Baby wird blau und atmet nicht mehr – was steckt hinter BRUE?
Shownotes
**Baby wird blau und atmet nicht mehr – was steckt hinter BRUE? **In dieser Folge sprechen wir über eines der erschreckendsten Erlebnisse, die Eltern mit einem Säugling haben können: Das Baby atmet plötzlich nicht mehr, wird blass oder bekommt blaue Lippen – und nach wenigen Sekunden ist alles vorbei. Was war das? Und muss man sich Sorgen machen?
Was ist BRUE? Dieses Phänomen hat einen Namen: BRUE – Brief Resolved Unexplained Event. Früher sprach man von einem „ALTE" (Apparent Life Threatening Event). Der Begriff wurde umbenannt, weil er medizinisch nicht weiterführte und unnötig Angst machte. BRUE ist keine Diagnose, sondern eine Beschreibung eines Ereignisses mit folgenden Merkmalen:
- Tritt plötzlich auf, meist im Wachzustand
- Atemveränderung, Blässe oder blaue Lippen
- Möglicher Tonusverlust und verminderte Ansprechbarkeit
- Endet von selbst – ohne dass Eltern aktiv eingreifen müssen
- Tritt ausschließlich im ersten Lebensjahr auf
Wichtig: BRUE hat nichts mit dem plötzlichen Kindstod (SIDS) zu tun. Bei SIDS gibt es per Definition keine Vorwarnung – bei BRUE erholt sich das Kind von selbst. 94 % der betroffenen Kinder haben schlicht nichts, nur bei 6 % findet sich ein medizinisches Problem.
Was passiert in der Klinik? Das Wichtigste ist eine sehr genaue Befragung der Eltern – manchmal hilft sogar ein Video der Episode. Danach folgen körperliche Untersuchung und Monitoring. Wir unterscheiden dabei zwei Risikogruppen: Low Risk (erstes Ereignis, unter einer Minute, Kind danach vollständig unauffällig): kurze Überwachung von 1–4 Stunden, eventuell ein EKG – dann Entlassung nach Hause. Keine Blutentnahme, kein EEG, kein Schädelultraschall. Das fühlt sich für viele Eltern nach „nichts tun" an, ist aber evidenzbasiert das Richtige. High Risk (wiederholtes Ereignis, Frühgeburt, Vorerkrankungen): stationäre Aufnahme und mindestens 48 Stunden kontinuierliches Monitoring sowie gezielte weiterführende Diagnostik.
**Was könnt ihr als Eltern tun? **Ein Heimmonitor ist bei einem einmaligen Low-Risk-BRUE medizinisch nicht sinnvoll – und kein Monitor der Welt kann SIDS verhindern. Was wirklich hilft:
Einen Erste-Hilfe-Kurs für Säuglinge machen – wer weiß, was zu tun ist, schläft ruhiger Veränderungen beobachten und bei neuen Episoden ärztlichen Rat suchen Nicht dauerhaft nachts neben dem Kind wachen oder ständig die Sättigung messen
Medizin kann nicht jede Unsicherheit nehmen – aber sie kann Risiken einschätzen. Und in diesem Fall sagt sie: Ihr könnt ruhig schlafen.
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Dr. D & Dr. Jane
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zu einem neuen Folge.
00:00:04: Heute sitzen wir hier wieder mit Skript, weil wir überhaupt nichts vergessen dürfen ne?
00:00:08: Das ist ein doch komplexes Thema oder?
00:00:11: Ich hab vorhin halt mal nochmal kurz geguckt.
00:00:13: irgendwie ja es... Wir reden immer so lange drum herum.
00:00:17: Lass uns die Frage mal... Ja, pass
00:00:19: auf!
00:00:20: Dann lese ich doch mal vor die Nachricht, die wir bekommen haben und dazu haben wir dann auch die Idee gehabt.
00:00:25: da machen wir jetzt tatsächlich einen Podcast
00:00:27: raus.
00:00:27: Ganz häufig so, dass wir ja tausend von Fragen kriegen irgendwie und dann denken wir, oh, da müssen
00:00:31: wir
00:00:32: das alles drübermachen.
00:00:32: Und
00:00:33: die Nachrichten, die ihr bekommen habt und dann wisst ihr auch direkt
00:00:35: worum es geht.
00:00:36: Ich habe mein Baby angeschaut und plötzlich hat es nicht mehr richtig geatmet.
00:00:40: Es wurde blau, ich habe es hochgenommen, angesprochen und sogar angepustet... ...ich dachte ist stirbt!
00:00:47: Und solche Nachrichten kriegen wir tatsächlich
00:00:50: häufig.".
00:00:51: Ja genau das ist tatsächlich ein total dramatisches Ereignis für die Eltern jeden weil sonst auch nicht so ganz selten und das ist auch eine der größte Ängste die Eltern Also, so haben können.
00:01:01: Wenn so was passiert, rufen Eltern ganz häufig eins, zwei und kommen mit Pauken oder Trompeten in die Klinik.
00:01:08: Meistens ist das ja dann so, dass Kinder in der Klinie wieder völlig gesund sind oder wir auch gar nicht viel machen.
00:01:14: Aber ganz so einfach ist es nicht.
00:01:16: Weil letztendlich ist es erst mal eine Ereignis, dass Angst macht?
00:01:21: Dass auch erst mal nicht klar einzuschätzen ist?
00:01:24: Wir müssen halt gucken ... Ja, was war das jetzt eigentlich?
00:01:27: War das jetzt wirklich lebensbedrohlich, dass dieses Kind nicht geabnet hat und es blau geworden ist?
00:01:31: Weil man kann so etwas wieder passieren.
00:01:33: Was müssen wir alles untersuchen?
00:01:37: Und was können wir den Eltern mit an die Hand geben wenn sie nach Hause gehen?
00:01:41: Genau, und darüber sprechen wir heute.
00:01:43: Was kann das denn überhaupt sein?
00:01:45: So gerade... Das müssen wir am Anfang irgendwie mal klären.
00:01:47: dass Kinder plötzlich oder wenn Eltern sowas beobachten das Baby wird plötzlich blau atmet nicht mehr oder mit kurz nicht mehr ist nicht ansprechbar für die Eltern bekommt vielleicht sogar blaue Lippen und dann Eigentlich meistens innerhalb von Sekunden ist der ganze Spuk auch wieder vorbei.
00:02:06: Also früher, das habe ich noch so gelernt, nannte man sowas Alte also A-LTE.
00:02:13: Das war die kurze Form für, dass wir kurz überlegen Apparent Life Threatening Event.
00:02:20: Wenn man das mal übersetzt auf Deutsch, ist es ziemlich dramatisch und heißt dann, wenn du offensichtlich lebensbedrohliches Ereignis So haben wir das früher mal genannt.
00:02:29: Dann hat man es aber unbenannt irgendwie, weil das doch sehr emotional war und medizinisch nicht so richtig weitergeführt hat.
00:02:36: Und heute nennt man das Ganze Brueh.
00:02:38: Also B-R-U-E.
00:02:40: Was heißt das konkret?
00:02:41: Bruehh?
00:02:42: Das heißt konkret brief resolved unexplained event.
00:02:47: Okay, was heißt das Konkret?
00:02:48: Genau!
00:02:48: Das müssen wir jetzt nochmal genau erklären.
00:02:50: Also das heißt dass dieses Ereignis, was die Eltern beobachten und deswegen muss man dann genau herausfinden ist es A Es ist plötzlich aufgetreten.
00:02:58: Meistens ist es im Wachzustand sogar, es ist ganz kurz deswegen Brief.
00:03:04: Es ist von selbst vorbei und das ist ganz wichtig dass er sozusagen wieder von selbst ohne die Eltern groß was machen.
00:03:09: Das ist das Resolved in der im englischen Begriff Und die Mediziner gucken dann was war da eigentlich und können keine Erklärung finden.
00:03:17: Das heißt das an explained.
00:03:19: dazu gehört das was die Eltern nämlich beobachten.
00:03:23: Rattenveränderungen sind, dass die Kinder dabei Blass werden können kurz oder manchmal sogar blaue Lippen kriegen.
00:03:29: Es ist auch manchmal beschrieben das die Muskeltonus verändern und das ist das wo ich immer auch so ein bisschen Angst kriege auf wegen plötzlich den Kindstod und so Und dass die Kinder möglicherweise zumindest nicht ganz so reagieren, wie sie sonst reagieren wenn sie halt wach sind.
00:03:42: Das muss also mit dazugehören.
00:03:44: zu diesem kurzen Geschichten und was auch noch ganz wichtig ist zu dem Brue zur Definition gehört das das im ersten Lebensjahr stattfinden muss.
00:03:53: Also diese drei Sachen ja es muss kurz sein Von selbst sich wieder lösen, sagt nicht erklärt werden durch irgendwelche Untersuchungen die wir rausfinden.
00:04:01: Und es ist halt wie gesagt mit Artenveränderung, Hautfarbveränderungen und auch Veränderungen der Ansprechbarkeit, associate im ersten Lebensjahr.
00:04:11: Aber das keine Diagnose?
00:04:12: Genau!
00:04:13: Das ist nämlich genau der Punkt.
00:04:14: Dieses Brur ist im Grunde einfach nur eine Beschreibung.
00:04:18: Wenn man sowas beobachtet dann ist das letztendlich eigentlich der Startpunkt dazu mal zu untersuchen ob nicht vielleicht hinter diesem Obwohl es sich wieder von selbst löst, doch was dahinter steckt.
00:04:27: Das müssen wir ja auf jeden Fall ernst nehmen.
00:04:29: Richtig?
00:04:30: Ja genau!
00:04:31: Und da muss ich nochmal gucken, denn Eltern berichten und fühlen auf jeden fall... ...und das sind diese ganzen Nachrichten die wir auch dazu kriegen.
00:04:38: für Sekunden denken sie Ich hab mein Kind jetzt verloren also ist wirklich tot und was daraus resultiert ist ja auch Die Eltern können nicht mehr schlafen.
00:04:45: Genau viele viele... Also die ganze Nacht dann daneben weil sie
00:04:48: sich
00:04:49: verpassen wollen.
00:04:49: ganz
00:04:49: schlimm Sie fangen dann an, ihr Kind zu monitoring.
00:04:53: Sie kaufen sich vielleicht irgendwas was keinen Sinn macht oder auch einfach eine angstbesetzte Beziehung zwischen Eltern-Kindbeziehungen fördert und kontrollieren ständig die Atmung.
00:05:05: Kontrollieren stendlich wegen mir noch die Sättigung oder die Herzfrequenz, was auch immer und haben ständig das Gefühl irgendetwas zu übersehen.
00:05:13: Und mich ja ganz ehrlich ... Das kann ich nachvollziehen.
00:05:16: So was schon mal erlebt habe als Elternteil, kann ich das komplett nachvollzen?
00:05:20: Völlig richtig.
00:05:23: Wir sehen ja auch die Angst der Eltern, die dann halt dort in die Klinik kommen wie gesagt mit Notruf und dann gucken wir es auch immer ganz genau an.
00:05:31: aber den allermeisten Fällen finden wir tatsächlich in der Klinique nichts.
00:05:34: Wir finden in der Regel ein völlig unauffälliges Kind und dann stehen wir immer so dazwischen irgendwie den Eltern eigentlich zu sagen Jo wahrscheinlich ist das irgendwie alles nicht macht euch nicht solche Gedanken weil das ist in der Regeln das was in der evidenzpräsidenden Medizin rauskommt und halt deren Gefühlen.
00:05:49: Das ist immer harmlos.
00:05:50: Was kann man sonst noch
00:05:52: dahinterstecken?
00:05:54: Deswegen gucken wir auch ganz genau, also wir nehmen das schon ernst und das Wichtigste ist tatsächlich dass wir eine ganz genaue Anamnese machen.
00:06:02: Das Beste natürlich irgendwie wenn wir da eine Filmaufnahme von haben zum Beispiel aber das hoffe ich so kurz irgendwie dass die Eltern das nicht richtig hinkriegen.
00:06:08: manchmal ist es so irgendwie gerade bei so kurzen Episoden, wo die Kinder zum Beispiel eine verändertes Bewegungsmuster haben oder so was.
00:06:16: Da haben die Eltern dann manchmal irgendwie tatsächlich ein Video drauf gehalten.
00:06:18: aber wie gesagt genauer an einem Nese ist super super wichtig.
00:06:22: Meistens
00:06:22: aber nicht beim ersten Mal.
00:06:23: Ja also das ist wirklich irgendwie ganz entscheidend.
00:06:26: Also es ist auch wenn ich Visite mache, dass es eigentlich bei jeder Visite kommt noch irgendein neuer Aspekt dazu.
00:06:32: Bei uns haben ja die Assistenten und Oberjahrs haben wir schon eine ordentliche Annese gemacht.
00:06:36: Dann höchst mir alles an, wenn dort Chefarzt-Visite ist und dann fragt man nochmal von... in einer anderen Ecke her.
00:06:42: Da findet man den einen oder anderen Aspekt.
00:06:44: Man muss sehr genau und gezielt fragen, dann werden die Kinder natürlich klinisch untersucht.
00:06:49: Also eine körperliche Untersuchung.
00:06:52: Und da muss man halt irgendwie weiter gucken wie es weitergeht.
00:06:56: Die meisten Kinder werden wir auch ... Je nachdem was wir bei einem Näsenterson rausfinden kurz überwachen, manche aus ein bisschen länger.
00:07:03: Wenn wir sie länger überwachsen machen wir in der Regel Diagnostik.
00:07:06: aber wie gesagt in den allermeisten Fällen finden wir nichts.
00:07:10: Aber ich kann euch mal kurz sagen, was wir uns im Detail angucken.
00:07:14: Wenn Kinder so etwas haben ... Das Erste, das viele berichten, dass es in der Regel die Luft angehalten hat.
00:07:20: So eine Atempause hatten,
00:07:21: d.h.,
00:07:21: wir gucken nach der Atemfunktion.
00:07:24: Da kann man natürlich gucken Artenregulationsprobleme, also, dass die Kinder wirklich die Luft anhalten.
00:07:29: Die finden wir eigentlich gut raus, wenn wir die Kinder in der Zeit lang monitoren in der Klinik und schauen, ob da jetzt für diese Zeit irgendwie was ist?
00:07:39: Wenn das so eine leichte Sache ist, wenn wir ein paar Stunden nichts gefunden haben, dann ist da auch nix.
00:07:44: Wenn wir irgendwie Zweifel haben, behalten die Kinder mal achtundvierzig Stunden da und machen eine achtundverzichtstunde Überwachung.
00:07:50: Und bei Atmung angekriegt, wenn sie kleiner ein Jahr ist muss man natürlich noch Infekten gucken, die halt mit solchen Sachen einhergehen, mit Atempausen, dass es klassischerweise RSV- und Kochmüsten.
00:08:01: Und soweit wir da in Annamnese haben von entweder, dass sie Kontakt hatten zu oder vielleicht auch mit Husten, da sind Mamaabstrichs.
00:08:07: Und gucken halt, sind die mit dem Erreger besiedelt.
00:08:10: Wenn das so ist, geht eine ganz andere Tür auf.
00:08:13: Also dann haben die Kinder ja was nicht mehr unexplained, sondern ist es explaend ... Dann hat man eine Erkrankung, wo dies erklärt.
00:08:20: Gut, Herz könnte noch sein?
00:08:22: Herz-Rhythmusstörung vor allem.
00:08:24: Da hören wir natürlich wie ab.
00:08:26: Auf das Herz gucken, wie das Kind gewachsen ist und abnet.
00:08:29: Sehen auch dort am Monitor, ob da irgendwelche Rhythmustürungen sind.
00:08:31: Im Zweifel machen wir einen EKG.
00:08:33: Das machen wir tatsächlich relativ häufig, aber mehr so ein bisschen zur Beruhigung für meine Ähnliches.
00:08:38: Also ein geschriebenes EKG am Monitor hängen die ja sowieso
00:08:40: gerne zu selbst?
00:08:40: Da hängen sie sowieso dran, aber es ist kein richtiges EK G, aber letztendlich dass das schnell gemacht tut, KMW irgendwie und das machen wir wirklich häufig.
00:08:46: da kommt eigentlich also eine Herzrhythmusstörung als für eine Brille habe ich ehrlich gesagt noch nie gesehen.
00:08:51: Aber gut man macht nichts was
00:08:52: sich nicht gibt!
00:08:53: Dann gucken wir nach Anfällen.
00:08:56: Es könnte ja sein, dass das Kind einen epileptischen Anfall gehabt hat und deswegen beispielsweise nicht abnet oder kurz blau oder weiß wird und nicht ansprechbar ist...
00:09:04: Also eine Art Krampf?
00:09:06: Was Eltern vielleicht vom Fieberkrampf
00:09:07: können?
00:09:08: Einfach so ein Säuglingskrampf.
00:09:11: Das wäre Fiebergramp, wäre in dem Alter etwas ungewöhnlich.
00:09:15: Da soll bei unter sechs Monaten sind das immer komplizierte Krämpfe.
00:09:20: Das muss man genauer angucken, wenn ein Kind einen Krampfern hat.
00:09:24: Aber da ist es auch nicht zum Krampfernfall gehört, ein bestimmtes Bewegungsmuster in der Regel in dem Alter halt auch da.
00:09:30: wie gesagt genaue Beschreibung dieser Episode ganz wichtig und da würden wir irgendwie hin was haben EG machen?
00:09:37: aber das machen wir vergleichsweise selten tatsächlich.
00:09:40: Dann fragen wir zum Beispiel, in welchen Episoden ist das aufgetreten?
00:09:42: Irgendwie ist es z.B.
00:09:43: noch im Füttern gewesen oder sowas.
00:09:45: nach Reflux kann man gucken, dass die Kinder halt so eine Refluxe haben also Rückfluss von Nahrung aus dem Magen in Richtung Kehlkopf und dass sich die Kinder dann kurz den Kehlkoff zu machen damit sie keine Nahrungen wie Lunge reinkriegen und da würden Sie auch eine Abendpause machen.
00:09:58: Dann hat man aber das häufig wieder so assoziiert, wie beim Trinken oder kurz nach dem Trinken.
00:10:03: Und es ist auch ganz selten nur ein Problem, das muss ich mal aussagen.
00:10:06: Das wird ganz häufig so gesehen irgendwie, aber es ist selten noch ein Problem.
00:10:10: und dann auf ganz selte Sachen kann man gucken mit der bodische Erkrankung also Stoffwechsel-Sachen, da haben die Kinder bei irgendwelchen anderen Sachen, die siehst du in der klinischen Untersuchung in der Regel ... Und wo wir auch darauf gucken, das ist bei Untersuchung, muss man auch sagen, weil solche Sachen hatten.
00:10:27: Das hatten wir tatsächlich schon, also häufiger als Herz-Rhythmusstörung und Kindeswohlgefährdung.
00:10:32: Also wenn die Kinder dann doch irgendwie den einen oder anderen Blauen Fleck irgendwo haben wie auch immer.
00:10:41: Aber das sind so die Sachen, wo wir klinisch wesentlich draufgucken?
00:10:44: Das ist so das ganze Programm dafür.
00:10:46: Was du jetzt alles gesagt hast, also Atmung.
00:10:48: Ihr guckt auf die Atmungen, ihr guckt Herzfrequenz?
00:10:51: Genau, wir gucken gar.
00:10:53: Ihr guckt neurologisch drauf, ihr guckt nach Infekten, ihr guckt nach metabolischen Entgleisungen...
00:10:59: Ja im Grunde erst mal alles nur eine mystische Untersuchung, das ist eigentlich nur ein Check.
00:11:04: Aber
00:11:05: ihr macht
00:11:07: euch schon Sorgen!
00:11:08: Einmunde machen wir hier.
00:11:11: Bei den Eltern kommt das nicht ganz so gut an, wenn wir wenig machen ... Aber letztendlich wissen wir halt, dass wir dieses Programm genau gucken und sehen, dass es wirklich Hinweise für dieses Brue ist.
00:11:25: Dann wissen wir aus großen Analysen erst noch eine neue wieder rausgekommen, die alles zusammengefasst hat.
00:11:34: Das ist tatsächlich irgendwie, die Kinder haben gar nichts.
00:11:39: Und das muss man einfach sagen, also die Sterblichkeit bei solchen Sachen, die sind auch wirklich sehr gering.
00:11:45: Die sind ja auf jeden Fall, sie haben nichts.
00:11:47: Sechs Prozent haben immerhin irgendwas und deswegen... Also nur
00:11:50: sechs Prozent haben quasi ein medizinisches Problem?
00:11:53: Ja!
00:11:54: Genau, von diesen Kindern.
00:11:55: Ja die wirklich muss man sich mal vor Erwärtsung gezergehen lassen muss sagen das was die Angst der Eltern hervorruft diese kurze Atempause wo die Kinder möglicherweise tatsächlich auch den Muskeltonus verlieren blasse Hautfarbe haben oder sogar blaue Lippenkriegen Von denen und die aber dann von allein sozusagen wieder besser werden.
00:12:13: Also die Eltern müssen nichts machen, nehmen es vielleicht hoch oder so und machen sonst nix.
00:12:16: also keine erste Hilfemaßnahmen oder sonst nichts.
00:12:17: Das ist auch
00:12:18: genau das was die meisten Eltern beschreiben.
00:12:19: Genau von diesen Eltern nehmen das hoch irgendwie und dann vielleicht pusten sie mal kurz an oder so, aber mehr tun sie ja nicht.
00:12:25: Sie machen ja keine richtige erste Hilfe.
00:12:28: Und von diesem Episoden wenn man die zusammen fasst, dann sind in ninety-four Prozent dieser Kinder haben die tatsächlich nichts da wäre nichts passiert.
00:12:38: Das ist das, was Evidenz sagt.
00:12:40: Und man will auch nicht wissen, was es gewesen sein könnte!
00:12:45: Na ja, bei diesen sechs Prozent, wie gesagt ... Bei sechs Prozent?
00:12:48: Aber bei den vier und neunzig Prozent will man das dann mehr
00:12:50: wissen.
00:12:50: Nee, deswegen ist es an Explain und Resolve, dass sind dann halt ... So ist es halt beschrieben, der Brot ist keine Diagnose, sondern eine Beschreibung.
00:12:57: aber wir wissen aus dieser Kombination, dass da nichts passiert.
00:13:00: Wir haben früher mit den Kindern vielmehr gemacht.
00:13:02: also die haben wir ich weiß noch wenn das immer hieß irgendwie einen Säugling hat den Tonus verloren zum Beispiel.
00:13:08: Da wurde das ganze Programm gemacht.
00:13:09: Dann wurde irgendwie, dann hieß es EEG EKG Blutenname.
00:13:13: gucken wir nach Stoffwechselstück Wir haben Ultraschallschädel gemacht, wir haben das Kind für mindestens achtundvierzig Stunden überwacht.
00:13:20: Und manche von denen, die wir nicht gefunden haben, sind sogar mit dem Monitor nach Hause gegangen.
00:13:23: Das war so wie ... So bin ich noch groß geworden!
00:13:26: Ich kenne das auch noch.
00:13:26: und jetzt müsst ihr sparen oder jetzt musst du das System
00:13:29: sparen?
00:13:29: Nein, jetzt haben wir einfach sagen wir mal mehr Auswertung, haben geguckt was passiert denn eigentlich mit diesen Kindern, dass es ja ausgewertet worden ist und da hat man halt gesehen irgendwie Ja, das hört sich jetzt zwar dramatisch an und das ist auch die Message, die wir den Eltern immer versuchen, damit zu geben.
00:13:43: Das sieht irgendwie dramatisch aus aber ist es nicht?
00:13:45: Und die Sachen, die Wir untersuchen sind nach dem was wir evidenzbasiert wissen ausreichend.
00:13:51: Aber die sechs Prozent könnte ja nicht ignorieren.
00:13:55: Dann lass uns doch mal bei denen bleiben.
00:13:57: Man guckt so ein bisschen danach Das kann auch wieder auseinanderhalten, wo man mehr Diagnostik und weniger Diagnastik machen.
00:14:04: Es gibt nämlich noch so Einteilungen in Low-Risk und High-Risc, die man da machen kann.
00:14:09: Und das ist halt auch von der Anamnese her.
00:14:12: Da ist dieses typische Low-risk ... Da muss man eigentlich wirklich nichts machen.
00:14:17: Wenn es das erste Ereignis ist, wenn es kürzer als eine Minute war, aber eine Minute kann auch ganz schön lang sein.
00:14:24: Wenn das Kind danach völlig normal ist, gar nichts war, also weder auf dem Weg ins Krankenhaus noch in der Untersuchung, in der Klinik.
00:14:32: Da überhaupt nichts zu finden war.
00:14:34: Dann ist das ein Low-Risk.
00:14:36: und für diese Kinder ist es so wie gesagt die werden in der klinik ordentlich untersucht ja sie werden kurz überwacht je nach klinikum einen bis vier stunden und dann wie ich sie auch schon sagte macht man manchmal EKG aber auch nur ums bisschen ehrlich gesagt um was eigentlich die Zeit zu überbrücken wenn mal ehrlich ist und dann schicken wir die wieder nach Hause.
00:14:54: Wir machen also ganz bewusst tatsächlich nicht mehr Sachen, irgendwelche Blutests oder Röntgen.
00:15:00: Oder Schiedelsonus oder EEG und da ist recht auch keine Reflexdiagnostik oder so was.
00:15:05: Da kann man alles machen.
00:15:05: Man kann die Kinder alles Mögliche reinstecken irgendwie und Sachen machen mit schlicht und einfach weil dann nichts rauskommt.
00:15:11: Also ein kurzes... Spontanes, unerklärtes Ereignis.
00:15:15: So steht es dann im Brief nämlich mal
00:15:17: an?
00:15:17: Genau so steht das auch drin.
00:15:18: Das ist wie gesagt eine Kategorisierung.
00:15:20: Mit
00:15:20: dem niedrigen Risiko
00:15:22: hat evidenzbasiert seit Jahrzehnten Beobachtenden ausgewertet kein Risiko.
00:15:28: Kannst du verleutern?
00:15:29: Ich weiß dass es schwierig zu vermitteln ist und ich sehe auch immer damit den Eltern aber sagt ja weil das sind die Zahlen.
00:15:35: Ja wenn wir jetzt diese ganzen anderen Diagnostik machen können wir alles machen irgendwie.
00:15:39: Aber es ist halt so Wir quälen das Kind, aber wir müssen Blutennamen machen.
00:15:44: Wir müssen die ganzen Kabel anlegen und tun.
00:15:47: Am Ende kommt nichts raus!
00:15:49: Also nix, was jetzt irgendwie weiterhilft.
00:15:51: Jetzt kommt Werbung.
00:15:53: Thema Kumig-Albersellergie sehen wir in der klinischen Praxis täglich Unruhe, Bauchschmerzen, Gedeihprobleme Und oft bleibt lange unklar, was eigentlich dahinter steckt.
00:16:03: Ja und wir wissen natürlich, dass uns hier auch viele Ärztinnen oder irgendwelche MedizinerInnen und andere Gesundheitsberufe zuhören.
00:16:10: Und das ist jetzt genau für euch!
00:16:12: Genau
00:16:13: wenn ihr euch fachlich mehr mit dem Thema Kuhmigalergie beschäftigen wollt.
00:16:17: im Podcast Oto und Pediatrie gibt es aktuell die Folge Kuhmilchallergie-Mietz Gastroenterologie mit Axl Enninger.
00:16:25: Es geht um typische Herausforderungen in der Diagnostik und um praxisnahe Aspekte der Ernährungstherapie, wenn stillen eben nicht mehr möglich ist.
00:16:35: Die Folge wird unterstützt von Nestle Health Science mit Spezialnahrungen wie Altera oder Alfamino.
00:16:41: Genau!
00:16:41: Hört da unbedingt rein, wenn ihr euch fachlich nochmal mehr sortieren oder sogar noch tiefer einsteigen wollt?
00:16:47: Und das war's mit der Werbung.
00:16:51: Dann gehen wir rein ins Low Risk, erläutern das mal genau.
00:16:55: Um es nochmal zusammenzufassen was bedeutet low risk?
00:16:58: Low risk bedeutet irgendwie dass die Kinder, da sind die Kinder diese ninety-vier Prozent denen nichts passieren wird nach all dem was man weiß.
00:17:06: Da sind die Low Risk sind die die wo es das erste Mal ist ja das erstmals Eltern sowas beobachtet haben wo's kurz war Einer Minute, also haben wir uns beobachtet.
00:17:15: Alles unter einer Minute?
00:17:16: Genau.
00:17:17: Wir haben das Kind hochgenommen und sonst nichts gemacht nach einigen.
00:17:19: Dann war alles vorbei.
00:17:21: Da sind sie in die Klinik gefahren oder in den meisten Feindern mit Notarzt in die klinik.
00:17:25: Und da ist weder durch die kommenden Notärzte noch auf der Fahrt, noch in der Klinique bei der Untersuchung irgendwas rausgekommen.
00:17:32: Das is low risk.
00:17:33: Okay.
00:17:34: Und dann machen wir nix.
00:17:35: Und dann gibt es die Gruppe mit High-Rest.
00:17:37: Na ihr macht schon was, also ihr macht eine körperliche Untersuchung und eine kurze Überwachung, was du gerade erklärt
00:17:42: hast?
00:17:42: Ja ja das machen wir schon natürlich.
00:17:43: Eventuell
00:17:44: ein EKG war's.
00:17:44: Aber wenn man
00:17:45: in Ruhe für die Eltern fühlt sich das immer so an als ob wir nichts machen.
00:17:48: Deswegen muss man das so klar auseinanderhalten.
00:17:50: Dann gibt sie Kinder halt, die als sogenannte High Risk gelten nach so einer Episode.
00:17:56: Ich sag nochmal, die Episode ist Kindheit aufgehört zu atmen, ist vielleicht blass geworden, ist ein Muskeltronus verloren hat vielleicht blaue Lippen gehabt und hat sich dann innerhalb von einer definierten Zeit wieder ohne Zutun irgendwas getan.
00:18:08: Wenn die Kinder zusätzliche Risikofaktoren haben, diese Risikophaktoren sind das war nicht das erste Mal sondern das war jetzt schon das zweite dritte oder vierte mal dass die Eltern sowas bohrwassert haben.
00:18:19: Oder das Kind ist ein Frühgebohrnis also unter sieben, dreißig Wochen geboren.
00:18:25: Oder es halt irgendwelche Erkrankung irgendwelcher Vorerkrankungen oder es ist irgendwas Nicht ganz klar, low risk.
00:18:35: Das ist ungewöhnlich.
00:18:38: Wir sind da schon ziemlich breit wenn man so will.
00:18:40: Dann nehmen wir die Kinder immer stationär auf und machen dann auch eine gezieltere Diagnostik Also nicht nur eine körperliche Untersuchung an einem Näh, sondern machen wir auch ein bisschen mehr.
00:18:50: Also
00:18:51: kein Standardprogramm?
00:18:52: Nein,
00:18:52: aber dann gucken wir halt tatsächlich danach irgendwie nach genauer Nässe was könnte es gewesen sein?
00:18:57: und schauen dann gezielt.
00:18:59: Und das ist halt auch so.
00:19:00: diese Kinder werden auch dann tatsächlich immer für achtundvierzig Stunden gemonitort.
00:19:05: Ja, die werden dann also auf jeden Fall achtundvierzig Stunden kontinuierlich am Monitor beobachtet.
00:19:10: Und da können wir gucken wie die Atmen, wie die Herzfrequenz ist und ob da irgendwas passiert?
00:19:14: Hat das denn auch irgendetwas ... Also man denkt ja du hast es ja vorhin schon gesagt, dass auch mal an den plötzlichen Kinds tut...
00:19:19: Genau!
00:19:20: Das denken die allermeisten Eltern tatsächlich irgendwie.
00:19:23: Es ist auch das war viel über viele die allemeisten Angst haben, dass halt dieses Ereignis irgendwas mit Plastik-Kind zu tun hat.
00:19:30: Dass jetzt irgendwie so ein Vorbote sein kann oder sowas.
00:19:33: Und da ist ganz klarer Antwort, nein.
00:19:36: Die beiden haben überhaupt gar nichts miteinander zu tun.
00:19:39: Zum einen sind sie auch nicht assoziiert.
00:19:42: Es ist nicht so, dass man bei Kindern, die an plötzlichem Kindstutt verstorben sind ... Dass man davorher diese Events gesehen hat.
00:19:51: Das ist ja sozusagen die Definition von Sitz, das ist halt plötzlich und unerwartet.
00:19:56: Also keiner wusste da irgendwas zu?
00:19:58: Ja!
00:19:58: Und dann ist es natürlich der entscheidende Unterschied ist auch ganz ehrlich... Bei Bruhe leben die Kinder noch.
00:20:04: Das heißt, sie haben sich selbst erholt und bei Sitz nicht.
00:20:08: Also die sind dann ja tot, weil plötzlich ein Kind ist tot.
00:20:10: Aber wie gesagt das Entscheidende ist finde ich was muss man den Eltern nochmal ganz klar sagen?
00:20:14: in keiner Studie ist je gezeigt, die also plötzlich Kindstodkinder ausgewertet hat dass irgendwelche Parameter Bei sonst gesunden Kindern muss man sagen, dass irgendwie vorausgesagt hätten.
00:20:26: Wenn das Kind jetzt ein Frühgebohrnis ist mit Ab- und Regulationsstörungen, dann geht es mit Herzfehler, dass Sauerstoff zu Hause braucht was auch immer oder irgendwelche Probleme sowieso schon halt.
00:20:34: Das sind ja Risikofaktoren da sind Dinge auch vorher bekannt.
00:20:37: Ja das ist ja noch kein Zitz sondern das ist halt eine definierte Erkrankung.
00:20:43: aber wichtig für die Eltern ist dieses Event hat nichts mit Zits zu tun
00:20:48: also nicht ne Art Vorstufe, was man denken könnte.
00:20:52: Nein und noch mal nein.
00:20:55: Aber das ist vorhin schon gesagt früher habt ihr fast jedes Kind mit einem Monitor entlassen aus Vorsicht.
00:21:02: Wie ist das heute?
00:21:03: Braucht denn Baby bei einer Diagnose Brue ein Monitor?
00:21:06: Also generell
00:21:08: ...
00:21:09: Also die Diskussion Monitor, ich weiß nicht ob wir das schon mal gemacht hatten.
00:21:12: Irgendwie ist ja sowieso sehr heiß irgendwie und emotional als den Evidenz basiert.
00:21:17: also in Brue selbst braucht er gar kein Monitor weil es ja Resolft ist.
00:21:21: Das heißt es geht immer wieder von alleine auf sonst wäre es kein Bruhel.
00:21:25: Und selbst das High-Riskbrühe ist ja immer noch Resolved.
00:21:29: der hat auch immer noch eines das von alleine kommt.
00:21:31: Das heißt also, generell würdest du bei der Diagnose Brief Resolved Unexplained Event nie ein Monitor mitgeben.
00:21:41: Weil das ja immer selbst spontane Sachen sind.
00:21:42: Zumindest nicht aus medizinischen Gründen.
00:21:44: Selbst bei Risikokindern ist es so dass wir dem mit den Monitoren sehr zurückhaltend sind mit dem Verschreiben.
00:21:51: Klar geben wie welche irgendwie wenn Kinder nachgewiesen oder ab Regulationstörungen haben oder wenn sie Sauerstoff haben oder sonst irgendwas.
00:21:58: Aber ganz häufig geben wir Monitore mit aus älterlicher Angst.
00:22:01: Das ... Guck mal, das müsste man mal einen eigenen Podcast von machen.
00:22:05: und aber was mir wichtig ist noch einmal zu sagen, dass egal aus welchen Gründen du einem Monitor verschreibst, aus Brühe angst oder Sitzangst oder was auch immer es rettet das Kind nicht vor plötzlichem Kindstod, das ist auch evidenzbasierte Medizin.
00:22:19: Dann
00:22:20: müssen wir tatsächlich mal einen eigenen Podcast vonmachen.
00:22:22: also ich fasse es nochmal zusammen, es gibt keine Monitorempfehlung bei In einem einmaligen Brue?
00:22:30: Nein, gar nicht.
00:22:31: Low risk Einstufung und sonst gesunden Kind.
00:22:34: Das ist keine Empfehlung für die Monitorin.
00:22:36: Wann gibt es denn ein Monitor sinnvoll?
00:22:39: Genau, also das ist gerade was ich sagte.
00:22:41: Also medizinisch gesehen wenn wiederholt relevante Atempausen da sind mit der Entsetzigung, weil man das irgendwie meistens in der Klinik nachgewiesen hat und dass es halt bei Kindern die halt relevante Grunderkrankungen haben, irgendwelche neurologischen Grunderkranken, Stoffwechsel oder Fehlbildung des Nervensystems, Kampfleiden und wie sowas extrem kleine Frühgeborene, die mit Sauerstoff nach Hause gehen Kinder, die irgendwie relevante Herzerkrankung haben, die da ein Rieseproblem kriegen.
00:23:09: Aber den wäre das möglicherweise indiziert.
00:23:12: Ja, aber nicht bei den anderen Sachen.
00:23:15: Okay was können wir denn jetzt Eltern mit an die Hand geben wenn sie dann quasi nach einem einmaligen Ereignis Low Risk wieder nach Hause geschickt werden und sich dann fragen also mit sehr verständlicher Weise mit ganz viel Angst nach hause fahren und sich fragen was sollten heute Nacht machen?
00:23:30: Also im Grunde müssen wir mit den Eltern dann in der Klinik einfach immer lange reden.
00:23:34: Das dauert auch mal lange beim Bier, also häufig werde ich da rüber reingeschickt.
00:23:38: Das Vertrauen ist
00:23:39: wahrscheinlich richtig klein?
00:23:40: Ja genau du musst den Eltern das als ärztliches oder sagen wir als gesamt betreuendes Team musst du den Eltern emotional und auch rational verständlich machen dass das jetzt tatsächlich kein gesundheitsgefährdendes Problem ist.
00:23:56: Das ist echt nicht einfach!
00:23:57: Das musst du irgendwie relativ gut machen.
00:24:00: Und ich sage immer, denkt immer daran irgendwie an die Geschichte ... Die Nummer hat sich von selbst erledigt!
00:24:06: Ihr habt nichts gemacht.
00:24:08: das kann man auch immer wieder sagen Wir haben das Kind hier beobachtet und untersucht wir haben auch nichts gefunden Es ist also eigentlich nichts.
00:24:15: und dann haben wir noch die Wissenschaft im Hintergrund die uns sagt wenn dies vorlegt Dann passiert auch nichts.
00:24:21: und dementsprechend kann man dann auch sagen dass es jetzt die Evidenz dann kannst du auch ruhig schlafen.
00:24:27: Du brauchst keinen Monitor, und du brauchst nicht Bache neben deinem Kind zu
00:24:30: liegen.".
00:24:32: Was aber schon klar ist irgendwie ... Aber das ist eigentlich auch klar, Eltern sollen natürlich immer schauen, wenn sich Dinge ändern.
00:24:40: Also man ist ja nicht immer alles gleich, sondern es können sich manchmal auch Dinge verändern.
00:24:44: Da muss man halt wieder gucken und sich wieder Rat und Hilfe holen.
00:24:48: Und was ich auch mal sage, wie die Eltern, wenn sie so verunsichert sind, meine Erfahrung ist, mit dem gewissen Rüstzeug nach Hause gehen.
00:24:58: Was sie in solchen Situationen tun sollen, wie Sie das Kind einschätzen und was sie dann tun sollen wenn es wirklich nicht mehr abnet und tut, sprich ein Erste-Hilfe-Kurs machen.
00:25:08: Das ist etwas, was vielen Eltern weiter hilft, ruhiger zu schlafen und auch ruhiger Zuhause zu bleiben.
00:25:14: weil letztendlich ist es so mit den richtigen Kenntnissen das zu erkennen und den Erstmaßnahmen die vergleichsweise einfach sind Wenn man weiß was man tun soll Dann kriegt mir die Kinder wieder.
00:25:25: Das ist tatsächlich, das ist ja gut möglich.
00:25:28: Man muss halt nur wissen wie es geht.
00:25:30: Wenn ich mich jetzt quasi in die Eltern hinein versetze, die mit so einem Kind nach Hause gehen aus der Klinik und man redet ganz lange über den ... Es fühlt sich unbefriedigend an so ein bisschen.
00:25:41: Ja, Medizin kann dann doch nicht jede Unsicherheit nehmen?
00:25:45: Nee, damit müssen wir tatsächlich leben.
00:25:47: Ja genau, Medizinen kann nicht jede unsicherheit geben.
00:25:49: Und ich sage immer irgendwie wenn er ordentlich verabschieden wird Das habt ihr mitgekauft.
00:25:56: Diese Angst, die habt ihr heute mit dem Baby.
00:25:58: Dem kann natürlich immer was passieren, sonst passiert dir nichts.
00:26:01: Dieser Angst werdet ihr auch haben mit dem drei oder vier-Jährigen, wenn es dann die ersten Klettergerüste hochgeht, mit dem sechs-, siebenjährigen, dass beim Fahrrad an zur Schule fährt?
00:26:09: Diese Angst wird immer bleiben, das Leben ist gefährlich und ihr könnt nicht jedes Risiko nehmen.
00:26:14: Es geht einfach nicht.
00:26:16: Aber was wir machen können, ist tatsächlich irgendwie mit genauer Einschätzung Risiken einzuschätzen.
00:26:23: Und in dieser Situation für das Brühe haben wir das gemacht.
00:26:26: Wir haben das Risiko eingeschätzt, es ist kalkulierbar und zwar so dass ihr ohne Sorgen nach Hause gehen könnt.
00:26:33: aber jede Sorge kann die Medizin nicht nehmen.
00:26:36: Das ist halt einfach so.
00:26:38: Ja ich denke die ganze Zeit darüber nach wir sollten tatsächlich mal uns verschiedenste Überwachungsgeräte, ich weiß nicht ob das sehen könnte.
00:26:47: Ich mache gerade so Anführungsstriche in die Luft um mal ein bisschen einzuschätzen was macht Sinn?
00:26:53: Was nicht und so weiter.
00:26:54: Wollen wir das mal machen oder einen Podcast machen?
00:26:56: also schickt uns doch mal bitte ob ihr diverse Geräte nutzt und welche das sind.
00:27:02: Und wir können auch noch auf Instagram übersichtigen.
00:27:04: Wir
00:27:04: zerreißen sie dann wieder alle und
00:27:06: wir gucken uns hier einfach mal an Was sie eigentlich messen, das ist
00:27:12: ja immer das Problem.
00:27:13: Wir reden
00:27:13: hier nicht von Eventmonitoren die verschrieben werden da kann man ja nicht bei Amazon bestellen sondern wir reden hier von dem was ihr selbst kaufen könnt.
00:27:24: Also der, mich nicht.
00:27:25: Mach das doch einfach mal irgendwie.
00:27:26: wenn ihr diese Folge gehört habt und ihr seid unsicher und ihr bewicht euch irgendwie in dem Feld dass ihr sagt oh ich bräuchte irgendeine Überwachung für meinen Säugling zu Hause da gibt es ja diverser auf dem Markt.
00:27:39: Wenn ihr Lust habt irgendwie schreibt uns das irgendwie.
00:27:42: wir haben lass uns das und wir machen uns diese und jene Gedanken.
00:27:45: wenn wir dann so ein paar Vorstellungen kriegen die vielleicht und zeigen, dass es relevant für unsere Zuhörerschaft ist.
00:27:51: Dann würde ich das auch mal auseinandernehmen.
00:27:53: In der Klinik mache ich das täglich.
00:27:57: Also muss man sagen ... Ich bin ja nicht auf der Säugnisstation nicht jeden Tag, sondern nur dreimal in einer Woche.
00:28:03: Aber wenn ich da Visite mache, das ist eigentlich immer Thema wie kann man so ein Säubding einigermaßen ruhigen Gefühls zu Hause betreuen?
00:28:11: Und dass man ständig Angst haben muss.
00:28:13: Genau!
00:28:14: Gut dann würde ich sagen... Haben wir es, oder?
00:28:17: Haben wir das vergessen.
00:28:18: Also wenn noch Fragen offen geblieben sind schreibt uns gerne entweder an posteppelikus.de als E-Mail oder ihr geht über den WhatsApp-Button und schickt uns eine WhatsApp.
00:28:28: Das könnt ihr auch machen!
00:28:30: Und da fällt mir ein, ich wollte den WhatsApp-Button mal noch in unser Linktree auf Instagram bringen.
00:28:35: Da könnt ihr uns nämlich auch Sprachnachrichten schicken wenn ihr wollt.
00:28:38: das geht dann einfacher.
00:28:39: Aber
00:28:40: ich muss wie immer auch wieder sagen wir kriegen so viele E-Mails mit Krankengeschichten und Anhängen usw.
00:28:49: Wir sollen eben schnell darauf antworten, das können wir nicht machen.
00:28:55: Das dürfen
00:28:55: wir auch nicht machen?
00:28:57: Dazu müsst ihr einfach eine Videosprechstunde bei Dr.
00:28:59: Die buchen wenn ihr das wollt.
00:29:00: Findet ihr auf unserer Webseite oder über Linktweet in der Bio auf Instagram.
00:29:09: Wenn es einfache Fragen sind die wir für die Allgemeinheit beantworten können dann machen im Monat auch mal ein Q&A, weil wir tatsächlich viele Fragen bekommen dazu.
00:29:21: Also unterschiedliche Fragen und das macht uns... also mir macht es immer Spaß so echte Fragen zu beantworten.
00:29:26: Sonst denken wir jetzt immer welche Themen könnten euch interessieren?
00:29:28: Also kommt auch gerne mal mit Themenvorschlägen oder kommentiert wo auch immer ihr den Podcast hört und wir brauchen natürlich eure Unterstützung einer fünf Sterne Bewertung.
00:29:38: könnt ihr uns unterstützen wenn euch die Folge gefallen hat?
00:29:41: Genau.
00:29:41: Da,
00:29:42: jetzt habe ich meinen Spruch gesagt!
00:29:44: Wann immer ihr den Podcast oder wo auch immer ihnen hört kommt immer Mittwochs raus.
00:29:48: das heißt wir wünschen euch eine richtig schöne Restwoche
00:29:52: und Tschüss.
00:29:54: Tschüss.
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