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Social Media, Gaming & Bildschirmzeit – Fakten statt Bauchgefühl

Shownotes

Digitale Medien sind aus dem Familienalltag nicht mehr wegzudenken. Das Handy liegt auf dem Sofa, Tablets sind überall präsent – und viele Eltern bewegen sich irgendwo zwischen praktischem Helfer und schlechtem Gewissen.

In dieser Folge schauen wir uns das Thema endlich einmal wissenschaftlich fundiert an – und zwar auf Basis der aktuell größten Meta-Analyse zu digitalen Medien bei Kindern und Jugendlichen.

Wir sprechen darüber, was diese riesige Datenmenge wirklich zeigt: Welche Rolle Social Media spielt, wie Gaming einzuordnen ist und warum „Bildschirmzeit“ allein oft viel zu kurz greift.

Dabei wird schnell klar: Digitale Medien sind nicht neutral – aber auch kein pauschales Problem.

Vor allem Social Media zeigt in der Studie Zusammenhänge mit ungünstigen Entwicklungen wie depressiven Symptomen, Selbstwertproblemen oder riskantem Verhalten. Gleichzeitig sind die Effekte für das einzelne Kind oft klein – werden aber gesellschaftlich relevant, wenn viele betroffen sind.

Beim Thema Gaming wird es differenzierter: Hier gibt es nicht nur Risiken, sondern auch positive Effekte, etwa auf Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit. Entscheidend ist weniger die reine Zeit – sondern was genau gespielt wird und wie.

Ein ganz wichtiger Punkt dieser Folge: Diese Studie zeigt Zusammenhänge – aber keine einfache Ursache-Wirkung. Das bedeutet: Ein Handy wegzunehmen löst keine tieferliegenden Probleme.

Unser Ziel mit dieser Folge ist es, euch Orientierung zu geben – ohne Angst zu machen. Denn am Ende geht es nicht um Verbote, sondern um ein bewusstes, reflektiertes Begleiten im Alltag.

🌿 Highlights aus der Folge

• Die größte Meta-Analyse zu digitalen Medien bei Kindern (über 150 Studien)

• Social Media zeigt die deutlichsten Zusammenhänge mit negativen Entwicklungen

• Effekte sind meist klein – aber gesellschaftlich relevant

• Gaming ist nicht per se schlecht und kann auch positive Effekte haben

• „Was“ genutzt wird, ist oft wichtiger als „wie lange“

• Kein einfacher Ursache-Wirkungs-Zusammenhang

• Medien ersetzen keine Beziehung, Bewegung und echte Interaktion

🕒 Kapitelmarken

(00:00:00) Intro & warum das Thema alle Familien betrifft

(00:01:00) Die neue Meta-Analyse – was macht sie besonders?

(00:04:00) Warum longitudinale Daten so wichtig sind

(00:07:00) Die wichtigste Kernaussage der Studie

(00:09:00) Social Media & psychische Gesundheit

(00:14:20) Warum Jugendliche besonders sensibel sind

(00:18:00) Gaming: Risiken und überraschende positive Effekte

(00:21:00) „Was“ statt „wie lange“ – ein Perspektivwechsel

(00:22:30) Andere digitale Medien – schwer zu bewerten

(00:24:10) Was die Studie NICHT zeigt (keine Kausalität!)

(00:27:00) Kleine Effekte – große Wirkung?

(00:28:40) Medien im Alltag mit kleinen Kindern

(00:30:00) Fazit: Orientierung statt Angst

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Liebste Grüße

Dr. D & Dr. Jane

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Transkript anzeigen

00:00:01: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von unserem Podcast.

00:00:07: Ich

00:00:07: bin auch wieder dabei, Dr.

00:00:09: Dee ist on the Board.

00:00:11: Genau!

00:00:11: Worum geht's heute?

00:00:13: Was wollen wir heute machen, Dr.

00:00:14: Deen?

00:00:17: Heute sprechen wir über ein Thema was ... ich glaube echt nicht, ich weiß jede Familie betrifft nämlich digitale Medien bei Kindern und Jugendlichen.

00:00:28: Und da wollen wir uns heute mal nicht irgendwie auf das Bauchgefühl irgendwelche Schlagzeilen oder Kulturkämpfe, was auch immer verlassen.

00:00:36: Sondern auf Daten!

00:00:38: Es gibt nämlich ganz neu jetzt... und deswegen

00:00:41: machen die das?

00:00:41: Frisch

00:00:42: lesen genau, deswegen machen sie es heute so relativ spontan.

00:00:44: Noch einmal

00:00:45: weil wir haben ja schon einen

00:00:46: Podcast übermediert.

00:00:47: Ja aber das wollte man nochmal neu machen, weil es gibt diese neue Meta-Analyse aus Australien.

00:00:52: Das ist die größte ihrer Art.

00:00:54: Hundertsechzig Studien zusammengefasst mit, also aus allen Kulturkreisen irgendwie.

00:01:01: Und das ist super spannend was die da rausgefunden haben wie gesagt auch ganz hoch publiziert im Drama.

00:01:08: Das ist ja eines der renomäselsten Journal zu irgendwie die wir haben zumindest was klinische Medizin angeht und darüber wollten wir jetzt einfach mal berichten.

00:01:18: Also mal weg von

00:01:20: digitalen Medien bei Kindern Jugendlichen Diverse Parameter, sagen wir mal so.

00:01:26: Da gehen wir nachher im Detail noch drauf rein.

00:01:29: Okay also es geht darum was macht Social Media?

00:01:32: Was ist Gaming?

00:01:35: Was mit der Bildschirmzeit insgesamt.

00:01:38: das ist ja manchmal wirklich erschreckend.

00:01:40: und wie können Eltern damit umgehen ohne ständig zwischen Schuldgefühlen und Kontrollkampf quasi zu pendeln, richtig?

00:01:47: Genau und vor allem wollen wir das jetzt heute mal machen irgendwie ohne den Eltern halt Angst zu machen.

00:01:51: Denn Angst hilft den Familien wirklich selten.

00:01:54: Wir wollen es jetzt heute immer für euch zumindest so weit es halt geht jetzt wissenschaftlich einordnen.

00:01:59: Okay dann würde ich sagen

00:02:01: starten wir mal.

00:02:02: Ja genau so ist es!

00:02:08: Und zwar... Ich glaube das Thema muss jetzt ja auch mal gucken weil ich habe die Studie mir nicht so detailliert beschäftigt wie du.

00:02:16: aber ich glaube dass Thema triggert ganz viele Eltern.

00:02:21: Gerade es ist absolut alltagsnah, also ich erlebe das tatsächlich auch immer.

00:02:26: die Frage wie viel Bildschirmzeit wenn wir Elternberatung machen?

00:02:29: Das Handy ist quasi... Ist eine

00:02:32: Kompanion.

00:02:33: Ja nicht irgendein theoretisches Risiko!

00:02:36: Es liegt halt wortwörtlich einfach auf dem Sofa rum und ist halt ständig.

00:02:41: Die Kinder sehen uns Erwachsene auch ständig mit dem Handy.

00:02:44: Es ist schon schwierig.

00:02:46: Nicht

00:02:46: nur da, es ist auch im Kinderzimmer.

00:02:49: Wenn man so guckt, ist es überall.

00:02:52: Die Eltern erleben ja auch beides.

00:02:54: Einerseits sehen sie Medien können praktisch scheinen und verbinden sind super hilfreich und lehrreich.

00:03:02: Andererseits merken wir aber auch ... Kinder schlafen schlechter, werden vielleicht gereizt.

00:03:08: Da ziehen sie sich zurück, hängen irgendwie gerade wenn sie älter sind und so ein Ding haben, irgendwie ständig am Gerät, sei es von welches, welches Medias nun ist Und was auch noch ganz wichtig ist grad in der Schule irgendwie Wenn die Älter Sind vergleich mit anderen Kindern also auch einen Riesenproblem.

00:03:25: Ja genau Okay.

00:03:27: dann kommen wir mal dazu.

00:03:27: Was ist das Besondere an dieser neuen Meteranalyse?

00:03:34: Lass uns mal

00:03:35: einsteigen Warum ist das so wichtig?

00:03:37: Naja, es ist deswegen so wichtig irgendwie weil sie ein paar Sachen bisschen besser macht als frühere Debatten die wir kennen.

00:03:46: Weil diese Studien guckt halt nicht nur nach dieser reinen Screentime also der Riesenmischbegriff sondern sie trennt irgendwie die einzelnen ja Screenqualitäten, Social Media Videospiele und noch andere digitalen Medien voneinander.

00:03:59: Das ist schon wichtig!

00:04:02: Und außerdem was auch total wichtig ist, es ist keine Querschnittsstudie.

00:04:05: Also guckt sich das nicht zu einem Zeitpunkt an also wie wir Kinder machen dann zu irgendeinem Zeitpunkt dass sondern sie gucken irgendwie auch Was macht das mit den Kindern im Verlauf?

00:04:13: Es sind also longitudinale Studien Das heißt die Mediennutzung wird jetzt zu dem Zeitpunkt erfasst und da kann man aber gucken irgendwie.

00:04:25: was hat das für Auswirkungen auf Entwicklung und Gesundheit zu einem späteren Zeitpunkt.

00:04:30: Das ist jetzt auch noch nicht perfekt, aber deutlich besser irgendwie als die vielen Studien, auf denen wir uns heute teilweise beziehen wo rein es reine Querschen startet sind also wo man halt zu einem Zeitpunkt guckt.

00:04:41: Und was bedeutet das denn jetzt?

00:04:42: Also nicht nur Jugendliche mit depressiven Symptomen in der Studie Die sind oft am Handy sondern eher höhere Nutzung geht mit späteren Problemen

00:04:54: Das machen die heute.

00:04:55: Und das bedeutet, dass für diese Jugendlichen zum späteren Zeitpunkt ... Das ist halt jetzt das Besondere daran und deswegen sind auch Studien dabei nicht nur wie gesagt drei- oder fünfjährige zum Zeitpunkt so und so sondern es ist ein Studien dabei irgendwie die Kinder eingeschlossen haben zur Beobachtungszeit von null bis achtzehn Jahren.

00:05:17: also und das ist letztendlich Wie gesagt, die haben da echt viel Aufwand betrieben und das versucht unter eine Decke zu bringen.

00:05:27: Und wie groß war das Ganze dann?

00:05:30: Riesig!

00:05:30: Also ich weiß nicht, ob man sich das als Laie über vorstellen kann.

00:05:34: Über hundertfünfzig Studien oder so was.

00:05:39: Über Hundert Kohorten sind untersucht worden und dann haben sie – und jetzt muss man auf den War auf der Zunge zergehen lassen über tausendtausendsein-siebzig Effektgrößen untersucht.

00:05:48: Das heißt also, dass da die Parameter, die sie untersucht haben, über Tausend Stück und das ist schon ein Wort Sie haben schon was das Alter angeht, sondern den Hauptschwerpunkt irgendwie bei jungen Jugendlichen also so bei elf bis zwölf Jahre ungefähr.

00:06:06: Und was für uns aber auch relevant sind.

00:06:07: deswegen ist es für uns auch sagen wir mal eine gute Grundlage ist in Studienwesenlichen aus Europa und Nordamerika.

00:06:15: Also das ist ja so aus unserem Kulturkreis.

00:06:17: Ja, das ist schon mal ein ganz anderer Hausnummer als ein einzelner Zeitungsartikel mit einer kleinen Studie.

00:06:23: Genau oder ist das was wir eigentlich üblicherweise eigentlich immer haben?

00:06:26: Das ist natürlich jetzt auch nicht der Weißheit.

00:06:28: letzter Schluss Aber es ist

00:06:30: die erste, die so riesig ist und sich...

00:06:34: Das sagen die Autoren so.

00:06:36: Es ist halt die erste Studie tatsächlich, über derartige große Datenmenge verfügt und vor allem über einen so großen Zeitraum mit derartig vielen Effektgrößen arbeitet kann man auch nur wenn man so viele hat.

00:06:48: das muss man auch ganz klar sagen.

00:06:49: je mehr Effekt-Größen untersuchst desto höher muss die Patientenpopulation sein.

00:06:54: aber das ist wirklich gut wie gesagt nicht weiß halt.

00:06:56: letztes Schluss aber auf jeden Fall deutlich robuster irgendwas sagen will, irgendwie als so andere Sachen.

00:07:04: Wenn du die ganze Arbeit in einem Satz quasi zusammenfassen müsstest...

00:07:12: Ich liebe ja einfache Sätze sind wir genau das Richtige für Social Media.

00:07:16: aber gut also naja was soll ich sagen?

00:07:22: Also digitale Medien sind nicht neutral!

00:07:26: Das kann man natürlich sagen.

00:07:29: und am ungünstigsten ist.

00:07:32: Das kam aus allen Raus sind Social Media.

00:07:35: Hast du eine klare Aussage?

00:07:38: Genau, es geht nicht jetzt um Fernsehen oder solche Sachen, also blödes Splatterfilme oder sonst was, sondern es geht im Wesentlichen tatsächlich um Social Media.

00:07:51: Aber es ist auch so insgesamt die Effekte sind eher klein das muss man auch sagen.

00:07:58: Klein heißt nicht, dass es jetzt egal ist.

00:08:00: Aber die Effekte sind tatsächlich vielleicht nicht so groß wie man so erwartet hätte.

00:08:04: Das ist ja auch wichtig für uns jetzt irgendwie wenn wir oder auch für die Eltern, wenn sie da vor sich hier durcheinander bringen lassen von diesen apodiktischen Aussagen, die immer getroffen werden.

00:08:16: aber es ist halt so auch kleine Effekten könnte relevant sein, wenn viele Kinder betroffen sind.

00:08:22: also insofern spielt das schon eine Rolle

00:08:26: Und das diskutieren natürlich die Autorinnen auch.

00:08:29: Genau, na klar!

00:08:30: Also

00:08:30: kein Weltuntergang für jedes einzelne Kind aber eben auch keinen ...

00:08:35: Aber gesellschaftlichen Problemen?

00:08:37: Ja also deswegen muss man ganz wichtig auseinanderhalten.

00:08:40: irgendwie wenn man halt für sich selber guckt was bedeutet es jetzt für seinen kind?

00:08:44: da sind die Effekte vorhanden aber eher klein.

00:08:47: aber für uns als Gesellschaft hat das potenziell weil es viele betrifft dann doch viele kleine Effekten macht einen großen.

00:08:56: Dann lass uns mal das wichtigste Feld zuerst machen, nämlich Social Media.

00:09:02: Was zeigt die Studie da konkret?

00:09:06: Social Media war tatsächlich mit mehreren ungünstigen Outcomes verbunden, also ungünstige Entwicklungen.

00:09:16: Was ganz vorne stand, war mehr depressive Symptome unter den Kindern, die vier Social Media machen dann mehr sogenanntes externalisiertes Verhalten, dass sie so nach außen gehen.

00:09:28: Völlig exhalterisch also gar nicht mehr selbst sind aber auch nach innen.

00:09:34: Also man verliert die Mitte.

00:09:36: Gibt es ein geschlechter

00:09:37: Unterschied?

00:09:38: Wie bitte?

00:09:39: Gibt's dazwischen externalisiert und internalisiert?

00:09:42: Warst du das zufällig einen Geschlechter-Unterschied?

00:09:44: Die Studie ... Nee, hab ich jetzt nicht gefunden.

00:09:48: Muss ich noch mal genau nachgucken in den Tabellen?

00:09:50: Nee, habe ich das nicht gesehen!

00:09:52: Wie gesagt, es geht so ein bisschen wie wenn wir in USA sind.

00:09:56: Es ist alles größer schneller weiter.

00:09:58: In die Mitte geht verloren.

00:10:04: Dann mehr selbstverletzendes Verhalten ist gesteigert.

00:10:09: Es besteht auch ein Risiko, dass Internetproblematisch viel häufiger genutzt wird.

00:10:16: auch assoziiert mit Substanzkonsum, das sprich also Alkohol, Nikotin, Drogen.

00:10:24: Mit schlechterer Selbstvernehmung kann man sich erlaublich auf vorstellen wenn man sich immer so sehr an den Dingen orientiert die in Social Media dargestellt wird dann verliert man leichter sich selber.

00:10:37: und Das hatten wir letztens.

00:10:39: Es sind hier Leute jetzt irgendwie ... Meter ist ja schuldig gesprochen worden, dafür dass es süchtig macht.

00:10:46: Dass er ein Riesenurteil hat und gucken was die daraus machen.

00:10:49: Wie auch immer wenn man süchtigt ist dann verliert man Leistung in anderen Lebensleistungen.

00:10:55: Also Schulleistungen sind auch verschlechtert mit Steigen um Social Media.

00:10:59: Also schon ziemlich breites Muster?

00:11:02: Ja!

00:11:04: Das ist tatsächlich bemerkenswert, dass das über alles rübergehend waren.

00:11:08: Die Effekte waren jetzt nicht groß, was muss man auch mal sagen?

00:11:10: Also für den Einzelfall muss man dann immer gucken, was es bedeutet.

00:11:13: aber wenn man das als Ganzes nimmt für die Gesellschaft spielt das natürlich schon eine Rolle.

00:11:19: also wenn jetzt ne ganze Gruppe sozusagen Bevölkerungsgruppe depressiver ist irgendwie ihre Mitte verliert sich insgesamt eher zur Substanzkonsum neigt, irgendwie schlechter oder nicht so sehr gewillt ist zu lernen.

00:11:37: Beispielsweise hat das ja schon für die Zukunft auch eine Bedeutung.

00:11:42: Ich sehe das gerade, dass du hier auch Zahlen aufgeschrieben hast.

00:11:45: Also zu Effektstärken.

00:11:46: Es würde jetzt auch so weit

00:11:47: führen ... Das müssen wir nicht im Detail machen!

00:11:49: Man muss halt bei solchen Sachen irgendwie ... Das ist ja Wissenschaft.

00:11:52: Wenn man es

00:11:53: sieht dann würden Leier denken, das ist gar nicht so groß?

00:11:55: Ja, die Effekte

00:11:57: sind eher

00:11:58: klar.

00:11:58: Das ist wichtig, dass man das wieder betont.

00:12:01: Weil das ist wichtig für die Beurteilung im täglichen Leben für sich selber.

00:12:05: Wenn ein Kind hat, dass den ganzen Tag an's Social Media denkt, heißt das eben nicht dass es deswegen diese ganzen Symptome hat fürs Individuum.

00:12:14: Aber wenn man's auf die große Masse anwendet und das ist halt die Aussage dieser Studie, dann sieht man Effekte.

00:12:21: Das ist die Messerstiefel haben sollen.

00:12:23: also für die Eltern ist das eigentlich was dieses Studium zeigt eher so ein bisschen entlastend fürs Individum.

00:12:31: aber vielleicht ist es vergleichbar mit Umweltschutz.

00:12:36: Wenn du selber fängst einen kleinen Anden, also fahr ich mit dem Auto jetzt zum Kaufmann oder fahre ich mit einem Fahrrad zum Kaufman.

00:12:43: Kannste sagen naja wenn ich es für mich alleine mache das gar nix irgendwie.

00:12:49: aber wenn das die ganze Bevölkerungsgruppe macht dann hat das ein Effekt ja?

00:12:53: Dann hast du natürlich ordentlich Einsparen von Benzin und Pipapo Und so ist das ungefähr auch.

00:12:58: Also

00:12:59: um mal bei Social Media zu bleiben, sie sehen nicht einfach nur... Ich wollte

00:13:01: es noch ein bisschen klar machen.

00:13:02: Ja ja schon klar.

00:13:04: Siehst du, fand ich gerade dass du Kaufmann gesagt hast?

00:13:07: Das liegt am Alter!

00:13:12: Also um bei Social-Media mal zu bleiben sind sie eben nicht einfach Nur Bildschirmen.

00:13:16: Es ist auch und da sehen wir tatsächlich eine soziale Bewertung.

00:13:21: Es is'n Vergleichen also sich selber.

00:13:23: Das ist Sichtbarkeit usw..

00:13:26: Genau.

00:13:26: Und das ist halt der zentrale Unterschied, dass es nicht nur Konsum... also wir sind da nicht nur drin sondern wenn wir da drinnen sind dann ist das Selbstdarstellung, es ist soziale Rückmeldung Es ist leiks-nicht-leiks vergleichen Gruppendruck Konfrontation auch teilweise mit Inhalten mit denen ich vielleicht nicht unbedingt was zu tun haben will und auch noch nicht hatte und auch nicht mit umgehen kann.

00:13:46: Das ist halt diese ganze Geschichte und daher kommen denn auch die ja dann Gänge in die falschen Richtung, dass man Vergleichsprozesse kriegt.

00:13:56: Dass man dann auch möglicherweise ... Weil man dem Ganzen nicht entgegenstehen kann.

00:14:05: Dass sich weniger Selbstbewusstsein ist selbst schädigt und solche Sachen.

00:14:09: Das ist halt genau der Punkt.

00:14:20: Okay, dann kommen wir mal zum Alter also warum die frühe Jugend so sensibel ist.

00:14:26: Also gab es Altersunterschiede?

00:14:27: Ja!

00:14:28: Das war klinisch tatsächlich, dass es einem Punkt der wichtig ist.

00:14:31: Zusammenhang zwischen Social Media und Depression beispielsweise war stärker wenn er im frühen Jugendlichen alter ist also zwischen zwei von fünfzehn Jahren als im Schulleiter.

00:14:43: Und bist du eigentlich... das wurde jetzt auch diskutiert.

00:14:48: in In Australien wurde das ja auch so festgelegt, dass Kinder also Jugendliche unter sechzehn Jahren keinen Social Media Kontakt mehr haben dürfen.

00:14:57: Und hier würde es ja auch diskutiert.

00:14:59: ich habe jetzt gar nichts mehr gehört.

00:15:03: Warum

00:15:04: tun die sich so schwer?

00:15:05: Ich verstehe es nicht.

00:15:06: Ich

00:15:06: versteh ehrlich gesagt auch nicht, weil die Daten

00:15:08: sagen das ganz klar

00:15:09: und ich verstehe auch nicht warum das für die Entwicklung von Jugendlichen wichtig sein soll.

00:15:14: Also dass man sich irgendwie auf Instagram oder Facebook Okay.

00:15:19: Vielleicht machen sie sowieso nicht, ne?

00:15:20: Aber... Ähm... Wie die ist.

00:15:22: das heißt jetzt andere Zeug nochmal?

00:15:23: Ich bin mal nicht dabei.

00:15:24: TikTok!

00:15:25: TikTok genau.

00:15:26: Ey Facebook sind die nicht mehr in

00:15:28: der E-Tiktok.

00:15:28: Snapchat, Tiktok!

00:15:30: Genau.

00:15:31: Ja ich wüsste jetzt nicht irgendwie warum das jetzt tatsächlich irgendwie Kriegsentscheidung sein sollte.

00:15:36: Also ich hab's

00:15:37: ehrlich gesagt auch noch mal verfolgt und ich weiß nur dass Sie sich genauso wie mit der Zuckersteuer extrem schwer tun.

00:15:42: aber lass uns mal bitte bei Social Media bleiben und der Studie die jetzt ja ganz neu herausgekommen ist.

00:15:48: Und alles, was du gerade gesagt hast, es passt natürlich total zu dem, was Eltern auch erleben.

00:15:53: Genau in dieser Phase wird Anerkennung von außen und das wissen wir beide extrem wichtig.

00:15:59: Ja klar!

00:16:00: Das ist ja genau die Phase, wo diese frühe Jugendlichen zwölf bis fünfzehn Wo die sich finden, wo das mit der Pubertät losgeht.

00:16:10: Da geht es um soziale Bewertung und Zugehörigkeit zu der Gruppe Körperbild selbst wert usw.

00:16:16: Und wenn man dann da so ein völlig instabiles System hat, irgendwie mit dem man ständig konfrontiert wird, ist das natürlich wirksam, ist ja klar.

00:16:24: Das heißt jetzt natürlich auch nicht dass jeder, der jetzt irgendwie mit dreizehn bei TikTok ist und da irgendwie den Stürmen in den Stirmen der anderen ist, dann auch unbedingt sich darin verliert.

00:16:36: Das sind noch ganz viele andere Faktoren.

00:16:37: Aber das Risiko

00:16:38: ist schon hoch?

00:16:39: Ja, aber das Risikoo ist erhöht.

00:16:42: Erhöht gemessen an dem, wenn man das nicht hätte.

00:16:44: Vielleicht sagt man so...

00:16:45: Ja, das finde ich so wichtig!

00:16:47: Weil viele Eltern eher bei den kleinen Kindern irgendwie streng sind und bei den Jugendlichen ... Wir haben es ja selber irgendwie erlebt,

00:16:54: ne?!

00:16:55: Da geht's eher so.

00:16:56: okay Ich muss jetzt loslassen.

00:16:58: Also ich weiß auch dass wir auch weniger mit Social Media.

00:17:01: da ging es eher um Spiele.

00:17:05: Das

00:17:05: gab es damals zu unserer Zeit noch nicht so richtig, also nicht in dem Ausmaß wie heute.

00:17:10: Genau.

00:17:11: So muss man das sagen.

00:17:12: Aber irgendwann

00:17:13: haben wir's gelassen?

00:17:14: Ja, aber da ging es wieder so an Videospiele und wenn man das jetzt im Nachgang sieht können wir uns nur glücklich schätzen ehrlich gesagt dass es das noch nicht eine tolle Gab.

00:17:21: Also das ist schon ganz gut.

00:17:23: Also letztendlich wenn man so guckt in der Phase wo die dann wirklich die Jugendlichen hin und her gewirbelt werden ihrem eigenen erleben So ein bisschen Strukturführung möglicherweise ganz hilfreich.

00:17:41: Genau, und dieses Völlige hin- und herwürbeln ohne dass da auf eine unsichere Struktur trifft ist halt schwierig.

00:17:52: Lass uns mal bei der Studie bleiben.

00:17:53: und zwar kommt jetzt gleich das nächste Reizthema.

00:17:56: Wir haben es gerade schon angesprochen, es war unser ganz persönliches Reiz Thema.

00:17:59: Genau, das war unser Thema.

00:18:00: Ja

00:18:00: genau.

00:18:01: Videospieler.

00:18:02: Und

00:18:03: es war ja so um das nochmal aufzuklären, unsere Kinder sind ja alle groß.

00:18:06: ich weiß nicht ob das jeder weiß.

00:18:08: Bei den drei großen Kindern gab es also... Ich weiß gar nicht wann unsere Kinder das erste Smartphone hatten?

00:18:16: Ich glaube Jahr zwei tausendzehn Oder später?

00:18:21: Ich weiß es gar nicht

00:18:21: mehr.

00:18:22: Also die waren schon deutlich älter und Social Media kam ja erst viel, viel später in so einem Ausmaß dazu.

00:18:29: Aber

00:18:29: der Jüngste hatte zwar weniger Social-Media Kontakt aber ganz toll Videospiele.

00:18:36: und deswegen sagen wir das ist unser Reizthema gewesen Und da haben viele Eltern mindestens genauso viel Angst.

00:18:43: wie bei Social Media

00:18:45: Das stimmt ist es ein bisschen differenzierter.

00:18:48: Das sind die Probleme nicht ganz so groß, also es fanden sich tatsächlich Zusammenhänge von der Art und Menge von Videospielen mit mehr Aggression irgendwie und nach außengebenden Verhalten.

00:19:02: Dass man so sagen, das ist auch das was ich irgendwann noch jemals nach zum zwei wenn einen Videospiel gespielt.

00:19:10: Ja, und dann geht das so richtig zur Sache irgendwie.

00:19:13: Ist ja alles gut.

00:19:14: Aber da findet man einfach schon Zusammenhänge.

00:19:17: Das ist jetzt für sich aber erst mal nicht schlimm auf der anderen Seite.

00:19:22: Und das war übrigens schon bekannt.

00:19:25: Gaming hat positive Zusammenhinge mit Aufmerksamkeit also mit Konzentrationen und auch Exekutivfunktionen.

00:19:33: Wie schnell man reagiert?

00:19:35: Das ist ja super spannend.

00:19:36: Das war aber schon bekannt, dass Gamer sind Konzentrierte und sind schneller in der Reaktion.

00:19:43: Also nicht nur schlecht?

00:19:45: Nee, unbedingt!

00:19:46: Nicht nur schlecht ganz genau.

00:19:48: Man kann wirklich nicht sagen, Gaming ist immer schlimmer macht irgendwie, wenn man das wissenschaftlich betrachtet zumindest zwei Fehler.

00:19:57: also es ist nicht genau weil Gaming ist nicht schlimm so wenn man nicht passiert.

00:20:03: jedenfalls sagen wir mal Und auch die Jugendlichen, wenn man das mal so guckt... Die verlieren wir möglicherweise auch, wenn wir sowas sagen.

00:20:14: Weil sie wissen, dass stimmt gar nicht unbedingt so.

00:20:17: Wenn man sich das jetzt anguckt, zumindest wenn Sie diese Studie lesen.

00:20:19: Man muss ein bisschen unterscheiden was für Spiele das sind.

00:20:23: Das wollen wir auch sagen.

00:20:24: Es gibt natürlich diese ganzen Ballerspiele irgendwie wo es nur darum geht irgendwas kaputt zu kloppen und Leute abzuschießen.

00:20:31: Die haben vielleicht nicht ganz so einen Wert, aber es gibt ja auch eine ganze Menge Spiele irgendwie.

00:20:36: Die enthalten vielleicht aus ein bisschen Ballern und so, aber sie erfordern auch ganz viel Strategieplanung.

00:20:44: Man muss extrem schnell reagieren... Im Teamspiel, also das heißt mit anderen auch richtig adäquat kommunizieren.

00:20:52: Das wird ja gut trainiert.

00:20:53: Also insofern ist das nicht alles nur per se schlecht.

00:20:58: Und das

00:20:58: heißt Gaming ist eigentlich schon fast zu groß für eine Kategorie?

00:21:03: Korrekt!

00:21:04: Und das ist auch was die Autoren am Ende sagen in der Diskussion, dass tatsächlich die Unterschiedlichkeit des Gammings ein Problem bei der Auswertung und Bewertung ist.

00:21:12: Also wenn du halt tatsächlich irgendwie so einen Strategiespiel hast mit irgendwelchen Komponenten, die vielleicht auch so ein bisschen den Ballern zu tun haben oder wesentliche andere Sachen haben dann kann es durchaus sinnvoll sein wohin gegen?

00:21:25: wenn du so ein ganz stumpfes Ich baller alles nur ab sowie was ich beim Jahrmarkt hast Dann ist das vielleicht nicht ganz so toll.

00:21:33: Also so weit ist es jetzt, wenn man zum Beispiel bei Vorsorgung der Suchen geht oder wenn Eltern mit ihren Kindern zu besprechen dieses Problems zu einem kommen dann ist vielleicht die Frage nicht unbedingt.

00:21:49: Ja ja das ist tatsächlich eine Frage irgendwie und Und das war mir ehrlich gesagt auch neu, dass es so ... Weil so detailliert hab ich bis jetzt nicht nachgefragt.

00:21:58: Aber was macht schon Sinn zu fragen?

00:22:01: Was spielst du eigentlich?

00:22:01: Nicht gar nicht mal so sehr wie lange spielts du.

00:22:03: Es macht auch Sinn.

00:22:04: Was genau?

00:22:04: Aber was eigentlich mindestens genauso viel Sinn wenn dich mehr macht ist, was spielt's du genau?

00:22:10: Spiegelst mit Leuten zusammen.

00:22:12: Also das ist ja auch noch wichtig irgendwie und wie fühlst du sich danach?

00:22:17: Wie gehts dir dann eigentlich?

00:22:19: Ähnlich wie bei Social Media Wirkung vor Minuten sozusagen.

00:22:26: Okay, dann kommen wir zum nächsten Punkt in der Studie.

00:22:34: was ist mit anderen digitalen Medien?

00:22:36: also die studier hat ja noch eine dritte gruppe richtig andere digitale medien wurde das genannt.

00:22:43: was steckt dahinter?

00:22:44: Ja, das sind vor allem Messaging-Kommunikationsmedien.

00:22:48: Also

00:22:50: WhatsApp?

00:22:50: WhatsApp zum Beispiel, dann allgemein Internet was man so sucht online lernen.

00:22:56: Tezi-Piti oder halt auch andere Programme.

00:23:00: also gibt es noch eine ganze Menge Apps noch die man hat wir Lernenapps oder entsprechend Fitness Sachen und da gibts aber wie gesagt ganz viele Und da gibt es auch Zusammenhänge, aber das ist schwer zu interpretieren.

00:23:16: Sagen wir mal so wie weil das sehr heterogene welches also ganz zurückhaltend aus der Studie ist da irgendwas zu machen.

00:23:25: Okay, d.h.

00:23:27: daraus kann man weniger in diesem Bereich andere Digitale...

00:23:32: Also wenn es eine Studie können könnte dann wäre es diese.

00:23:35: aber auch die sagt irgendwie ganz ehrlich da kann man jetzt schwierig was draus machen.

00:23:40: Also was man ganz klar sagen kann, Social Media und Gaming sind greifbar, uns noch zusammenzufassen.

00:23:45: Social media ist scheiße vor sechzehn ungefähr.

00:23:49: also wenn wir nur darin rufen wollen.

00:23:53: Und Gaming kommt halt darauf an, was und mit wem du gamest?

00:23:58: Nicht so sehr irgendwie auf die Zeit.

00:24:00: Ja

00:24:01: okay dann kommen wir mal zu dem Teil in der Studie den du wahrscheinlich besonders wichtig findest.

00:24:08: Was darf man aus dieser Studie nicht machen?

00:24:11: Genau, also es ist natürlich irgendwie keine Ursache Wirkungsstudie sondern im Ende ist das eine Auswertung von Daten.

00:24:16: Also das ist letztendlich erst mal ein Sammeln von Ideen.

00:24:19: Das heißt also diese Studien sagt jetzt nicht irgendwie dass es jetzt weil die Kinder das und das machen sind die hinterher so.

00:24:26: Also selbst...also auch wenn das jetzt longitudinal Daten sind, also über die Zeit betrachtet dann wissenschaftlich kein Beweis.

00:24:35: Also es ist nicht so, dass man jetzt sagen könnte irgendwie Instagram viel instagram nutzen produziert depressive kinder oder Kinder die entweder mal oder manisch depressiv sind oder sowas.

00:24:46: das kann das kann man jetzt nicht nicht sagen.

00:24:49: aber Aber immerhin wie gesagt Es gibt dort erstmal zusammenhang und das ist erst einmal wichtig festzustellen.

00:24:58: also einen Wechselseitiger Kreislauf?

00:25:01: Genau, das kann sich irgendwie alles so ein bisschen gegenseitig halt verstärken.

00:25:04: Die Persönlichkeitsentwicklung und die Nutzung von Social Media zum Beispiel.

00:25:10: Also ... Das Kind oder der Jugendliche ist vielleicht sowieso unsicher einsam traurig oder impulsiv Und dann ist es halt so, Social Media macht das natürlich dann attraktiver, weil er dort Ablenkung, Zugehörigkeit oder Bestätigung bekommt.

00:25:26: Und gleichzeitig bedingt sich dann gegenseitig kann sich das wieder gegenseittich verstärken.

00:25:30: also was jetzt Ursache und was Wirkung ist es nicht so ganz klar aber Fakt ist irgendwie dass letztendlich da schon mit die Zusammenhänge einfach das ist einfach beschrieben und das ist statistisch signifikant irgendwie und insoweit muss man das erst mal zur Kenntnis nehmen.

00:25:47: okay Das ist alles super wichtig, weil es sonst schnell so eine simple Erzählung... Man rutscht in eine simple Empfehlung oder Erzählungen.

00:25:59: Handy weg und alles ist gut nach dem Motto?

00:26:02: Genau das ist genau falsch!

00:26:04: Also kann man das nicht sagen.

00:26:06: Das erlebe ich ja auch tatsächlich im klinischen Alltag irgendwie in den Gesprächen, dass manche Eltern das so sagen.

00:26:12: Bei uns gibt's kein Handy bevor du keine Ahnung für Zimps bist oder so Das ist eigentlich, wenn man es jetzt wissenschaftlich betrachtet nicht richtig.

00:26:20: Weil irgendwie, wenn das Kind irgendwelche Probleme hat, dann löst das nicht das Problem.

00:26:26: Also das Problem ist nicht weg von einem depressiven Kind oder vom Kind, dass wenig Selbstbewusstsein ist, weil man's aus dem Wähler an entfernt.

00:26:35: also das ist ja Blödsinn!

00:26:38: Ich würde gerne noch einmal bei den kleinen Effektstärken bleiben.

00:26:43: Wir hatten das ja ganz am Anfang, weil es oft auch als Gegenargument kommt.

00:26:47: Die Zusammenhänge sind minimal.

00:26:50: Ja, das stimmt!

00:26:51: Das liest man tatsächlich häufig und die Effekte sind ja auch klein.

00:26:53: aber trotzdem ich kann's nur wiederholen sind drei Sachen wichtig.

00:26:59: erstens kleine Effekten können relevant werden oder sein wenn sie sehr verbreitet sind.

00:27:06: Wenn viele Leute kleine Effekte haben, dann wird am Ende gesamtgesellschaftlich ein großer draus.

00:27:12: Das war wie mit dem Autofahren.

00:27:16: Wenn noch dazukommt, dass sich diese Effekten über viele Jahre summieren und jedes Jahr wieder draufkommt ... Dann kann das bei Kindern, die besonders vulnerabel sind, also jeder Mensch ist anders kann das eine größere Rolle spielen als bei denen, die es vielleicht nicht sind.

00:27:36: Vielleicht muss man das sagen?

00:27:38: Und drittens ist beschreibt diese Untersuchung jetzt nicht einzelne Endpunkte sondern sie zeigt um bewundete Zusammenhänge in vielen Bereichen und deswegen ist eigentlich das Muster was wir da sehen irgendwie viel relevanter also isolierte Zahlen wenn's halt irgendwie um Länge von irgendwas geht oder sowas.

00:27:58: Also eher so ein dauerhaftes Hintergrundrauschen, dass Entwicklung verschieben kann.

00:28:04: Genau das ist ein ziemlich gutes Bild.

00:28:08: also jetzt kein Schalter on-off, man macht jetzt Handy weg oder rein und dann ist wieder alles so oder so sondern letztendlich ist es ein kontinuierischer Stetertropfenhöhlt oder verändert den Stein.

00:28:20: und deswegen ist das auch so wichtig finde ich was man da auch Eltern mitgeben kann Was überhaupt nicht hilft, irgendwas zu dramatisieren.

00:28:33: Wenn du das jetzt nicht machst passiert das und das, sondern letztendlich geht es darum, das Ganze erst mal ernst und wahrzunehmen.

00:28:39: Dann lass uns das in echte Familien übersetzen.

00:28:43: Fangen wir mit kleinen Kindern an?

00:28:44: Ja klar!

00:28:46: Bei kleinen Kindern ist sich alle einig und da reden wir im Wesentlichen nur wie über kleine Kinder, so bis drei ungefähr.

00:28:57: Da ist die Entwicklung ganz klar passiert über Beziehung, über Sprache, über Bewegungen, über Spiel ... Echte Interaktion nicht irgendwas virtuelles sondern echte zwischenmenschliche Aktionen.

00:29:10: Das heißt jetzt nicht zwingend irgendwie dass der zweieinhalbjährige, der kurz mal von einem Urlaubsvideo sitzt das gleich eine Katastrophe ist.

00:29:17: ja das ist natürlich auch Blödsinn aber in dem Alter sollten digitale Medien eigentlich keine Rolle spielen.

00:29:25: Also bei der WHO, die sehen das sagen dass wir Kinder unter fünf, wobei das war ja eine andere Auswirkung.

00:29:32: Aber glaube ich, da haben wir letztens mal schon drüber gesprochen irgendwie weil bei der HU Studie ging es ja im Wesentlichen aus der Balance von Bewegungsschlaf und der Bildschirmzeit.

00:29:41: also da gings ja nicht darum.

00:29:43: Ja

00:29:45: Und Eltern kennen das ja ne?

00:29:46: Bildschirmen ist oft super wirksam Das Kind ist still und man schafft

00:29:52: endlich mal

00:29:53: irgendwas.

00:29:54: Ja genau, das stimmt ja auch.

00:29:56: Also ganz ehrlich, das haben wir ja auch gemacht irgendwie... Wir hatten auch Videos die halt auch gelaufen sind.

00:30:07: Und ich finde da ganz ehrlich so Schuldzuweisung, find' ich falsch!

00:30:13: Und es ist ja auch so, Familienalltag ist anstrengend.

00:30:18: Deswegen muss man da auch ein bisschen fünf Grad sein lassen.

00:30:24: Langfristig ist vor allem wichtig, dass Medien natürlich nicht an die Stelle von Gemeinsamkeit, Trost und Freizeitsachen und Einschaftsritualen streten sollen.

00:30:39: Das ist unbestreiten.

00:30:41: unbestritten.

00:30:43: Aber dass man das mal kurz zwischendurch einsetzen kann, das ist überhaupt gar kein Problem.

00:30:50: Okay also nicht nur ist Bildschirm da sondern was fällt dafür weg?

00:30:54: Genau!

00:30:55: Das ist irgendwie auch ehrlich gesagt eine meiner Lieblingsfragen wenn ich halt immer dort frage und ich frag tatsächlich irgendwie ab O-Sieben A nach Bildschirmszeit.

00:31:06: Also das ist ab drei Da frage ich auch nicht so sehr, wie lange.

00:31:12: Ich frag schon, was macht ihr in der Zeit?

00:31:19: Was fällt dafür weg zu sagen und wenn Eltern mir sagen, mein Kind guckt jetzt zum Einschlafen, um das mal drastisch zu sagen ist es eine ganz andere Geschichte ... als wenn Kinder mal für eine Viertelstunde oder zwanzig Minuten Fernsehen schauen und mit vier, wenn die Eltern das Abendessen machen.

00:31:40: Oder ich weiß nicht irgendwas anderes was sie halt machen müssen.

00:31:43: Okay kommen wir zu Schulkindern.

00:31:44: wie ist es da?

00:31:46: Da ist ein bisschen schwieriger weil bei Schulkindern gehören digitale Medien auf jeden Fall dazu also auch in der Schule.

00:31:53: Und da gibt's dann wirklich auch manchmal Konflikte um wie lange, was für Inhalte irgendwie und wie ist das zum Beispiel mit Schlafen usw.

00:32:04: Also bei Schulkindern sage ich immer sind so vier Dinge ziemlich wichtig.

00:32:11: Erstens der Schlaf muss auf jeden Fall da sein und muss auch von alleine gehen.

00:32:15: Zweitens Bewegung muss da sein.

00:32:17: es kann nicht sein dass ein Kind wegen Mediennutzung sich weniger bewegt.

00:32:23: Das darf meiner Meinung nach noch nicht sein.

00:32:26: Es darf sich auch nicht auf Schule und Konzentration auswirken.

00:32:30: Und das frage ich auch immer, es war meine letzte Frage dazu.

00:32:34: Wie kommt ihr mit dem?

00:32:35: Wenn ihr mir das berichtet habt die Kinder wie kommt ihr damit?

00:32:37: zu Recht gibt's Streit.

00:32:39: also es darf jetzt irgendwie nicht irgendwie auf oder sollte es darf so viel sein.

00:32:43: irgendwie sollte nicht in irgendeiner Form auf das Beziehungsklima zwischen Eltern und Kindern gehen.

00:32:50: Wenn man daran merkt, ob Medien nur zum Gerade-Gut eingebettet ist oder eben nicht?

00:32:54: Genau!

00:32:54: An den Schukien kann ja durchaus Medien auch... und gut nutzen, ohne dass es problematisch ist.

00:32:59: Aber erst wenn beispielsweise Hausaufgaben nicht mehr gemacht wird ... Das nur noch den ganzen Tag darum geht.

00:33:05: Wann kann ich endlich dieses Enjenes machen?

00:33:07: Wenn du diese

00:33:10: Verhandlungen stattfindest...

00:33:13: Es gibt klare Regeln aufstellen wie die und das könnt ihr gucken, das und das ist die Zeit.

00:33:19: Und das muss dann auch von allen eingehalten werden.

00:33:22: Es kann also nicht darum gehen, wie das irgendwie verhandelt wird Und das Kind sollte halt dann abends tatsächlich auch gut ins Bett kommen, also darf ich nicht so sein.

00:33:31: Also jetzt geguckt irgendwie und dann noch zwei Stunden wach weil gerade so aufgeregt und dann morgens vielleicht irgendwie total übermüdet oder sowas.

00:33:37: Das ist dann nicht mehr gut.

00:33:39: ja da muss man halt was machen und so verbote und Streits helfen der so richtig helfen nicht weiter sondern man muss einfach klare Rhythmen klare Regeln machen.

00:33:54: Das ist vor allem Gipfel.

00:33:55: Bei kleinen Kindern lebe ich auch manchmal auch solche Geschichten wie, hier du kannst ein Videofilm gucken, wenn du das und das isst, ja?

00:34:03: Solche Sachen am Tisch oder so Belohnungssachen.

00:34:08: Also das ist zum Beispiel wäre nicht gut.

00:34:12: Auch dass es nicht das, wie man's machen soll.

00:34:15: Das würde ich versuchen zu vermeiden.

00:34:25: Okay dann lass uns jetzt mal ... bei den praktischen Tipps zu den Jugendlichen kommen und da wird es nämlich so

00:34:32: schwieriger.

00:34:32: Das ist ganz schön krass, dass die Jugendliche, die konsumieren ja nicht nur sondern sie sind ja tatsächlich da drin also die leben daher richtig drinnen.

00:34:41: Also ihre Sozialwelten wie Freundschaften, wie Sie sich selber sehen Musik alles was sie an Trends haben wie man sich verhält was man so ansieht usw das ist ja alles damit drin so definieren die sicher richtig Und das ist tatsächlich schwer, das Ganze technisch zu kontrollieren.

00:35:03: Also das muss man ganz klar sagen und wenn man da jetzt irgendwie den Jugendlichen nicht im Vorfeld schon in der Entwicklung dort gewisse Strukturen, die Möglichkeit gab es, gewisse strukturen zu entwickeln hat man ein Problem.

00:35:17: Also letztendlich geht es dann darum, tatsächlich eher den Zugang zu den Jugendlichen zu behalten.

00:35:24: Um dann mit denen sprechen zu können, um reflektieren und mitdenken zu können wenn es denn Probleme gibt.

00:35:30: das ist eigentlich der Gang.

00:35:32: Du kannst die da nicht rausziehen Das funktioniert nicht.

00:35:35: du kannst nicht.

00:35:36: irgendwie.

00:35:36: in den vierzehn-fünfzehn Jahren kannst du nicht sagen du darfst das nicht machen.

00:35:39: Was wäre denn da?

00:35:40: die zentralen Eltern fragen?

00:35:42: Ja, also was mir immer ganz wichtig ist zu fragen irgendwie wie fühlt sich das Kind nach der Nutzung?

00:35:50: Also schläft es zum Beispiel schlechter.

00:35:53: Irgendwie ist es gar nicht mehr bei sich selber oder vergleichtet sich einfach einmal nur mit allen anderen.

00:35:59: Also brauchst du dann z.B.

00:36:00: auch mit Selbstbewusstsein, brauchst ständig Rückmeldungen irgendwie hier Du machst das gut oder so was Oder es hat einfach kein Selbstbewusstein ist es irgendwie völlig unausgeglichen, also häufig gereizt.

00:36:12: Irgendwie sogar nicht so wie man das vielleicht noch von früher kennt.

00:36:16: und auch ganz wichtig werden Dinge geheim gehalten.

00:36:21: Also gibt es irgendwie nächtliche Sachen möglicherweise oder verliert das Kind irgendwie die Kontrolle so richtig suchtmäßig, dass letztendlich die Dinge, die eigentlich ein Jugendlicher machen sollte.

00:36:36: Was also?

00:36:36: gemeinschaftliches Leben mit anderen Jugendlichen oder jetzt auch schulische Leistungssport-Sachen und sowas, verliert es da von jeder Jugendliche oder die Jugendliche?

00:36:46: Da sozusagen die Spur.

00:36:48: Das darf halt nicht sein!

00:36:50: Und das Gespräch sollte wahrscheinlich dann auch nicht als Verhör starten...

00:36:55: Also letztendlich man kriegt natürlich nur Zugriff, wenn man da erst mal selbst darauf einsteigt.

00:37:00: Zum Beispiel kann man das so machen was magst du eigentlich?

00:37:03: Warum machst du das irgendwie oder umgekehrt?

00:37:06: Wenn man sieht es unruhig oder gereizt, was stresst dich jetzt eigentlich?

00:37:09: Oder kannst du irgendwie erkennen tut ihr weißt du was dir vielleicht nicht so gut tut?

00:37:16: Merkst du da wie unterschiedlich?

00:37:18: Also irgendwie, dass man halt sozusagen sich auf die Ebene seiner Kinder versucht zu begeben und so Fragen damit mitzugehen.

00:37:25: Ja okay dann kommen wir zum nächsten Punkt nämlich Social Media und die psychische Gesundheit.

00:37:34: ich glaube das viele Eltern wirklich Angst haben dieses Thema anzusprechen weil sie sofort als ja technikfeindlich oder kontrollierend wirken eher kontrollieren wahrscheinlich

00:37:47: Ja klar.

00:37:49: Dabei ist es ja nicht so, das Handy macht die Kinder ja nicht kaputt, sondern es ist eher so, dass die Eltern dann von der Sorte kommen sollten hier.

00:38:00: Ich sehe dich jetzt gerade in den Sachen, dass sich das ziemlich kaputtmacht und dass ich das stresst.

00:38:08: Lass uns vielleicht mal gucken, ob wir da irgendwie gemeinsam was finden.

00:38:12: Dass das rausgeht.

00:38:13: Das ist also schon ein Unterschied.

00:38:16: Wenn man sagt hier, das Handy macht dich allgemein kaputt oder ich sehe halt... Also ich fühle dich.

00:38:21: Ich merke dass du da ein Problem hast.

00:38:22: Wollen wir mal gucken?

00:38:25: Können wir vielleicht irgendwas tun?

00:38:27: Also weg von Moral und ihr hin zur Selbstbeobachtung.

00:38:32: Genau, also es gibt jetzt nicht darum irgendwie Leute irgendwie Schuldzuweisungen machen oder zu sagen hier was bist du denn für ein Blöder?

00:38:37: Du kriegst das gar nicht hin sondern am Ende brauchen die ja eigentlich Unterstützung.

00:38:42: Das ist ja das wenn sie halt das verlieren.

00:38:45: Und da sollten wir tatsächlich irgendwie ran und es ist ja so auch da.

00:38:50: kommen wieder zu dem was letztens das Gerichtsurteil gehabt hat.

00:38:53: Die Plattform sind ja auch so gebaut Das, was die Kinder sozusagen darin hängen bleiben.

00:38:58: Also das muss man ja mal ganz klar sagen wenn wir uns selber so ein bisschen erleben muss man fühlt man ja auch schon so manches von dem likes und dislikes und dass man da durch scrollt irgendwie und auf einmal guckt man hoch irgendwie und zwei Stunden später hängt man immer noch dran.

00:39:14: also es ist schon bisschen schwierig finde ich Und letztendlich ist das sage mal eine gesamtgesellschaftliches Probleme.

00:39:23: Ich finde es immer schwierig die Verantwortung jetzt direkt unseren Kindern zuzugeben.

00:39:30: Das ist tatsächlich irgendwie auch, wenn man so will ein bisschen drastisch ausgesprochen hat aber sie werden im Grunde einer Droge ausgesetzt und es geht ja eigentlich darum irgendwie... Man kann das nicht so richtig verhindern weil's gehört dazu Aber man kann versuchen die Kinder zu unterstützen damit umzugehen sodass wir leben immer noch Ja und diese, da

00:39:54: kann man sich als Eltern wahrscheinlich auch ein bisschen entlastet fühlen.

00:39:56: Weil die sie nicht entlastete fühlen aber weil dieses System eben wie du schon sagst auf maximale Aufmerksamkeit

00:40:04: sind.

00:40:04: Genau ja also geht nicht im Schulz sondern es geht das nicht irgendwie um Strategien.

00:40:10: Okay dann lass uns mal zum Schluss zu praktisch zum praktischen Teil kommen.

00:40:15: was würdest du Eltern konkret raten?

00:40:18: Also erstes es geht nicht um Zeit.

00:40:20: Es geht jetzt nicht darum, zwei Stunden, drei Stunden, acht Stunden ein bisschen übertrieben.

00:40:25: Sondern es geht um Wirkung.

00:40:27: Was macht das eigentlich mit dem Kind?

00:40:29: Ist das Kind irgendwie gut drauf, schafft es alle Sachen?

00:40:33: Entwickelt er sich so wie man sich das wünscht oder ist es tatsächlich ständig traurig depressiv gereizt und konzentriert, unselbstbewusst in solchen Sachen?

00:40:45: Das ist halt viel wichtiger als eine Minutenregel.

00:40:50: Dann wichtig, zumindest so lange man es noch einigermaßen beeinflussen kann.

00:40:54: Diese Geräte gehören nicht in die Nacht.

00:40:57: Schlafen, schlafen irgendwie und erst mal nur Tag!

00:41:02: Und dann wenn's irgendwie gelingt... ...und deswegen ist ganz wichtig da jetzt nicht mit Schuld und Scham zu kommen,... dass man versucht seine Kinder zu begleiten, wenn sie irgendwie geht.

00:41:14: Also nicht im Sinne von das das überwacht wird sondern im Sinne von Gesprächsangeboten.

00:41:20: Da muss man gucken, wie die Beziehung zwischen Eltern und den Kindern ist es ja auch nicht immer so als ob das immer so einfach ist.

00:41:30: aber wenn man halt ein Tipp geben will dann wäre das dieser Dann wichtig.

00:41:36: und das finde ich eigentlich noch am Wichtigsten noch das frage ich immer irgendwie dass man halt aufwählern Aktivitäten versucht zu stärken Dass man halt guckt, was ist mit Sportvereinen?

00:41:48: Was ist mit Treffen draus?

00:41:49: Ich frage immer irgendwie.

00:41:50: Ja, was macht ihr denn eigentlich?

00:41:51: Man trifft sich nicht mit Freunden.

00:41:52: Was macht ihr dann irgendwie?

00:41:53: Wir haben früher mal zusammengelassen und Tee getrunken und diskutiert oder sowas.

00:41:58: Das war unsere Sache.

00:41:59: Egal!

00:42:00: Heute machen es aber andere Sachen.

00:42:01: Aber dass man wirklich auch mal konkret guckt.

00:42:06: Was gibt's denn noch für Möglichkeiten als Gesicht ins Handy Tablet nach unten im Kreis zu sitzen und nichts nicht zu sprechen, dass wir ein bisschen gucken.

00:42:17: Und ich finde das jetzt irgendwie auch überhaupt gar nicht altmodisch, auch wenn du jetzt lachst, wenn wir da irgendwie Tee trinktend und diskutiert haben ...

00:42:23: Ich glaube nicht, dass du Tee getrunken hast aber...

00:42:25: Ja ist ja egal!

00:42:27: Aber letztendlich geht es ja darum, dass die unsere Kinder sich halt miteinander entwickeln.

00:42:33: Und dann, und jetzt kommt euch der schwierigste, finde ich?

00:42:37: Du weißt schon was kommt mit dem Vorbild.

00:42:40: Also bin ich ein bisschen froh, dass wir das jetzt gar nicht mehr machen müssen.

00:42:45: So großartig irgendwie... Das fällt mir tatsächlich schwierig vor wenn du selber als Erwachsener da drin bist und auch deine Geräte und auch Social Media und was alles hast irgendwie und dann sollst du Vorbild für das Kind sein.

00:43:01: Es geht natürlich gar nicht irgendwie, dass wenn unsere Kinder etwas von uns wollen oder wir es gemeinsam machen genau das machen, was wir eigentlich von den Kindern nicht wollen.

00:43:12: Das ist schwer!

00:43:14: Ich saß letzte Woche muss eine kleine Geschichte erzählen am Flughafen und ich beobachte ja immer super gerne Leute und Menschen und habe dann eine ganze Weile in der Familie beobachtet.

00:43:24: die saßen an.

00:43:26: also die saßen und haben halt auch gewartet und das Kind war vielleicht vier.

00:43:31: Und das ist drei gewesen sein, ich weiß es nicht.

00:43:34: Vielleicht drei?

00:43:34: Ist auch egal.

00:43:35: auf jeden Fall Mutter und Vater beide Direkt die ganze Zeit und wirklich lange, also nicht nur zehn Minuten.

00:43:43: Wirklich lange auf ... Die ganze Zeit auf das Handy gestarrt jeder auf Seins.

00:43:48: Die saßen auch ein bisschen weiter weg voneinander.

00:43:50: Und das Kind ist die ganze zeit abwechselnd von Mutter zu Vater und umgekehrt immer zwischendurch weiter

00:43:56: hin

00:43:57: und her.

00:43:57: Immer so eher so ein bisschen quängelnd usw.

00:44:00: Irgendwann hast du gemerkt, das Kind kriegt richtig Stress.

00:44:03: Also das wird nicht mehr... Beachtet sozusagen, es kam immer nur ein kurzes Hochgucken.

00:44:10: Ja warte mal gleich, kam dann immer.

00:44:12: und euch jetzt am liebsten gefilmt muss ich tatsächlich sagen weil das hat ... Das hat mir echt schon weh getan.

00:44:21: Das Kind hat mir schon echt Leid getan, musste ich eigentlich sagen.

00:44:25: Na ja, hab mich bisschen abgeschweift.

00:44:28: Deine Liste... Am Ende des Tages ist Vorbild sein, genau das wollte ich sagen.

00:44:34: Ist ein schöner Punkt und da sollten wir uns mal häufiger irgendwie drüber nachdenken.

00:44:44: Dann kommen wir einmal zum Wahnsignal ab wann sollte man wirklich hellhörig werden nochmal?

00:44:51: Ja also Schlafprobleme

00:44:55: ja

00:44:56: sozial rückgezogen trifft keine Freunde mehr Schulprobleme, das ist ihr Leistungsabfall.

00:45:03: Ich kann mit meinem Kind nicht mehr reden.

00:45:04: also starke Gereiztheit Wenn es heimlich gemacht wird trotz Verbote wenn's Riesenkonflikte gibt irgendwie aus dem einer geht und wenn wir halt auch sehen dass die Kinder Das selbstbewusstsein des Selbstbilds verlieren und dann damit möglicherweise auch leichter.

00:45:22: also klar Selbstverletztes Verhalten, Suchtverhalten.

00:45:25: Das ist ja dann wirklich einfach, das ist sowieso zu viel.

00:45:28: Aber das sind so die Warmzeichen.

00:45:31: Also vor allem wenn Medien nicht nur Hobby sind, sondern Stimmung, Alltag und Beziehungen kippen?

00:45:39: Genau!

00:45:40: Es geht jetzt nicht irgendwie um einzelne Regeln.

00:45:43: Was wie lange, sondern es geht was für Auswirkungen hat das also wir haben das jetzt irgendwie auf die psychische Gesundheit meines Kindes.

00:45:54: Wenn die Kinder nach Social Media wirklich dauerhaft ein Problem haben, dann ist das ein Signal.

00:46:00: Da muss irgendwie was passieren und das ist ja auch das, was diese Studie fand.

00:46:05: Social media sind eigentlich das Relevanteste.

00:46:09: Das muss man mal sagen.

00:46:10: der Rest geht so.

00:46:12: Was brauchen Eltern zu diesem Thema?

00:46:15: aus deiner Sicht ausdrücklich nicht?

00:46:18: Keine Panik!

00:46:20: Das finde ich wichtig, weil ich sehe bis auch jeden Tag, dass relativ drastische Maßnahmen teilweise gemacht werden und das für sich zu Konflikten führt.

00:46:29: Weil da gibt es eigentlich keinen richtigen Grund dafür.

00:46:35: Dementsprechend also keine Pauschalurteile.

00:46:38: Es braucht auf jeden Fall nicht jemanden was du setzt dein Kind von Fernseht damit du das machen kannst.

00:46:44: Also das brauchen Eltern auch nicht, weil manchmal ist das so ... Und es ist auch nicht so, dass wir Kinder irgendwie viel vom Bildschirm sind.

00:46:54: Deswegen automatisch krank sind.

00:46:56: also das ist ja Blödsinn und Eltern sollen sich natürlich irgendwie auch mit ihren Handys und mit den digitalen Medien bewegen.

00:47:06: Das heißt jetzt nicht, dass man das verbietet sondern sie sollen's halt irgendwie bewusster machen.

00:47:13: Genau, die Dosis macht das Gift.

00:47:15: Also was allerdings auch nicht hilft und da sind wir wieder bei den vielen kleinen Effekten machen in einem großen ist es auch nicht harmlos.

00:47:22: also Es ist halt die neue Zeit oder sowas.

00:47:25: das braucht irgendwie auch keiner.

00:47:26: also ich finde schon dass man sich irgendwie ähnlich wie wir sagen irgendwie Umweltverschmutzung Die Erde Das besteht bald nicht mehr lange, so ist das halt auch.

00:47:37: Wenn wir weiter uns digital beschmutzen auf Social Media, werden wir da Probleme kriegen.

00:47:42: Ist nicht die gleichen wie mit Umweltverschmutzung irgendwie aber es hat Effekte.

00:47:47: Also weder Kulturkampf noch wegschauen sozusagen?

00:47:50: Ja.

00:47:51: Okay dann ... wenn wir das jetzt auf eine echte... Auf

00:47:57: einen Satz wieder!

00:47:57: Wie immer ne?

00:47:58: Genau.

00:47:59: Ich will schon.

00:48:01: Sagt die Regel.

00:48:01: Sag es.

00:48:04: Als sagt es, genau.

00:48:05: Also ich glaube, also digitale Medien gehören dazu Punkt eins.

00:48:10: Das ist so und das lässt sich auch nicht mehr wegdiskutieren aber sie sind halt nicht neutral und besonders relevant sind Social Media.

00:48:19: Dass ich glaube ich dass was man jetzt aus dem vielen was wir gesagt haben rauszieht ja so würde ich sagen Social Media ist das Problem.

00:48:30: Und zu Social Media gehört ja auch so ein bisschen diese ganzen Gruppenchats auf WhatsApp und so weiter.

00:48:37: Also okay, ich würde sagen wir verlinken euch die Studie mit in den Show Notes und

00:48:44: da könnt ihr... Lohnt sich, also kann ich es jetzt sagen, lohnt sich wirklich da reinzugucken?

00:48:48: Ich finde das super!

00:48:50: Okay Haben wir alles gesagt, Dr.Di?

00:48:53: Ich glaube ja!

00:48:54: Also medienfrei geht nicht mehr.

00:48:56: Das gibt es auch nicht sondern es geht darum irgendwie tatsächlich zu schauen und wie.

00:49:00: welche Aspekte der Mediennutzung sind für unsere Kinder ein Problem und welcher er nicht.

00:49:06: Darum geht's.

00:49:08: Wachsam sein und Kinder begleiten.

00:49:12: Hast du schön gesagt und damit würde ich sagen, wenn euch die Folge gefallen hat dann brauchen wir eure Unterstützung.

00:49:19: Wir freuen uns natürlich über eine fünf Sterne Bewertung.

00:49:21: bitte, bitte!

00:49:22: Und ansonsten, wenn ihr Fragen habt auch hier könnt ihr längere Fragen per E-Mail uns schicken und zwar an postatpädikus.de oder ihr geht über den WhatsApp-Button auf unserer Webseite und könnt uns da eine Nachricht schicken entweder als Sprachnachricht oder als Textnachlicht.

00:49:38: Ich würde sagen, was ist für heute?

00:49:43: Wir wünschen euch, wenn ihr den Podcast hört eine schöne Restwoche.

00:49:47: Okay und Tschüss!

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