46: Ist ja nur Süßstoff

00:26:48: usw.,

00:26:48: aber ... Ich will das auch gar nicht so tief reingehen, aber worum es mir geht ist auch.

00:26:53: Das ist ja auch ein Antrainieren auf Süß.

00:26:56: Also sprich dass die also die Entwicklung der Geschmacksknoss nennt, so nenne ich jetzt mal, ist süß haben zu müssen und darum geht es ja auch und das finde ich ist ein fataler Fehler.

00:27:10: Du könntest doch sagen, die werden süchtig gemacht.

00:27:12: Also das ist jetzt ein bisschen hartgesagt...

00:27:14: Ohne dass es toxisch

00:27:15: ist!

00:27:16: Ja genau, es ist nicht toxisch, werde ich richtig.

00:27:18: Es ist nicht giftig alles gut.

00:27:20: aber es geht hier nicht darum, dass es nicht giftlich ist sondern es geht darum generell den Zuckergeschmack mal zumindest zu reglementieren.

00:27:28: Das ist ja nicht so, dass man nichts Süßes essen soll auch als Kind nicht ganz im Gegenteil.

00:27:33: Aber es geht auch darum, das sozusagen nicht zu regel zu machen.

00:27:37: Also sozusagen wenn man jetzt den Kindern die Getränke anpreisen möchte und darunter unter dem Preis dafür nimmt dass sie man sich süßen muss dann hat man mit pädagogik was nicht verstanden.

00:27:49: ja es ist ja nicht so irgendwie dass wir als menschen sagen wir geboren sind wie dass wir immer süße Sachen nehmen müssen.

00:27:55: das war Vor, keine Ahnung, Zehntausend Jahren auch nicht so.

00:27:59: Das ist eine reine gesellschaftliche und jetzt in dem Fall eine wirtschaftliche Frage.

00:28:04: Richtig!

00:28:05: Hier geht es um Pädagogik und um Geld... Er will Produkte

00:28:06: verkaufen.

00:28:07: Es geht

00:28:07: um Geld.

00:28:08: Und es geht nicht darum den Kindern irgendwas Gutes zu tun.

00:28:10: Und das geht doch nicht darum?

00:28:11: Ist einfach

00:28:12: topfisch oder

00:28:13: nicht?!

00:28:13: Wenn man jetzt zum Beispiel sagt, damit haben wir dann aber weniger freie Zucker.

00:28:17: Ja das ist prinzipiell richtig, aber vielleicht sollte man mal da ansetzen wo dann das Problem ist?

00:28:22: Dass einfach die Getränke oder viel zu viel Zucker in unseren Nahrungsmitteln nennt.

00:28:28: Daran muss man arbeiten nicht daran an diesem Problem sozusagen an diesen Symptomen herumzufeilen sondern man muss an die Ursache gehen.

00:28:36: und es gibt ja auch einen Podcast Bitte rein die ersten tausend Tage.

00:28:40: Das ist der Hungerwinter, wo wir das alles erklären.

00:28:43: Wo das jetzt auch gar nicht so alt ... Das sind ... Das ist eine riesen Kohorte, wo man das festgestellt hat.

00:28:50: Dass Kinder, die im Mutterleib ganz viel süß gekriegt haben also...

00:28:55: Ja weil da, die haben wirklich Zucker gekrieg.

00:28:56: Also

00:28:57: richtig Zucker gekrägt?

00:28:57: Genau!

00:28:58: Also raffinierten Zucker.

00:29:00: Aber den Geschmacksnärfen, das ist ein Ohnsystem.

00:29:03: Genau, da wird's hinaus wurde aufs Süß getrimmt.

00:29:06: Ganz

00:29:07: genau!

00:29:08: Das geht mit Süßstoffen und Zucker

00:29:10: ganz genau.

00:29:11: Und es geht mit süßstoffem und Zucker einfach diesen Drang ich brauche etwas sehr süß.

00:29:17: Und das ist meiner Meinung nach ein Riesenfehler.

00:29:19: ja

00:29:20: vielleicht auch noch mal hier weil jetzt gerade dass wir das auch nochmal sagen Wasser ungesüßter T ist der Standard was nicht heißt dass keine Fruchtsäfte oder gesüchte Getränke, die Dosis macht das Gift.

00:29:33: ... nicht mehr erlaubt sind?

00:29:34: Überhaupt nicht!

00:29:35: Aber es bedeutet diese Sachen sollen eher die Ausnahme sein.

00:29:39: also um auf was aus der Praxis zu sagen irgendwie wenn ich zum Beispiel Kinder betreue die Magen Daminfekt haben oder die aus irgendwelchen anderen Gründen Drohnen auszutrocknen sag ich den Eltern auch bist du hier.

00:29:49: wenn jetzt gar nicht anders geht bevor ihr jetzt in die Klinik geht und der den draufkriegen müsst Dann könnt ihr natürlich auch den Kindern im Krankheitsfall einen Getränk geben, dass sie lieber mögen.

00:30:00: Also meistens auch süße Sachen.

00:30:02: Das ist dann aber die Ausnahme weil Krankheit ist der Ausnahmefall das ist nicht der Standard

00:30:07: und ich finde auch, dass man auch es regeln kann wie dollemann etwas süßt.

00:30:11: wenn wir jetzt bei den Moosirupen sind worum es jetzt gerade ging dann ist es ja ein unterschied ob ich da jetzt irgendwie fünf Esslöffel rein mache auf einem Glas oder

00:30:21: So einen

00:30:22: kleinen Tropfen geben.

00:30:23: Also auch die Intensität der Süße und des Geschmacks, ich finde das ein Riesenfehler.

00:30:30: Und also würde ich im Krankheitsfall übrigens dann auch, weil die Kinder brauchen ja auch Zucker?

00:30:33: Ja genau!

00:30:34: Dann würde

00:30:34: ich tatsächlich eher

00:30:35: auf den

00:30:36: blöden Raffinade-Zucker gehen als auf irgendwelche Süßstoffe.

00:30:39: Wenn er das hört... Aber das musste ich jetzt einfach nochmal sagen, weil mich das schockiert, dass es jetzt vor Kindern ... wir halten uns ja immer zurück aber irgendwie macht es vor Kindern jetzt plötzlich kein Halt mehr.

00:30:48: Man kann sagen, es geht gar nicht.

00:30:49: Das geht gar nicht.

00:30:50: Ich

00:30:50: weiß nicht, was ich dazu sagen

00:30:53: soll.

00:30:54: Ich bin schockiert darüber.

00:30:55: Erwachsenen können alles machen, was sie wollen.

00:30:57: Ihr seid alle selbst verantwortlich für euch und euren Körper aber ihr seid auch verantwortig für eure Kinder.

00:31:04: Aber es ist ein anderes Lebewesen.

00:31:06: Ich darf mich da nicht so rein.

00:31:08: Kommen wir mal zu Tip drei.

00:31:09: Wir hatten jetzt zwei, hatten wir schon.

00:31:14: Einfach sich die Zutatenliste angucken und das ist einfach nur eine Regel.

00:31:17: Je länger die Liste ist, je mehr Wörter da drin sind, die du zum Beispiel selbst nicht in deiner Küche stehen hast, desto mehr kommt dir ruckzuck in Gruppe vier.

00:31:28: Und wenn du jetzt fünf Zutatten hast, die Du kennst, ist alles gut.

00:31:32: Wenn du aber dann zwanzig hast, den nach Chemiebaukasten kennen ... Boah!

00:31:37: Ist nicht so toll.

00:31:37: Und

00:31:37: ein ganz niedrigschwelliger Tipp von mir.

00:31:40: Der kommt wieder von meiner Professorin, von der ich zu Beginn gesprochen habe, die hat immer gesagt ... Ganz praktisch?

00:31:46: Wenn Sie in den Supermarkt gehen und sich einen Produkt kaufen und hinten draufgucken und es hat mehr als fünf Zutaten wieder zurückstellen!

00:31:52: Wow das ist aber streng!

00:31:54: Aber deine Professorin war aufstrengend ja...

00:31:57: Ja sie war streng, aber ich hab's dir trotzdem geliebt.

00:31:59: Tipp vier!

00:32:00: Generell immer, das gilt auch fürs ganze Leben ersetzen statt verbieten.

00:32:06: Und das kommt direkt noch aus diesem Austauschmodell der Studie, also nicht den Snack an sich streichen und einen riesen Loch hinterlassen sondern tauschen.

00:32:13: Quetschi raus echtes Obst rein Fruchtjoghurt raus Naturjoghurte mit Beeren rein und das Gehirn des Kindes verliert eigentlich nichts dabei kann ja nur gewinnen.

00:32:24: Und der fünfte Praxistipp?

00:32:26: Ja, das ist auch immer so, hat mir vorhin schon ... Man muss uns ein bisschen in der Realität bleiben.

00:32:31: Fertigprodukt griffbereit zu haben, ist ja kein Versagen!

00:32:34: Das sind manchmal einfach Alltagsorganisationen.

00:32:36: nicht alle haben irgendwie das perfekte Essen sofort und bereit und die Orientierung der Fachgesellschaft dazu lautet Zuckerreiche und stark verarbeitete geduldete Lebensmittel So ungefähr zehn, zwanzig Prozent der Tagesenergie.

00:32:51: Das ist ein Rahmen.

00:32:52: Es ist kein Verbot.

00:32:53: Ungefähr so über den Daumen weg kann man machen.

00:32:55: Ich meine, zehn,zwanzig prozent ist ja jetzt auch nicht so wenig.

00:32:58: ich finde es richtig gut dass diese ganzen Tipps jetzt gar kein Geld kosten und keinen Spezialwissen notwendig machen.

00:33:08: genau das Ist mir auch, oder ist uns ja immer total wichtig, Leitungsfassheit.

00:33:13: Gratis!

00:33:15: Und das nach wie vor... Auch wenn Instagram was anderes sagt?

00:33:17: Das ist nach wie vorgut geprüft.

00:33:19: Eine

00:33:19: kurze Tutsatenliste ist auch gratis und es loslassen von schlechten Gewissen sowieso.

00:33:24: Also insoweit alle unsere Maßnahmen die wir haben, die kosten nix irgendwie außer ein bisschen sich Gedanken zu machen.

00:33:31: Zum Abschluss Doktor Di, dein Satz zum Mitnehmen.

00:33:34: Also hochverarbeitetes Essen ist ein sinnvoller Hebel für die Gesundheit eures Kindes.

00:33:42: Also, man kann je weniger hoch verarbeitet, desto mehr kann man machen.

00:33:48: Aber diese Studie macht jetzt – das haben wir hoffentlich klar genug gemacht – nicht aus irgendwelchen Brötchen seien sie noch so weiß und mit Nutella bestrichen einen Schuldigen.

00:34:00: Sondern es gibt einfach nur darum ... die Blickrichtung zu schärfen.

00:34:05: Einfach bewusst dafür zu sein, was könnte ein Problem sein und damit danach auch dann seinen realistischen Alltag auszurichten?

00:34:12: Und da gibt es glaube ich schon Möglichkeiten wie wir das früher gesagt haben.

00:34:16: also ist nicht zwingend dass für das alles nur mit hochverarbeiteten Lahrungsmittel und Moorprodukten oder was auch immer machen.

00:34:24: ja

00:34:24: ganz genaues war ein schönes Abschlusswort.

00:34:28: Ich würde sagen, wenn ihr noch Fragen habt zu dem Thema schickt uns das gerne.

00:34:32: Das ist wirklich etwas über was wir gerne noch in weiteren Podcasts oder wo auch immer auf Instagram diskutieren können finde ich dass es ein super wichtiges thema und du hast auch gerade gesagt sich das bewusstzumachen.

00:34:46: also die dosis macht das gift ganz ganz wichtig.

00:34:48: Es gilt für alle lebensphasen meiner meinung nach.

00:34:50: ich liebe diesen spruch Ja und immer wenn etwas aus dem gleichgewicht kommt und den peak erreicht dann fällt es auch ab.

00:34:57: Und das, ich finde ... Naja.

00:34:59: Egal.

00:35:00: Aber

00:35:00: lass mich noch mal kurz ... Ich hab's so ein bisschen ... Ich müsste jetzt doch noch was kurz zusammenfassen.

00:35:05: Dann fassst du doch noch mal zusammen!

00:35:07: Da bin ich nochmal vier Punkte machen.

00:35:10: Okay... Also diese Studie hochverarbeitet Lebensmittel und Verhaltensauffälligkeiten.

00:35:14: die ist super aber sie zeigt nur Zusammenhänge keine Ursache und solche Schlagzeilen wie bestimmtes Essen macht aggressiv.

00:35:24: Das schichten einfach nicht richtig.

00:35:26: Das

00:35:26: kann man heutzutage nicht sagen, so und in dieser Studie auch ganz klar gesagt der Effekt für den Einzelnen ist gering bis moderat.

00:35:35: aber wenn wir alle Kinder angucken dann ist dieser Effekt wahrscheinlich da Wenn wir irgendwas machen wollen.

00:35:43: das ist einfach finde ich ist der größte und wirklich beste Hebel.

00:35:48: die Getränke Wasser- und ungesüßte Thees sind der Standardpunkt.

00:35:53: Alles

00:35:53: andere sind Ausnahmesituationen.

00:35:56: Und auch ganz wichtig ist, nicht immer irgendwie alles zu verbieten, sondern zu versuchen, zu ersetzen.

00:36:02: und so was wie Schuldgefühle, die man dann hat, wenn man sowas halt liest ... Das machen eure Kinder aggressiv.

00:36:08: Das gehört überhaupt gar nicht dahin!

00:36:11: Ja das hilft überhaupt nicht weiter.

00:36:12: Solche Sachen wie sich Vorwürfe machen oder Angst vor irgendwas haben, sind immer ein ganz schlechter Ratgeber, wenn mal irgendetwas Gutes tun will.

00:36:21: Ja, weil das hat Angst und diese Sachen und Schuldgefühle haben nichts zu tun mit Wissenschaft.

00:36:27: Richtig!

00:36:28: Schöne...

00:36:29: So, das wollte ich noch mal loswerden?

00:36:30: Jetzt war das aber ein schönes Schlusswort.

00:36:32: Also schickt uns eure Fragen, Kommentare, euer Feedback entweder per Mail an postatpedicus.de oder ihr schickt unsere WhatsApp.

00:36:41: Den WhatsApp-Button findet ihr auf Instagram, aber auch auf unserer Webseite.

00:36:44: Ihr könnt es natürlich auch Sprachnachrichten schicken, freuen wir uns sehr drüber.

00:36:49: Ganz ganz wichtig, wenn ihr uns unterstützen wollt.

00:36:53: Worüber wir uns sehr freuen würden.

00:36:56: Freuen wir uns natürlich über eine vier Sterne Bewertung, wenn euch die Folge gefallen hat.

00:37:00: Ja unser Podcast kommt immer Mittwochs raus sozusagen mit dem Kaulitz und Kaulits Podcast.

00:37:06: der kommt auch immer mittwochs.

00:37:07: Ich weiß immer nicht welchen ich zuerst hören soll.

00:37:11: Egal,

00:37:12: egal.

00:37:12: Natürlich den Kauliz-Kaulitz.

00:37:14: Hm,

00:37:16: ich höre immer beide.

00:37:17: Mittwochs über Podcast-Tag!

00:37:20: Wir wünschen euch auf jeden Fall wenn ihr die Folge hört eine schönere Woche.

00:37:25: Okay und wir sagen tschüss!

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